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Wortbildung ist die Bezeichnung für zwei eng verwandte Konzepte aus der Lexikologie:
- Die Entstehung völlig neuer Wörter;
- Eine gewisse Veränderung in der Struktur bestehender Wörter, insbesondere in der Art, wie sie aufgebaut sind Morpheme.
Normalerweise handelt es sich um das zweite Phänomen. Ausleihen von Wörtern aus einer anderen Sprache gilt grundsätzlich nicht als Wortbildung in der Entlehnsprache.
Das Morphologie befasst sich speziell mit der Art und Weise, wie neue Wörter gebildet werden durch Affix.
Feste Wortbildungsregeln
Die Wortbildung folgt allerlei Regeln, die sich in mehrfacher Hinsicht unterscheiden:
- einige sind sehr systematisch und haben praktisch keine Ausnahmen, andere sind sehr unregelmäßig oder auf wenige Wörter beschränkt;
- einige sind sehr verbreitet und unterscheiden sich von Sprache zu Sprache nur in den Feinheiten, andere sind für eine bestimmte Sprache einzigartig;
- einige sind produktiv, andere nicht;
- manchmal sind die ergebnisse echt lexikalisiert, d.h. separat beigelegt Lemma in einem Wörterbuch. Dies variiert von Wort zu Wort und dauert normalerweise, bis das Wort vollständig etabliert ist.
Ein Wortbildungsprozess ist produktiv wenn diese Regel von den Sprachbenutzern spontan angewendet werden kann, um Wörter zu bilden, die sie noch nie zuvor gehört, gesehen oder verwendet haben, deren aber Bedeutung ist völlig selbstverständlich und wird daher als gewöhnliches Wort verstanden.
Eine unproduktive Regel erklärt die Konstruktion bestimmter bestehender Wörter, kann jedoch nicht verwendet werden, um neue Wörter zu erstellen. Unproduktive Regeln sind die Überbleibsel ehemals produktiver Regeln.
Ein Beispiel dafür in der Moderne Niederländisch ist der starke und der schwache Weg davon konjugieren von Verben, von denen nur das letzte mit neuen Verben wie . noch produktiv ist Google.
Ein neues Wort ist lexikalisiert wenn es in den Wörterbüchern tatsächlich ein separates ist Lemma wurde; es ist auch offiziell anerkannt. Dies kann allein aufgrund der Bedeutung, aber oft erhält das fragliche Wort auch spezifische grammatikalische Eigenschaften. Grundsätzlich werden alle Ergebnisse unproduktiver Regeln lexikalisiert.
Wortbildungsprozesse, bei denen Wörter aus Bestandteilen aufgebaut werden, lassen sich grundsätzlich wie folgt unterteilen (auch Kombinationen dieser Fälle sind möglich):
- An einer Komposition das Wort besteht aus anderen Wörtern, z.B. Kniefallen = knien
- An einer Umleitung oder Ableitung, das Wort besteht aus Teilen, die selbst nicht alle Wörter sind, z.B. bestellt-ing = Geburt;
- Biene Flexion oder Beugung ein neues Wort entsteht aus einem anderen, indem man einen oder mehrere Teile hinzufügt oder ändert, normalerweise angehängt, z.B fallenein→e = Blätter.
Die Fälle 2 und 3 sind auch Beispiele für Wortparadigmen.
Viele innovative Flexionen oder Konjugationen sowie einige Ableitungen – bei denen das Ergebnis als separates Wort betrachtet werden kann – werden nicht als neue Wörter, sondern als Paradigmen desselben Wortstamms betrachtet. Sei so fallen, fallen, Stürze, fiel, fiel, Fälle, fallen alle Formen desselben Verbs, während Blätter und gebären gelten als unterschiedliche Wörter (trotzdem sind sie verwandte, gebildet nach der nun unproduktiven Regel von Ablaut).
Siehe auch
Literatur
De Haas, W. und M. Trommelen (1993): Morphologisches Handbuch des Niederländischen. Ein Überblick über die Wortbildung. Den Haag: SDU Uitg. Dieses Handbuch bietet einen umfangreichen Bestand an Wortbildungsmustern aus dem zeitgenössischen Standardniederländisch.