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Weide ist eine nicht mehr existierende mittelalterliche Siedlung. Der Ort hat sich in der mittelalterlichen Landschaft angesiedelt Reiderland, in der Nähe des Punkt von Reide und wahrscheinlich nordöstlich davon. Der Ort fiel den Wellen der Dollar.
Laut Stratingh und Venema lag Wilgum südlich von Nesse, gegenüber der Ecke des ostfriesischen Dorfes Groot-Borssum (heute Borssum und südöstlich von Emden). Wilgum gehörte zu den Dekanat (Prost) Hatzum auch bekannt als Nesse. Die Warenlisten des Lieferwagens Abtei Werden erwähnen Wilinghem schon im zehnten Jahrhundert.
Im 1437 wurden die beiden Steinhäuser Wilgum und werd Nesse von Hamburger Truppen erobert und abgerissen. Die Steine wurden zur Befestigung von Emden verwendet.
Das Dorf wird noch spät erwähnt15. Jahrhundert Liste von Weihnachtsspiele von dem Bistum Münster. Angesichts der Einnahmen aus dieser Liste war es kein wohlhabendes Dorf. Wo zum Beispiel Westerreide und Oosterreide beide zahlen 13 Schilling, 8 Schilling gelten für Wilgum.
Die teils fiktive Dollard-Karte von Jacob van der Mersch geht davon aus, dass die Ems bei Wilgum im Dezember 1277 über ihre Ufer brach, nachdem die Deiche bei Wilgum bereits geräumt waren Jansum durchgebrochen war. Vermutlich sind es jedoch die Folgen der Kosmas- und Damian-Flut von 1509. Spätere Kopisten sprachen von der Wilgumergadt als Gegenstück zum Jansumergat.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren im Watt noch Reste des alten Dorfes zu sehen. Auf der Insel Nesserland gab es einen Wilgumerweg.
Externe Links
- Übersicht aller mittelalterlichen Dörfer im Dollard-Gebiet
- Historische Geographie des Dollard-Gebiets (Website im Aufbau)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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