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Mit dem Begriff Wirtschaftswunder (Wirtschaftswunder) ist die Wiederherstellung der Westdeutsche Wirtschaft nach der Zweiter Weltkrieg angegeben. Der Begriff wurde erstmals verwendet von Die Zeiten im Jahr 1950.
Das Wirtschaftswunder entstand unter anderem durch die Wirtschaftshilfe, die die Vereinigte Staaten geliefert in Form von Marshall Plan, aber vor allem durch die Einführung der Deutsche Mark im 1948 um die wertlos gewordenen zu ersetzen Reichsmark. Der Marshallplan und die Einführung der D-Mark beendeten die amerikanische Politik des Abbaus der deutschen Industrie (die Morgenthau-Plan).
Der Einfluss des Marshallplans auf die westdeutsche Wirtschaft war relativ begrenzt: Die Deutschen mussten viel mehr tun Wiedergutmachung und Besatzungskosten zahlen, als sie in Form des Marshallplans erhalten haben.
Bis zum Koreanischer Krieg (1950-1953) stieg die weltweite Nachfrage nach Gütern. Darauf konnte die Bundesrepublik gut reagieren: Das Land verfügte über ein großes Potenzial an gut ausgebildeten billigen Arbeitskräften. Während des Koreakrieges konnte Westdeutschland seine Exporte verdoppeln. Vom Ende des die fünfziger Westdeutschland hatte eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt.
Der Begriff Wirtschaftswunder wird oft mit dem Namen verbunden Ludwig Erhard, der von 1949 bis 1963 Wirtschaftsminister unter Bundeskanzler war Konrad Adenauer.
Bereits 1936 verwendete der in die Niederlande ausgewanderte deutsche Autor gebruikte Hans Erich Priester der Begriff Wirtschaftswunder im Titel eines deutschsprachigen Buches des niederländischen Verlags Querido über die wirtschaftliche Erholung Deutschlands nach der Börsenkrise.
Siehe auch
- WM-Finale 1954 (das 'Wunder von Bern')