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Das Wenzelskrone ist das 14. Jahrhundert Königskrone von dem Königreich Böhmen.
Die Tradition schreibt die Krone dem Heiligen zu Wenzel, ein kanonisierter König von Böhmen, der von 925 bis 935 regierte. Auch in anderen Ländern gab es die Tendenz, Kronen für viel älter zu erklären, als sie wirklich sind, und sie mit berühmten, vorzugsweise kanonisierten Vorgängern zu assoziieren. Auch der Krone Karls des Großen, das Englisch Krone des Heiligen Eduard und der ungarische Heilige Stefans Krone sind viel weniger alt, als ihr Name vermuten lässt.
Diese Krone stammt eigentlich aus der Regierungszeit des Königs Karl IV. von Böhmen und wurde 1347 geschmiedet. Die Krone wiegt 2400 Gramm. Das Gold ist von hoher Qualität und wurde auf 21 oder 22 Karat getestet. Wie im Spätmittelalter üblich, ein überschwängliches und farbenfrohes Juwel, verziert mit 20 Perlen, Rubelit[1]Aquamarin, 16 Saphire, 25 Smaragde und 25 Spinelle wer damals mit Rubine waren verwirrt. Die in der Krone verwendeten Smaragde und Spinelle stammen aus Ceylon. Bis 1492 hatten die Europäer keinen Zugang zu den reichen Smaragdminen der Neuen Welt.
Karl IV. hinterließ Jesus einen Dorn Dornenkrone wenn Relikt unter dem Saphir im Kreuz auf der Krone platzieren.
die tschechische Krone, Zepter und Kugel werden seit 1791 in der Kronkammer der Prager Burg gehalten. Sie waren daher nie Teil der Sammlung in der Wiener weltlichen Schatzkammer. Die böhmischen Insignien dürfen, wie schon Karl IV. beschlossen, nur zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit gezeigt werden. In dem Mittelalter es wurde eine besondere Sicherheitsmaßnahme erdacht, um die mit sieben Schlössern verschlossene Kronkammer zu öffnen, benötigt man 7 verschiedene Schlüssel, die sich derzeit im Besitz des tschechischen Präsidenten, des Premierministers, der Präsidenten der 1. und 2. Kammer befinden, der Bürgermeister, der Verwalter der Krone und der Prager Erzbischof. Die Krone wird etwa alle zehn Jahre ausgestellt.
Das Insignien von Böhmen bestehen nicht nur aus der Krone, sondern auch aus a Kugel, ein Zepter und ein königlicher Umhang. Die Kugel besteht aus 18 Karat Gold und wiegt 780 Gramm. Der Apfel wurde mit 6 Spinellen, 8 Saphiren und 31 Perlen verziert, das Zepter ist ebenfalls aus 18 kt Gold und wiegt ca. 1.000 Gramm. Dieses Machtsymbol ist besetzt mit 4 Saphiren, 5 Spinellen und 62 Perlen. Zepter und Reichsapfel stammen aus der Regierungszeit Ferdinands I., der 1527 zum König von Böhmen gekrönt wurde. Der damals gewählte Stil und die Farben der Steine entsprechen der viel älteren Krone.
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