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Westerbouwing
westliches Gebäude
Wachturm
Ort
OrtOosterbeek
Koordinaten51° 59′ N, 5° 49′ O
Status und Zeitachse
Aktuelle NutzungVeranstaltungsort
Gebäudeinfo
InhaberAußentor-Catering
Detailkarte
Westerbouwing (Gelderland)
westliches Gebäude
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Das westliches Gebäude war ein Abschied in der Gemeinschaft Renkum liegt an der Südspitze des Veluwe auf einer hohen Moräne dazwischen Heveadorp und Oosterbeek mit Blick über die Niederrhein, das Betuwe, Driel, es Wehr- und Schleusenanlage Driel und der Drielse Veer. Blick nach Osten Arnheim und Elst gut sichtbar und am Horizont nach Süden Nimwegen. Das Restaurant ist seit 2004 im Besitz von Buitenpoort Catering und wird als Veranstaltungszentrum für Empfänge, Feiern und Partys genutzt; das Grundstück gehört jedoch der Gemeinde Renkum und ist frei zugänglich. Alle alten Spielgeräte sind später verschwunden.

Geschichte[1][2]

Foto Westerbouwing (ca. 1860-1880)

Der Name Wester Bauwinge erscheint zuerst in 1760. Das Gebiet beschrieben als ein Haus, Scheune am Berg mit aufsteigendem Wald und Obstgärten im Besitz von P. Egberts. Das Gebiet wird 1764 an G. Tulleken, den damaligen Bürgermeister von Arnheim, verkauft.

1802 kam die Taverne in den Besitz des Großgrundbesitzers D. Gaymans, der sie um 1824 für seine Familie baute. Tee-Kuppel habe es bauen lassen. Nach 1872, als das Anwesen an E. Backer verkauft wurde, wurde der Grundstein für eine Touristenattraktion in gelegt Anwesen de Westerbouwing und in der Nähe der Teekuppel wurde ein Haus gebaut, in dem etwas gegessen werden konnte. 1877 folgten die ersten Bootsfahrten von Arnheim zur Drielse-Fähre – ebenfalls im Besitz der Familie Backer. Dafür benutzten sie ein schönes Salonboot mit einem vergoldeten Schwan am Bug und einer Glaskabine. Das Boot bekam bald den Spitznamen Der Schwan.

1885 wurde das Westerbouwing an den Arzt L. Fangman verkauft. Für die Witwe Thomassen, die neue Pächterin des Wirtshauses, lässt er ein neues Haus bauen. Ihr Nachfolger wird 1892 O. Scharf, der für den Bau der noch bestehenden steilen Treppe verantwortlich ist. Im Jahr 1896, nach dem Tod von L. Fangman, ging der Besitz des Westerbouwing bis 1908 an seine Tochter C. Fangman über.

1908 verkauft sie den Westerbouwing an J. Scheffer. Dieses hat die alte Teekuppel abgerissen und durch das erste Holzrestaurant mit einer Musikkuppel als Extra ersetzt. Er hat auch Tore an den Eingängen aufgestellt.

1912 wurde der Westerbouwing von der Gemeinde Renkum gekauft. Nach einigen Problemen, weil die Gemeinde angeblich die Wälder schließen will, wird dieser Plan aufgegeben und der Westerbouwing mit dem Außenbereich bleibt frei zugänglich. In den 1930er Jahren wurde die Taverne modernisiert und ein Wachturm errichtet.

Während der Zweiter Weltkrieg Aufgrund seiner Lage ist der Westerbouwing sehr wichtig für die Wehrmacht. Mit freiem Blick über den Rhein und die Betuwe ist der Ort ein idealer Beobachtungsposten. Trotzdem während der Schlacht von Arnheim Kommt es in unmittelbarer Nähe zu schweren Kämpfen, bleibt das Gebiet in deutscher Hand. Nach der Schlacht verursachte der Beschuss der Alliierten aus dem befreiten Nijmegen schwere Schäden in der Gegend und die gesamte Einrichtung wurde zerstört.

Nach der Befreiung beschloss die Gemeinde, provisorisch zu bauen und 1946 wurde ein Notgebäude fertiggestellt. Sie wollen auch a Spielplatz schnell und 1951 wurde der Neubau des Café-Restaurants mit Wohnhaus und Wachturm fertiggestellt. Die neuen Mieter sind W. Giebing und D. van Kolfschoten. Auch der Spielplatz wird saniert und die bewegliche Holzkettenbrücke erfreut sich großer Beliebtheit. Ab 1955 ist die Schwanenzug für Touren und für den Personentransport von und zur Drielse-Fähre verwendet. Auch das erweist sich als gute Werbung und der Westerbouwing wächst durch die Fertigstellung des Opens langsam zu einem kleinen Vergnügungspark heran Sessellift. Dies wird ab 1960 zu einem großen Publikumsmagneten. Der Notfallspielplatz wird durch einen neuen Spielplatz mit Kiosk/Snackbar, Kinderbahn, Autoscooter, Luftkissen und Doppeldeckerbus mit Disneyfilmen für die Kleinen ersetzt.

Die Ankunft der Großen Freizeitparks anderswo im Land erwies sich für den Westerbouwing als katastrophal. Es wurde kein Gewinn mehr gemacht und die Wettbewerbsposition war so schwach, dass in den 1990er Jahren schließlich beschlossen wurde, den Westerbouwing zu schließen. Die Seilbahn wurde abgerissen und Sonnenkollektoren an den Masten angebracht. Alle Geräte und Verzierungen des Spielplatzes wurden ebenfalls demontiert und verschrottet oder verkauft.

Bilder

Eigentümer[1]

  • P. Egberts 1760-1764
  • G.Tulleken 1764-1802
  • D. Gaymans 1802- 1872
  • E. Backer 1872-1885
  • L. Fangman 1885-1897
  • C. Fangman 1897-1908
  • J. Scheffer 1908-1912
  • Gemeinde Renkum 1912-1989
  • Rheinterrasse de Westerbouwing BV 1989-2004
  • Buitenpoort Catering 2004- heute

Quellen

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