WikiDer > Warnachar II
Warnachar II war mal hofmeier von dem Königreich Burgund (613-626/27) unter König Chlothar II (584-629).
Im 602 er wird in zwei Briefen von Papst erwähnt mentioned Gregor I als Vertrauter von Theuderik II erwähnt.[1]
Er würde Bürgermeister unter der Regentschaft von Brünhilde für ihren kleinen Urenkel Siegert II.[2] Der Adel fühlt sich dadurch bedroht und der austrasische Adel Pippin von Landen und Arnulf von Metz und Warachar haben eine Vereinbarung mit Chlothar II: Sie würden ihm helfen, König des gesamten Frankenreiches zu werden und im Gegenzug ihre Position und Autonomie zu garantieren.[3] An der Aisne besiegen sie die Truppen von Sigebert und Brunhilde.
Er wird am 27. März sein 616 im Willen von Bischof Bertram von Le Mans als Bürgermeister bezeichnet.[4] Er soll auch dem Heiligen Amarinus bei der Gründung eines Klosters geholfen haben.[5]
Er ist ums Leben gekommen 626/627 im Macon und als Chlothar II. fragte, ob einer der burgundischen Adligen bereit sei, sein Amt als Bürgermeister des Hofes anzunehmen, wurde dies alles abgelehnt.[6] Klotharius II. hätte Warnachars Sohn Goddess(uns) nicht getraut, der nach dem Tod seines Vaters seine Stiefmutter Bertha geheiratet und ermordet hätte.[6]
Nüsse
- ↑L. Hartmann (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Briefe II, Berlin, 1899, S. 372-373 (= RG. II, XIII, 7), 375 (= RG. II, XIII, 9). vgl. Fredegar, Chronik IV 22 (= B. Krusch (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Scriptores rerum Merovingicarum, II, Hannover, 1888, p. 129).
- ↑Fredegar, Chronik IV 40-41 (= HGH, SrM, II, S. 140-141).
- ↑Fredegar, Chronik IV 42 (= HGH, SrM, II, p. 141).
- ↑J.-M. pardessus (Hrsg.), Diplomata, chartae, epistolae, leges aliaque instrumenta ad res Gallo-Francicas spectantia, I, Paris, 1843, Nr. 230, p. 211: Marnehario majoridomes.
- ↑Passio Praejecti 20 (= B. Krusch - W. Levison (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Scriptores rerum Merovingicarum, V, Hannover - Berlin, 1910, p. 238).
- ↑ einbFredegar, Chronik IV 54 (= HGH, SrM, II, p. 147).
Kurzbibliographie
- (das) H. Ebling, Prosopographie des Amtsträgers des Merowingerreiches (613-741), München, 1974, S. 235-238.