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Waakvlam
Pilotflammen-Geysir

EIN Zündflamme ist eine kontinuierlich brennende kleine Flamme, die häufig in Gasgeräten wie z Geysir, Gasherd, Herd oder Kessel. Die Zündflamme hat eine Doppelfunktion: Sie zündet das aus dem/den Brenner(n) strömende Gas und ist Teil des thermoelektrischer Schutz eines Gasgerätes.

Ein Gerät kommt in Betrieb, wenn a Membran betätigter Stift direkt ein Gasventil (Geysir) steuert oder weil der Spule des elektrisch betätigten (Haupt-)Gasventils im Gasregelblock wird bestromt (Kessel). Dadurch öffnet er sich und führt das Gas dem/den Brenner(n) zu, wo es dann von der Pilotflamme gezündet wird.

Würde die Zündflamme nicht brennen, würden die Brenner nicht gezündet und (unverbranntes) Gas würde vom Kessel in den Raum strömen. Um eine solche gefährliche Situation zu verhindern, wird oft ein thermoelektrischer Schutz verwendet. Es besteht aus einem Thermoelement (Thermoelement), die mit einem Leiter an ein elektromagnetisches (Hilfs-)Gasventil im Gasregelblock gekoppelt ist. Das Thermoelement wird durch die Zündflamme erhitzt, die eine kleine elektrische Spannung erzeugt, die ausreicht, um das Ventil in der Gasversorgung offen zu halten. Wenn die Zündflamme erlischt, verschwindet die Spannung durch die Abkühlung des Thermoelements und die Gaszufuhr wird durch das Ventil geschlossen. Dadurch wird auch die Gaszufuhr zum Zündbrenner unterbrochen.

Während und nach dem Zünden der Zündflamme muss das (Hilfs-)Gasventil mit einem Druckknopf geöffnet gehalten werden, bis das Thermoelement ausreichend aufgeheizt ist (± 30 Sekunden). Danach reicht die vom Thermoelement gelieferte elektrische Spannung aus, um das Ventil geöffnet zu halten. Neben der Verwendung von Streichhölzern kann die Beleuchtung auch mit einem eingebauten . erfolgen Piezo-Zündung.

In der Vergangenheit wurde ein thermomechanischer Schutz verwendet. Mit dieser Sicherheit ein Stück bimetallisch durch die Pilotflamme erhitzt. Wenn die Zündflamme ausfällt, ändert das Bimetall seine Form und betätigt über einen Stift ein Gasventil, das die Gaszufuhr zum Hauptbrenner schließt. Dieses Bimetallsystem darf nicht mehr verwendet werden, auch weil unverbranntes Gas aus der Zündflamme entweichen kann.

Gasgeräte werden neben dem thermoelektrischen Schutz auch als Ionisationsschutz wenn Flammschutz angewendet. Dieser verfügt über eine elektrische Zündung und ein Element, das prüft, ob sich das ausströmende Gas tatsächlich gezündet hat. Viele moderne Gasgeräte verfügen über eine elektrische Zündung; weil sie keine Zündflamme haben, liefert das Energie sparen auf.

Eine noch so kleine Pilotflamme verbraucht Gas. Das können bis zu 150–250 m³ Gas pro Jahr sein, was bei einem Preis von 60 Cent/m3, entspricht etwa 90 € pro Jahr.