WikiDer > Fürstentum Leiningen
Es Fürstentum Leiningen war einer der seit 1803 Oberrheinische Kreits gehörendes Fürstentum innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Das Fürstentum Leiningen wurde 1803 für den Fürsten von Leiningen als Entschädigung für den Verlust des Landkreis Leiningen-Dagsburg-Hardenburg 1797 nach Frankreich.
Das vergängliche Fürstentum
§ 20 der Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 ordnet eine Entschädigung für das gesamte Haus Leiningen an. Sie verlieren das Fürstentum Leiningen, das Kreis Dagsburg und die Herrlichkeit von Weikersheim und verzichten auf Ansprüche Saarwerden, lahr und Mahlberg; sie erhalten im Gegenzug:
- der ehemaligen Kurfürstentum Mainz: die Standorte Miltenberg, Buchen, Seeligenthal, Amorbach und Bischofsheim.
- der ehemaligen Fürstbistum Würzburg: die Büros Grünsfeld, Lauda, Hartheim und Rückberg
- Kurpfalz: die Ämter Boxberg und Mosbach
- die Abteien Gerlachsheim und Amorbach
§ 32 gewährt dem Fürsten des neuen Fürstentums Leiningen einen Sitz im Fürstenrat des Reichstags.
Noch 1803 wurden Grenzkorrekturen vorgenommen, wobei Grünsfeld (Amt des ehemaligen Fürstbistums Würzburg) und Gerlachsheim (ehemaliges Priorat) dem neuen Fürstentum zugeteilt wurden. Salm-Reifferscheid-Krautheim werden aufgegeben. 1804 wurde das Dorf Pappenhausen mit Schönfeld im Austausch gegen das Dorf Distelhausen vom Amt Grünsfeld an Salm-Reifferscheid-Krautheim abgetreten.
Das neue Fürstentum hielt nicht lange, denn in Artikel 24 des Rheinanleihengesetz Ab 12. Juli 1806 kommt das Fürstentum Leiningen unter die Oberhoheit der Großherzogtum Baden gepostet: die MediatisierungIn den folgenden Jahren gibt es noch einige Grenzverträge, die Teile des Fürstentums unter die Souveränität anderer Länder bringen. 1808 übertrug das Großherzogtum Baden dem Großherzogtum das Amt Amorbach Hessen-Darmstadt 1810 sind gelegentlich die Ämter Amorbach und Miltenberg Großherzogtum Frankfurt. Auf der Wiener Kongress 1815 wird das Gebiet Gegenstand von Verhandlungen. Die meisten Büros in Amorbach und Miltenberg kommen in die Königreich Bayern, nur ein kleiner Teil bleibt bei Hessen-Darmstadt.
Regenten
Der einzige regierende Monarch war Karel Frederik, geboren am 14.08.1724 und gestorben am 09.01.1807. Er regierte von 1756 bis 1797 in der Grafschaft Leiningen-Hardenburg und der Grafschaft Dagsburg. Am 3. Juli 1779 wurde er in den Rang eines Reisfürsten erhoben, jedoch ohne Sitz im Reichstag.
Territorium des Fürstentums
Hardenburg, Hausen, Dürkheim, Kallstadt, Ungstein, Pfeffingen, Herxheim, Leystadt, Weißenheim, Bobenheim, Battenberg, Kleinkarlbach, Erpolzheim und andere.