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Twilight (software)

Dämmerung war der Name einer niederländischen Monatsreihe CD-ROMs und DVDs Dies ist eine Sammlung illegaler Kopien beliebter und oft teurer Software enthalten. Der normalerweise auf diesen Programmen ruhende Schutz wurde zuvor entfernt (siehe Warez). Da sich viele verschiedene Programme und Anwendungen auf einer CD befanden, wurden sie mit Hilfe von Datenkompression. Die Twilight-CD-ROM-Reihe lief von Anfang 1996 bis Juni 2001. Im Jahr 2003 wurde ein Mann als B.G. (vollständiger Name unbekannt) verurteilt wegen Piraterie im Zusammenhang mit der Twilight-Serie.

Geschichte

Mitte der 1990er Jahre waren CD-ROM-Brenner noch recht selten. Der Grund dafür war, dass sie wie normale CD-ROMs noch recht teuer waren. Außerdem war das Internet noch nicht so weit entwickelt, dass bereits große Dateien vorhanden waren Digital gesendet werden könnte. Kontakt zum Internet fand die breite Öffentlichkeit noch überwiegend über einwählen oder ISDN. Der Internetzugang steckte noch in den Kinderschuhen. Damals diente das Internet hauptsächlich der Verbreitung von Informationen und der Bestellung von Produkten. Aus diesem Grund wurden Spiele und Anwendungen auf CD-ROMs verkauft.

Organisation

Die Organisation hinter der Verteilung der Twilight-CD-ROMs bestand aus zwei Niederländern, die unter den Initialen B.G. (alias 'The Earring') und die inzwischen verstorbene M.S. (Spitzname 'Idi'). Die Organisation verteilte nicht nur die Twilight CD-ROMs, sondern auch die Crazybytes und Moviebox (Filme) CD-ROMs.

Versuch und Verurteilung

Im Jahr 2002 wurde eine Untersuchung der Quelle von Twilight, Crazybytes und Moviebox eingeleitet. Die offizielle Schätzung der Holländer Generalstaatsanwalt lag bei insgesamt 400.000 verkauften Exemplaren. Im Jahr 2003, B.G., M.S. und eine dritte Person, die wegen Entführung, Körperverletzung und Erpressung eines ehemaligen Mitglieds ihrer Organisation, das auf eigene Initiative versucht hatte, Raubkopien zu verbreiten, zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. In einer weiteren Klage im selben Jahr hat B.G. wegen Piraterie und Störung der öffentlichen Ordnung verurteilt. 2007 wurde er schließlich verurteilt und der Richter entschied, dass er 1,5 Millionen Euro zurückzahlen musste, 90 % seines geschätzten Gewinns. Auch drei Studenten wurden festgenommen. Sie hätten das schnelle Netz der Universität genutzt, um Software herunterzuladen und dann an die kriminelle Organisation weiterzugeben.