WikiDer > Westerkade 1-9
Westerkade 1-9 Marnixstraat 215-231 | ||||
Westerkade 1-9 (v.r.n.l., März 2017) | ||||
| Ort | ||||
| Ort | Amsterdam Zentrum | |||
| Koordinaten | 52° 23′ N, 4° 53′ O | |||
| Status und Zeitachse | ||||
| orig. Funktion | Arbeiterhäuser | |||
| Aktuelle Nutzung | Sozialwohnungen | |||
| Baubeginn | 1876 | |||
| Gebäudeinfo | ||||
| Architekt | Bastiaan de Greef | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | städtisches Denkmal | |||
| Detailkarte | ||||
| Liste der städtischen Denkmäler im Jordaan | ||||
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Westerkade 1-9/Marnixstraat 215-231 ist ein Apartmentkomplex in Amsterdam Zentrum. Der Komplex liegt zwischen den Westerkade (im Osten, hier der Kai der Lijnbaansgracht) und der Marnixstraat (im Westen). Der Block beginnt an einem Sporn der Marnixplein mit Brücke 128 (nach Norden) und endet am Neue Willemsstraat mit Brücke 130, ein städtisches Denkmal (im Süden). Die Hausnummern an der Westerkade sind durchgehend, die an der Marnixstraat nur ungerade.
Geschichte
Der Wohnblock wurde in den Jahren 1876-1877 zum Schutz der überfüllten Bevölkerung errichtet Jordanien zu entlasten. Da die Bewohner des Jordaan oft arm waren, wurden kleine Arbeiterhäuser gebaut (hier hauptsächlich Einzimmerhäuser).
Der Entwurf dieses Blocks (damals Block A) stammt vom Stadtarchitekten Bastiaan de Greef, der es für die unterschrieben hat Amsterdamsche Vereeniging baut Arbeiterheime. 1876 erhielt sie ein Grundstück zwischen der Raam- und Zaag-Barriere (2017 Raampoort bzw. Marnixplein), um drei Wohnblöcke für 240 Familien zu bauen. Die Ausschreibung wurde arrangiert von Nicholas Pierson und Willem Roell[1] Ihren Namen erhielt die Westerkade erst nach der Fertigstellung der Anlage (16. November 1876). Um Platz zu sparen, wurde das Gelände Rücken an Rücken gebaut, also ohne Zwischenräume für Gärten, aber ohne Licht- und Belüftungsmöglichkeiten.
Ende des 20. Jahrhunderts waren die Häuser größtenteils aufgebraucht und ähnliche Häuser wurden in großem Stil abgerissen. Mit fortschreitendem Abriss wurde den Menschen bewusst, dass die betreffenden Häuser im Kontext der Stadtentwicklung von historischer Bedeutung sind. Nach umfangreicher Renovierung wurden die Häuser in dieser Anlage benannt städtisches Denkmal. Die Praxis in anderen Quartieren mit ähnlichen Wohnungen hat gezeigt, dass immer wieder Renovierungen notwendig sind, um die Wohnungen an die Bedürfnisse der neuen Bewohner anzupassen.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |