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Tsipouro
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Tsipouro (griechisch: Τσίπουρο) ist ein bloßes in Griechenland hergestellt[1]Brandy. Tsipouro zeigt viele Ähnlichkeiten mit dem Türkischraki, sofern in der Regel kein Meestal Anis wird hinzugefügt werden. Die Version mit Anis trübt sich genauso wie Ouzo wenn Wasser hinzugefügt wird. Das Getränk ist eng mit dem Kretischtsikoudia und stammt aus Nordgriechenland. Der Alkoholgehalt beträgt in der Regel ca. 36%[1]. Das Getränk hat eine klare Farbe. Der Unterschied zu Tsikoudia besteht in der verwendeten Gewürzmischung und Tsikoudia hat normalerweise einen stärkeren Geschmack.[1] Tsipouro wird manchmal auch mit dem gebräuchlichen orientalischen Namen bezeichnet raki[1].

Herstellung

Tsipouro und Tsikoudia sind schon dabei Mazedonien hergestellt im 14. Jahrhundert (zuerst von Mönchen). Die Idee war, dass die Überreste der Kelter in den ärmeren Regionen noch genug Material enthielten, um ein billiges Getränk herzustellen.[2]

Der Tsipouro wird aus den Überresten hergestellt, die danach übrig bleiben TraubenMuss wurde gequetscht. Der übrig gebliebene Kuchen, der hauptsächlich aus Traubenkernen und Schalen besteht, enthält noch vergärbaren Saft, der einen sehr schlechten Wein ergeben würde. Die vergorene Flüssigkeit mit einem Alkoholgehalt von 5-6% ist jedoch für die Destillation geeignet.

Im Mazedonien (Griechenland) und Thessalien tsipouro wird von verschiedenen Kooperativen, manchmal aber auch von Bauern zu Hause destilliert, die je nach Geschmack der Käufer und Produzenten in der Stärke von 30 bis 80% variieren können.

Um dem Tsipouro Geschmack zu verleihen destillieren Bündel getrockneter oder ungetrockneter Kräuter, durch die der Alkoholdampf geleitet wird, was eine effektive Methode zur Dampfextraktion ist.

Marketing

Eine neuere Entwicklung ist die Gründung von Genossenschaften, um die Vermarktung von Tsipouro effektiver zu gestalten. Die griechische Regierung setzt sich dafür ein, dass sowohl Tsipouro als auch Tsikoudia (aus Kreta) von einer Art Appellationskontrolle wird geregelt. Das bedeutet, dass niemand außerhalb der ausgewiesenen Bereiche sein destilliertes Getränk Tsipouro oder Tsikoudia nennen darf.

Siehe auch