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Triphyliet
Triphylit
Triphylit
Mineral
Chemische FormelLeben2 Bestellung4
FarbeBlaugrau, Grüngrau, manchmal Braun
Streifenfarbegrau weiß
Härte4 bis 5 (mohs)
Durchschnittliche Dichte3,5 bis 3,6
scheinenglasig bis harzig
Opazitättransparent
Frakturirregulär
Dekollete{001} gut bis {100} perfekt
HabitusFest, Granular, Prismatisch
Kristalloptik
Kristallsystemorthorhombisch
RaumgruppePnma
Einheitszellea = 6.0285(6) , b = 10.3586(9) , c = 4.7031(3)
Brechungsindizesneinα= 1,675 – 1,694, nβ=1.684–1.695, nγ=1.685–1.700
Doppelbrechung=0,0060–0,0080
Optische Ausrichtungzweiachsig ( ), 2V = 0°–65°
Liste der Mineralien
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Triphylit oder Triphilit ist ein Lithiumeisenphosphat (LiFePO4), das natürlicherweise bläulich oder gräulich vorkommt, glasig orthorhombisch Kristalle in Phosphat- und Lithium-reichPegmatit. Triphylite gibt es in allen Mischungsverhältnissen mit Lithophilit LiMn(PO4) für.

Namensgebung und Geschichte

Das Mineral wurde 1834 vom deutschen Mineralogen entdeckt Johann von Fuchs in einem Quarzsteinbruch Bei der henskobel in Rabenstein, Bayerischer Wald, gefunden und untersucht. Der Name leitet sich vom griechischen 'tri' (drei) und 'phulon' (Kind, Familie) ab, denn im Mineral sind drei verschiedene Kationen (Eisen, Lithium und Mangan) vorhanden sind.[1][Quelle?]

Einstufung

In dem Klassifizierung von Strunz Triphylit gehört zu den Phosphaten ohne Wasser ohne und fremd Anionen mit mittleren Kationen; es bildet zusammen mit Ferrisklerit, Heterosite, Lithophilit, Natrophilit, Purpurit, Sichelerei und simpherit einen eigenen Unterabschnitt.

Die Einteilung nach James Dwight Dana ordnet Triphylit auch in die Gruppe „Phosphate ohne Wasser“ ein, genauer gesagt durch die allgemeine Formel „A“B2 XO4“.[2]

Kristallstruktur

Kristallstruktur von Triphylit

Triphylit kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem im RaumgruppePnma. Das Lithium ist verzerrt von sechs Sauerstoffatomen koordiniert und die Eisenatome sind ebenfalls worden oktaedrisch koordiniert. Zu diesem Zweck enthält die Struktur isolierte Phosphattetraeder. Triphylit ist löslich in Salzsäure und Schwefelsäure. Wenn es Wasser ausgesetzt wird, oxidiert das Eisen, einschließlich: Siderit entsteht.

Herkunft und Herkunftsorte

Triphylit kommt hauptsächlich vor in Granit-Pegmatite. Darin ist es das am häufigsten vorkommende Phosphatmineral. Es ist verwandt mit Heterosite und anderen Eisen-Mangan-Oxiden und -Phosphaten sowie mit Erzmineralien als Spodumen, Amblygonit, Kassiererin und Tantalit.

Neben dem Typstandort sind 232 weitere Fundstellen bekannt (Stand Februar 2010).[3] Einige der wichtigsten sind Hagendorf in Bayern, tamela in Finnland, Skellefteå (Gemeinde) und Norrö im Schweden, Chanteloube und Hureaux in Frankreich, Bory (Tschechische Republik), Governador Valadares (Mikroregion) in Brasilien, Point de Bois in Kanada, Newport, Grafton, Newry, Schlussstein und Kunden in den Vereinigten Staaten.

Anwendung

Der in Hagendorf vorkommende Triphylit, dessen Menge 1800 bis 2000 Tonnen betrug, wurde zur Lithiumgewinnung verwendet. Synthetischer Triphylit wird unter anderem verwendet in LFP-BatterieDer natürlich vorkommende Triphylit ist dafür nicht rein genug.

Siehe auch