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Heiliger Vicelin | ||||
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Kirchenfenster des Vicelinus in der Propsteikirche St. Anna, Schwerin | ||||
| Geboren | 1086 te Hameln, Niedersachsen | |||
| Ist gestorben | 12. Dezember 1154 bis Neumünster, Schleswig-Holstein | |||
| Anbetung | katholische Kirche | |||
| Schrein | Stiftskirche, Bordesholm | |||
| Namenstag | 12. Dezember | |||
| Attribute | Kirchengebäude | |||
| Liste der christlichen Heiligen | ||||
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Heiliger Vicelin (ebenfalls: Vicelin, Switch, Witzel, Vizelin; * ca. 1090 Zoll Hameln; 12. Dez. 1154 in Neumünster) war Bischof von Oldenburg in Holstein, Theologe, Priester und Missionar bei den ostholsteinischen Slawen und wird als Heiliger in der katholische Kirche. Auch innerhalb der evangelischen Kirche von Deutschland Vicelinus wird als denkwürdiger Zeuge des Glaubens erinnert.
Biografie

Vicelinus wurde um 1090 in der geboren Niedersächsisch Ort Hameln und wurde früh verwaist. Er wurde dann von seinem Onkel Ludolf aufgezogen, der Priester in einem Nachbardorf war. Nach mehrjährigem Studium in Paderborn er kam 1118 Bremen, wo er vier Jahre lang als Gelehrter. Dann ging er zum Französischlaon um sein Studium abzuschließen, bis er 1126 nach Deutschland, wo er in Magdeburg von Erzbischof Norbert van Xanten wurde zum Priester geweiht.
Vicelinus hoffte, dass Erzbischof Norbert ihn als Missionar zu den Slawen schicken würde, aber nachdem sein Wunsch nicht erfüllt wurde, reiste er nach Bremen ab und wurde von Erzbischof Adalbero als Missionar angenommen. Liubice (ehemals Lübeck). Aufgrund des Todes des abodritisch Prinz Heinrich 1127 und die darauf folgenden Stammesstreitigkeiten um die Erbfolge wurde Vicelinus unmöglich gemacht und musste seine Missionstätigkeit einstellen.
Erzbischof Adalbero vertraute ihm daraufhin die Pflege der Seele des Nachbarlandes Holstein anGrafschaft. Im Frühjahr 1127 gründete Vicelinus zusammen mit Gleichgesinnten die Augustiner Chorleiter Neumünster auf. Im Jahr 1134 der Kaiser Lothar III Die Festung Segeberg zu gründen. Die dort errichtete Kirche diente als weiterer Missionsstützpunkt, von dem aus Vicelinus drei Jahre lang im Gebiet der Abodriten das Evangelium predigte.
Eroberungen in den Jahren 1138 und 1139 brachten die Gebiete der abodritischen Unterstämme der Wagren und der Polaben unter deutscher Herrschaft. Von Westfalen und den Nordseegebieten begannen die Menschen, das eroberte Gebiet zu kolonisieren. Nach dem erfolgreichen Kreuzzug der sächsischen, dänischen und polnischen Fürsten gegen die Westslawen (Wenden) 1147 wurde der neue Erzbischof Hartwig I Chance, die abodritischen Diözesen Oldenburg, Ratzeburg und Mecklenburg wiederherzustellen, die während des Sklavenaufstandes von 1066 verloren gingen.
Am 25. September 1149 wurde Vicelinus (zusammen mit dem mecklenburgischen Bischof Emmehard) von Erzbischof Hartwig zum Bischof von Oldenburg geweiht, aber damit wurde Vicelinus auch in den Streit zwischen Erzbischof Hartwig und Heinrich der Löwe. Herzog Hendrik, der von dieser Ernennung ausgeschlossen war, forderte das Recht auf Investitur und blockierte Vicelinus' Einkommen. Erst gegen Ende des Jahres 1150, nachdem Vicelinus bereits einen Schlaganfall erlitten hatte, sah sich Vicelinus der beklagenswerten Lage seines Bistums gegenüber und unterwarf sich gegen den Willen des Erzbischofs dem von Herzog Heinrich beanspruchten Investitursrecht. Damit gelang es ihm jedoch, die notwendige politische Unterstützung für seine Missionsarbeit zu gewinnen. Hendrik de Leeuw wiederum unterstützte die Diözese umgehend mit ausreichender materieller Unterstützung durch die Diözese. Als neue Missionsbasis hat Vicelinus das Dorf bekommen Bosau beauftragt, wo er direkt mit dem Bau der Peterskirche begann.
Im Jahr 1152 wurde Vicelinus bei einem Zwischenstopp in Neumünster von einer zweiten, noch schwereren Gehirnblutung heimgesucht. Vicelinus starb am 12. Dezember 1154 in Neumünster nach zweieinhalb Jahren schweren Leidens. Dort wurde er auch begraben. Nach seiner Heiligsprechung wurden seine sterblichen Überreste in die inzwischen von Neumünster nach Bordesholm umgezogene Kirche des Chorleiterstifts überführt. Heute ist nicht mehr bekannt, wo sich sein Grab befindet.
Kirchen
In Holstein werden eine Reihe von Kirchen, die ihre Entstehung der Sendung von Vicelinus verdanken, als Vicelinus-Kirchen bezeichnet. Dies sind oft Dorfkirchen und meist wurden sie aus Feldsteinen errichtet. Vicelins Kirchen sind in Bad Segeberg, Bornhoved, pronstorf, Bosau, Neukirchen, ratekau, Bad Schwartau (Rensefeld), süsel, Wärter und Bad Oldesloe. Außerdem gibt es Kirchen, die nach Vicelinus in named benannt sind Lübeck, Nordersted, Hamburg-Sasel und Neumünster.
Siehe auch
Kirchen, die nach Vicelinus benannt sind:
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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