WikiDer > Wilhelm Ebstein

Wilhelm Ebstein (Jawor[1], Polen, 27. November 1836 – Göttingen, Deutschland, 22. Oktober 1912) war ein deutscher Spezialist für Stoffwechselerkrankungen und war der erste, der die beschrieb Ebstein-Krankheit (Ebstein-Anomalie).[2]
Biografie
Wilhelm ist der Sohn des Kaufmanns Louis Ebstein und Amalie Ebstein und wuchs in einer preußisch-jüdischen Familie auf. Er war mit Elfriede Ebstein verheiratet. Ihr Bruder, Arthur Nicolaier, ist der Entdecker des Bakteriums, das Tetanus Ursachen. Wilhelm und Elfriede hatten zwei Kinder: Arzt Erich Hugo Ebstein[3] und Amalie 'Mali' Blumenthal-Ebstein. Sie starb während der Holocaust im Camp Westerbork zu Die Niederlande.
Im Alter von 19 Jahren begann Wilhelm Ebstein sein Medizinstudium an der Universität Breslau. Er setzte diese Ausbildung bald fort Berlin. Ebstein schloss sein Studium 1859 ab. 1861 begann er als Assistenzarzt im All Saints Hospital of . zu arbeiten Breslau. 1874 wurde er Medizinprofessor an der Universität Göttingen. Am 21. September 2019 wurde seine Büstenstatue im Muzeum Regionalne w Jaworze.[4][5]
Ebsteins Anomalie
Die Ebstein-Anomalie (Ebstein-Krankheit) ist ein seltener angeborener Herzfehler mit einer vermuteten Prävalenz von 1 bis 9 von 100.000.[6] Diese Herzkrankheit ist gekennzeichnet durch eine Fehlbildung des Trikuspidalklappebei dem der rechte Ventrikel teilweise in den rechten Vorhof kollabiert. Außerdem oft a Vorhofseptumdefekt vor dem. Die Patienten haben bekannte Herzrhythmusstörungen als Wolff-Parkinson-White-Syndrom.[7]
Ab der zweiten Hälfte der 1970er Jahre (1975) wurden schlüssige operative Therapien von Gordon K Danielson und seine Kollegen [8] sowie ab den 1980er Jahren von europäischen Ärzten wie Alain Zimmermann.[9] Anschließend wurden neue, verfeinerte Techniken wie die Kegelreparatur von Jose Pedro da Silva.[10] Als therapeutische Alternative schlagen Delmo und Walter ein Double-orifice-Repair-Verfahren für eine Ebstein-Trikuspidalklappe vor.[11]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|