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Xie He (traditionelles Chinesisch: 謝赫, fl. 5. Jahrhundert) war ein Chinesischer Maler, Kunsthistorikerin und Kritikerin der Liu Song-Zeit (420-479) und die Südliches Qi (479-502). In seinen Veröffentlichungen kommentierte Xie die Werke alter Meister und betonte die Nützlichkeit der Malerei. Er glaubte, dass es sowohl moralischen als auch politischen Zwecken dient.[1]
Sechs Prinzipien der chinesischen Malerei
Um 550 wurde Xie He's Bericht über die Klassifizierung alter Gemälde (古畫品錄, pinyin: Gǔhuà Pǐnlù) wurde veröffentlicht. Im Vorwort erwähnte Xie die „Sechs Prinzipien der Chinesisches Gemälde' (繪畫六法, pinyin: Huìhuà Liùfǎ). Er beschrieb sie als „sechs Punkte, die bei der Beurteilung eines Gemäldes zu berücksichtigen sind“. Die sechs Prinzipien sind:[2]
- „Resonance of the Mind“ oder die Vitalität eines Werkes. Laut Xie hat eine Arbeit ohne spürbaren Energiefluss keinen Wert.
- „Knochenmethode“ oder die Art und Weise, wie der Pinsel verwendet wurde. Bewertet werden nicht nur Textur und Pinselstrich, sondern auch die enge Verbindung zwischen Handschrift und Künstlerpersönlichkeit. Zu seiner Zeit, Kalligraphie und Malerei gelten als derselben Kunst zugehörig.
- 'Konformität mit dem Objekt'. Dabei wird beurteilt, ob das Objekt richtig angezeigt wurde. Auch die verwendeten Formen und Linien werden getestet.
- 'Eignung nach Typ', d.h. richtiger Farbauftrag, Menge Tinte oder Pigment und der verwendete Farbton.
- 'Aufteilung und Gestaltung' oder die Gestaltung eines Gemäldes. Beurteilt werden Komposition, Räumlichkeit und Tiefe einer Arbeit.
- „Transfer durch Kopieren“, entweder die Fähigkeit, ein Modell oder ein antikes Werk zu kopieren.
Obwohl sich die chinesische Malerei und ihre Standards weiterentwickelt haben, spiegeln die sechs Prinzipien von Xie immer noch die chinesische Sicht der Malerei wider. Sie wurden lange aufbewahrt Sinologen übersetzt und von Künstlern konsultiert. Die Auslegung der Regeln kann jedoch je nach Zeitraum und sogar je Künstler variieren.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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