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Wilhelm Junko | ||||
Werbeplakat für den Antiquariat W.Junk | ||||
| Vollständiger Name | Wilhelm Junko | |||
| Geboren | 3. Februar1866 | |||
| Verstorben | 3. Dezember1942 | |||
| Geburtsland | ||||
| Standardabkürzung | Müll | |||
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Wilhelm Junko (Prag, 3. Februar1866 - Den Haag, 3. Dezember1942) war ein Tscheche Entomologe, Buchhändler und Herausgeber.
Wilhelm Junk wurde 1866 in Prag als Wilhelm Jeitteles geboren. 1890 ließ er seinen Nachnamen in Junk ändern. Nach dem Abitur studierte er 1882 in Berlin Buchhändlerin und besuchte auch Hochschulkurse in Zoologie, Botanik und Naturgeschichte. 1899 gründete er seinen eigenen unabhängigen Verlag in Berlin und antiquarische Buchhandlung: Verlag und Antiquariat für Naturwissenschaften W. Junk spezialisiert auf seltene wissenschaftliche Bücher im Bereich Botanik und Entomologie. Er teilte sein Interesse an Insekten mit Ernst Junger, die er seltene antike entomologische Werke lieferte. Er hat oft selbst geschrieben bibliografisch arbeiten, wie zum Beispiel: Bibliographia Lepidopterologica (1913), Vertebratorum Bibliographia (1918) und Bibliographia Coleopterologica (1912-1935). 1934 emigrierte er mit seiner Familie und seinem Unternehmen in die Niederlande. Er behielt seinen Verlag, verkaufte aber 1935 sein Antiquariaat, das heute noch unter dem Namen "Antiquariaat Junk" in Amsterdam existiert. Nach seinem gewaltsamen Tod 1942 wurde der Verlag von seinem Schwiegersohn übernommen und das Unternehmen existierte bis 1980 in Den Haag unter dem Namen DR. W Junk-Publikationen.
Wilhelm Junk war Mitglied der Deutsche Gesellschaft für Erdkunde und der Deutsche Gesellschaft für angewandte Entomologie und Ehrenmitglied von Svenska Linnesällskapet (Schwedische Linnean Gesellschaft). 1922 bzw. 1923 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universitäten verliehen Frankfurt und Innsbruck.
Einige Arbeiten
- Rara Historico Naturalia Berlin (1900-1939).
- Bibliographia botanica W. Junk, Berlin (1909-1916).
- Schnorchel um Bücher bzw. naturwissenschaftliche Kinkerlitzchen an's Ans Licht gebracht vom Doctor Junk Berlin (1930).
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