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Wim Vanthoor | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Willem Frans Victor Vanthoor | |||
| Geboren | einfaches Feld, 29. April 1944 | |||
| Verstorben | Amsterdam, 28. August 2011 | |||
| Staatsangehörigkeit | Niederländisch | |||
| Beruf | Zentralbanker, Ökonom, Historiker, | |||
| Werdegang | ||||
| 1970-2004 | Stellvertretender Leiter / Stabsoffizier, die niederländische Bank in Amsterdam | |||
| 1980 | Abordnung zur Zentralbank von Surinam, Paramaribo | |||
| Andere | ||||
| Religion | römisch katholisch | |||
| Politik | Liberale | |||
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Willem Frans Victor (Wim) Vanthoor (einfaches Feld, 29. April1944 - Amsterdam, 28. August2011) war ein Zentralbanker, Ökonom und GeldHistoriker.
Lebenszyklus
Vanthoor wurde in Süd-Limburg geboren. In seinem Heimatdorf Simpelveld besuchte er die Grundschule und machte 1963 in Heerlen das HBS-A-Diplom. Anschließend studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Katholische Universität Tilburg in Tilburg. Vanthoor erwarb seinen Master im Juni 1970. Nach seinem Abschluss trat er bei die niederländische Bank in Amsterdam, in der Abteilung Internationale Angelegenheiten, wo er als Mitarbeiter des Länderreferats bei Deutschland und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft als besonderer Schwerpunkt. 1980 entsandte ihn die DNB zum Zentralbank von Surinam monetäre Analyse neu zu beleben. Zurück in den Niederlanden wurde er stellvertretender Leiter des Studiendienstes mit der besonderen Aufgabe, die wirtschaftlichen Aufgaben der Direktoren der Bijbank Rotterdam und Agenturen von DNB. Er promovierte am 23. September 1991 an der Universität Amsterdam zur Abschlussarbeit Ein Auge auf Holtrop. Gründer der niederländischen Währungsanalyse. Sein Förderer war Martin M. G. Phase. Nach Abschluss dieses Projekts wurde er stellvertretender Leiter der Abteilung Wissenschaftliche Forschung und Ökonometrie und Leiter der Abteilung Historische Forschung und Vergleichende Analyse. 2004 schied er nach mehr als 30 Dienstjahren aus Altersgründen aus der Bank aus. Er war Mitglied der Gesellschaft für niederländische Literatur in Leiden, die in ihrem Jahrbuch 2010-2011 mit einer Lebensgeschichte an ihn erinnerte.[1]
Historiker der europäischen Wirtschafts- und Währungsintegration
Angesichts der Eurokrise sind Vanthoors kritisch-reflektierende Schriften aktueller denn je.[2][3][4] Seine Aussage wenn es eine Währungsunion gibt, wird Europa auf eine politische Union nicht mehr verzichten können 1997 zeigte Weitsicht.[5] Als großer Experte für die Ursprünge der wirtschaftlichen und monetären Zusammenarbeit in Europa und die Ursprünge und Praxis der monetären Analyse der Nederlandsche Bank seit der Präsidentschaft des Marius Holtrop, von 1946 bis 1967 erster Bankpräsident der Nachkriegszeit, verfasste mehrere wissenschaftliche Beiträge, darunter eine vergleichende Analyse der Währungsunionen seit 1848. Eine Reihe von Studien zur wirtschaftlichen und währungspolitischen Einigung Europas mit markanten Vorbehalten, eine Vielzahl währungsgeschichtlicher detaillierte Studien wurden ebenfalls veröffentlicht und eine zusammenfassende Geschichte der Nederlandsche Bank für 1814-1998.[6] Mit einem umfangreichen Oeuvre zur Entwicklung des europäischen Wirtschafts- und Währungsunion seit Ende Zweiter Weltkrieg und der Notwendigkeit einer weitreichenden politischen Zusammenarbeit beendete er seine wissenschaftliche Banklaufbahn.[7][8]
Bankgeschichte
Vanthoor war Mitglied des Akademischen Rates der Europäische Vereinigung für Bankgeschichte die wissenschaftliche Forschung zur Geschichte von Banken betreibt und jährliche wissenschaftliche Tagungen vorbereitet. 1992 organisierte er das von der Bank veranstaltete Treffen in Amsterdam. Sein historisches Interesse zeigte sich auch in der großen Rolle, die er bei der Betreuung zweier seiner Mitarbeiter, Jan Rutger van Zwet und Corry van Renselaar, bei ihrer Doktorarbeit spielte seiner Expertise als externes Mitglied der zuständigen Promotionskommissionen in Führen. Auf der Couch wurde er gesucht Ghostwriter für Reden der jeweiligen Präsidenten Wim Duisburg und Nout Wellink sowie von anderen Vorstandsmitgliedern über die Euro und andere Themen geldhistorischer Natur.
Wissenswertes
Vanthoor war weit gereist und belesen. Burgunder und diplomatisch. Er war eine Spinne in einem weltweiten internationalen wissenschaftlichen und persönlichen Netzwerk und stellte seine umfangreiche geld- und politikorientierte Arbeit großzügig anderen zur Verfügung. Er war katholisch, politisch unparteiisch, aber a Liberale in Herz und Seele.
Veröffentlichung über Vanthoor
- Martin Fase & Nicolette Mout: 'Lebensgeschichte Willem Frans Victor van Thoor'. Im: Jahrbuch der Gesellschaft für niederländische Literatur in Leiden, jr. 2010-2011, s. 168-177. Gesamter Text
Externe Links
- Das besprochene Federal Reserve System: Eine vergleichende Analyse
- Hauptwerke von Wim F.V. Vorzimmer
- Porträt 25. Mai 2011
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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