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Wim Mösen (1944) ist ein BelgierÖkonom und EmeritusOrdinariusöffentliche Wirtschaft an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der KU Löwen. Er ist ein Spezialist öffentliche Finanzen und Staatshaushalt, makroökonomische Politik und Produktivitätsmessungen.[1][2]
Biografie
Moesen studierte Wirtschaftswissenschaften an der Katholische Universität Löwen und Clark-Universität im Worcester (Massachusetts). Er promovierte 1975 in Leuven in Wirtschaftswissenschaften. Von 1985 bis 1987 war er Berater der Kabinett von FinanzministerMark Eyskens. Moesen war von 2006 bis 2012 Mitglied der. Hoher Finanzrat, tätig in der Abteilung „Steuern und Parafiscality“. Er war Fahrer im Gruppe Arco.[3] Moesen war auch Mitglied der Wilfried Martens Zentrum für Europäische Studien, das Denkfabrik des Europäische Volkspartei. Als Student hatte Moesen die Alternative Economy Working Group mitbegründet, eine Arbeitsgruppe, die unter anderem versuchte, Armut in Belgien zu kartieren.[4]
Moesen entwickelte eine Budgetnorm, die schließlich ihren Namen erhielt, die Moesen-Norm. Dieser Standard führt zu einem echten Einfrieren der Staatsausgaben. Bei der Anwendung des Moesen-Standards wird angestrebt, die Staatsausgaben pauschal nur um den Prozentsatz der Inflation zu erhöhen.[5]
Der Standard erhielt strengere Varianten, die als nominaler Moesen-Standard bezeichnet wurden, was bedeutet, dass die Staatsausgaben in keiner Weise erhöht werden, auch nicht zum Inflationsausgleich. Angesichts der bestehenden Indexierungsmechanismen kann diese Variante nur angewendet werden, indem diese Erhöhungen durch Einsparungen zum Ausgleich anderer Haushaltsposten ausgeglichen werden.[6] Eine andere Aussage ist, dass 3% des Jahres Bruttoinlandsprodukt sollte für die Infrastruktur ausgegeben werden.[7]
Eines der bekanntesten Zitate Moesens lautet: "Politiker zeigen oft die Kamelnase, aber der Höcker kommt später" und bezieht sich darauf, dass man Höhe und Größe des Höckers nicht von einer Kamelnase abschätzen kann. . Das Trick der Kamelnase bezieht sich in der Regel auf Haushalte des Folgejahres, obwohl die perversen Folgen einmaliger Maßnahmen laut Professor Moesen erst in mehrjährigen Haushalten voll aufgedeckt werden.
Moesen ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: Roger Dillemans | Vorsitzende von VCSPO / Rückseite 2006 - 2015 | Nachfolger: Claire Theunis |