WikiDer > Chinesisches Gemälde
Das Chinesisches Gemälde ist eine der ältesten Traditionen in der Kunstgeschichte. Sie wurde stark beeinflusst durch die Nachfolge von kaiserliche Dynastien, zeigt aber dennoch eine auffallende Kontinuität. Auch nach der Gründung der Republik China ihre Identität ist weitgehend erhalten geblieben.
Ein wichtiges Merkmal des Chinesischen Malerei liegt der Schwerpunkt auf gekonnter Pinselführung, nicht auf Treue. Traditionell malt man in China mit Ostindische Tinte und Pigmente. Malerarbeiten werden im Detail ausgeführt Gongbi-style oder in gewaschene Tinte. Die letztere Technik hat viele Ähnlichkeiten mit der chinesische Kalligraphie. Darüber hinaus sind die Gemälde meist reich an Symbolik und enthalten ein oder mehrere kalligraphierte Gedichte.
Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der chinesischen Malerei verschiedene Genres entwickelt. Die wichtigsten sind Shan Shui-Landschaften, Porträts, Vogel- und Blumenbilder und Bambus-Gemälde. Der Stil hängt stark von der Ausbildung des Künstlers ab. Das Hofmaler nach den Launen des kaiserlichen Hofes gemalt, was zu perfektionistischen und detailreichen Gemälden in markanten Farben führt. Unabhängig Literatur (gebildete Beamte) der Südschule malte zu ihrem eigenen Vergnügen und fertigte ausdrucksstarke und abstrakte Tuschemalereien an. Chan-Mönche benutzten Malerei um Beleuchtung erreichen.
Von dem 17. Jahrhundert wurde Western Techniken wie Linienperspektive, Schatteneffekt und Chiaroscuro in China eingeführt. Mit dem Niedergang der Qing-Dynastie mehr Künstler gerieten unter den Einfluss ausländischer Kunstbewegungen. Die chinesische Malerei wiederum hatte einen großen Einfluss auf die Künste in der Einflussbereich China. Abgesehen davon ist dieser Einfluss jedoch null geblieben.
Eigenschaften
Malen im traditionellen Stil wird auf Chinesisch guóhuà[c] was wörtlich „nationale Malerei“ bedeutet. Dies unterstreicht den Unterschied zum westliche Malerei. Die chinesische Malerei zeichnet sich in mehreren Bereichen aus. Aus Respekt vor Traditionen und aus Wertschätzung alter Meister hat es relativ wenige Veränderungen erfahren. Künstler bauen auf bestehenden Techniken und Stilen auf und verwenden bekannte Genres.[1] Ein Gemälde wird normalerweise regelmäßig einem kleinen Publikum gezeigt. Typisch sind die vertikalen Beschriftungen und Siegel auf der Lackierung und die visuellen Botschaften in Form von Symbolen und Wortspielen.
Technik
Für ein chinesisches Gemälde werden die gleichen Materialien verwendet wie für chinesische Kalligraphie. Es wird auch nach der Dynamik und Ausdruckskraft des Pinselstrichs und der Harmonie der Komposition. Die chinesische Malerei ist daher in erster Linie eine lineare Kunst; es unterscheidet sich von der westlichen Malerei durch das Fehlen von Schatten und Perspektive, und die Betonung von Dynamik und Emotion.[1][2]
Traditionell malen die Menschen in China mit Schwarz Ostindische Tinte, die erhalten wird durch a Tintenstift auf einem feuchten Tintenstein zu sanden. Die Tinte besteht aus Ruß und Knochenkleber und ist lichtechtdamit das Gemälde über Jahrhunderte gut bleibt. Der Maler verwendet Bürsten in verschiedenen Größen und Formen. Diese bestehen in der Regel aus Tierhaaren, die in einem Bambusschaft. Die Tinte wird aufgetragen auf Washi-Papier oder die Seide, zwei absorbierende Materialien, die wenig bis gar keine Korrektur zulassen. Das Malen mit Tinte erfordert daher viel Geschick und Konzentration. Künstler üben jede Pinseltechnik, bis sie genügend Routine entwickelt haben. Druck, Form und Richtung des Pinsels bestimmen die Breite und Form der Linie. Der dynamische Charakter der Pinselführung steht für viele Künstler im Vordergrund.[3] Viele Pinseltechniken haben im Laufe der Zeit einen eigenen Namen bekommen.
Eine häufig verwendete Technik ist das Malen in gewaschene Tinte.[d] Für unterschiedliche Farbtöne werden unterschiedliche Wasserverdünnungen verwendet. Jeder Pinselstrich wirkt sich auf die darunter liegende Farbschicht aus, solange diese noch nicht getrocknet ist. Die Technik wird für eine Vielzahl von Genres verwendet, einschließlich Bambus-Gemälde und Landschaften. Eine Variante davon ist die würdest du-Technik (沒 骨; 'ohne Knochen'). In diesem Fall werden sowohl Tinte als auch Pigment 'gewaschen' auf dem Substrat.[4] bunt Vogel- und Blumenbilder und erzählerische Themen werden oft in der Gongbi-Technik (工筆). Farbbereiche werden durch sehr präzise Pinselstriche durch feine dunkle Linien begrenzt, die dann mit Pigment eingefärbt werden.[5] Diese Technik lässt weniger Raum für den Ausdruck als die würdest du-Technik.

Magnolie und aufrecht Stein - Gongbi-Malerei von Chen Hongshou

Weide - malen in gewaschene Tinte durch Jin Nong[e]

Lotusblumen durchbrechen die Wasseroberfläche - würdest du-Malerei von Yun Shouping[f]
In der chinesischen Malerei wird Farbe verwendet, um einem Gemälde Lebendigkeit zu verleihen, aber Farbe ist fast nie ein grundlegendes Element, wie es in der westlichen Malerei der Fall ist. Es wird kein geben Ölgemälde verwendet, aber Pigmente, die Gouache erscheinen, enthalten aber mehr Kleber. Zum Malen auf Seide, opak Mineral verwendete Pigmente, wie z Azurit für blau, Ocker oder orpiment für gelb, Zinnober oder führen für rot und Malachit für grün. Beim Malen auf Papier werden klare Pflanzenpigmente verwendet. Zum Beispiel für Rot, Färberdistel oder Krapp gebraucht, für gelb Sophora-Blumen und für Blau Indigo.[3]
Präsentation
Ein chinesisches Gemälde wird normalerweise regelmäßig ausgestellt; die Gegenleistung ist daher ein ausschließliches Privileg.[7] Die Gemälde werden auf leicht zu lagernde Gegenstände aufgebracht, wie zum Beispiel: Lackierung Boxen, faltbar faltwände und Fans. Ein Gemälde von Papier- oder die Seide ist normalerweise auf a Albumseite oder rollengebunden, aus stabilem Papier.
Anfangs wurde in China ein Fächer in Form einer fast runden Scheibe verwendet, oft mit Griff. Im 15. Jahrhundert aus Japan stellte den Faltfächer vor.[7] Mehrere Gemälde werden in einem Album gesammelt, meist vom gleichen Künstler. Auf der Seite neben dem Gemälde befindet sich oft ein Gedicht, das das Werk ergänzt. Auch eine bemalte Fächerscheibe ohne Griff wurde oft an einer Albumseite angebracht.
Das hängende Rolle wird für eine begrenzte Zeit aufgehängt und dann wieder aufgerollt und weggeräumt. Der Besitzer kann je nach Jahreszeit oder Anlass eine Rolle wechseln.[8] In dem Tang-Periode (618–906) wurden Richtlinien für die Gestaltung der Hängerolle erstellt.[9] So wird beispielsweise ein Gemälde auf einer Hängerolle meist von Papier- oder Seidenstreifen umrahmt, die als Dekoration und als Platz für Kalligraphien und Siegelabdrücke.
Das Handrolle ist ein weiteres häufig verwendetes Mittel, um ein Gemälde zu demonstrieren. Es ist ein scrollen die mehrere Meter lang und zwischen 25 und 40 Zentimeter hoch ist. Die Idee ist, die Handrolle flach auf den Tisch zu legen und einen Abschnitt nach dem anderen abzurollen, um ihn von rechts nach links zu betrachten. Normalerweise enthält es ein Titelschild auf der rechten Seite und a Kolophon auf der linken Seite des Kunstwerks. Das Kolophon kann mit Stempeln und Kommentaren versehen werden.[10][11]
Wandbilder dominierten die Malerei bis in die Tang-Zeit. Die ältesten Beispiele waren Petroglyphen Darstellung des Alltagslebens in der chinesischen Vorgeschichte. Später wurden Wandmalereien fast ausschließlich für didaktische und religiöse Darstellungen verwendet.[12]
Inschriften und Siegel
Ein chinesisches Gemälde hat normalerweise vertikale, kalligraphiert Inschriften und rot Siegelabdrücke. Die Farbe Rot ist in der chinesischen Kultur Symbol für Leben, Blut und Sonne. Das weiße Papier hat die Farbe des Götter. Die Kombination dieser Farben symbolisiert die Verbindung zwischen Lebenskraft und ewiger Glückseligkeit. Ein gut platzierter Siegelabdruck kann ein Kunstwerk ins Gleichgewicht bringen. Viele Künstler haben daher eine große Anzahl eigener Briefmarken mit Künstlerische Namen, der Studioname, Sprichwörter und Philosophien.[h] Auch Sammler und Museen versiegeln Gemälde. Solche Sammelmarken mindern nicht unbedingt den Wert eines Kunstwerks, insbesondere wenn sie eine bedeutende Persönlichkeit aus der Antike darstellen, wie zum Beispiel einen chinesischen Kaiser.[13]
Der Künstler signiert sein Werk mit einem oder mehreren Namen und setzt sein persönliches Siegel dahinter.[14] Andere Inschriften geben Auskunft wie das Datum und die Umstände, unter denen das Werk gemalt wurde. Im Laufe der Zeit hat sich der Brauch entwickelt, Gemälde mit einem Gedicht, einer Aufgabe oder einem Kommentar zu versehen.[15] Diese Aufschrift wurde vom Hersteller selbst oder von Dritten, wie Künstlerfreunden oder Kunden, aufgebracht. Eine Inschrift soll das Werk ergänzen und daher mit dem Bild harmonieren. Ein kalligraphiertes Gedicht auf einem Gemälde vereint die „drei Vollkommenheiten“: Kalligraphie, Poesie und Malerei. Diese Kombination wird auch als „lautloses Gedicht“ bezeichnet, da sie dem Betrachter gleichzeitig das Erlebnis von Klang, Anblick, Geruch, Berührung und Emotionen vermitteln soll.[16]
Religiöse und philosophische Einflüsse
Seit der Zeit des Sechs Dynastien (220–589) hat es geschafft Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus Teil des Alltags der Bürger und Literatur.[17] Diese „Drei Lehren“ haben die Malerei jeweils auf ihre Weise beeinflusst.
Es Konfuzianismus wurde in der 5. Jahrhundert v. eingeführt. Tugend und die Entwicklung edler Qualitäten stehen im Mittelpunkt dieser philosophischen Weltanschauung. Gewalt, Obszönität oder Tod haben in der traditionellen chinesischen Kunst keinen Platz, denn ein Thema sollte inspirierend und tugendhaft sein. In den meisten Malereibewegungen wird die Form nicht vom moralischen Inhalt getrennt; "Kunst um der Kunst willen" ist daher tabu.[2]
Es Taoismus tat in der 4. Jahrhundert v. seinen Eintrag. Taoisten wollen im Einklang mit der Natur leben. Die Natur wird als sichtbare Manifestation höherer Mächte im Universum gesehen. Im Landschaftsarbeiten und Vogel- und Blumenbilder der Künstler versucht sein Verständnis für die Wirkungsweise dieser Mächte zu zeigen, unter anderem durch Symbolik.[2] Bilder von Kräne Sie symbolisieren zum Beispiel ein langes Leben. Es wurde angenommen, dass diese Vögel tote taoistische Priester waren, die nach dem Tod in den Himmel aufstiegen.[18]
In dem 1. Jahrhundert es wurde Buddhismus in China eingeführt. Als Fremdreligion hatte sie zunächst wenig Einfluss auf die Entwicklung der traditionellen Malerei.[2] Buddhistische Malerei beschränkte sich hauptsächlich auf Wandbilder, Höhlenmalereien und bemalte Leinwände.[ich] Zu Beginn des 6. Jahrhundert Ich habs chanDer Buddhismus gewann im Land eine Anhängerschaft, eine Bewegung, die maßgeblich vom Taoismus beeinflusst wurde. Dies spiegelt sich unter anderem in der chán Malerei,[20] die sich zu einer eigenständigen Kunstbewegung entwickelt hat. Während der Yuan-Dynastie (1279–1368) machte die Tibetischer Buddhist Malerei durchlief eine kurze Blütezeit.
Symbole
Die chinesische Malerei ist reich an Symbolen, deren Bedeutung sich im Laufe der Zeit kaum verändert hat.[21] Viele Symbole wurden verwendet, um ein kontroverses Gefühl oder eine kontroverse Idee verdeckt auszudrücken und so soziale oder politische Verfolgung zu vermeiden. Andere Symbole repräsentieren bekannte abstrakte Konzepte, wie z Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus. Sie zeigen auf einfache Weise das Thema oder die Atmosphäre eines Gemäldes. Häufig verwendete Symbole sind Pflanzen und Tiere, aber auch andere natürliche Elemente und Zahlen, Farben und Muster können eine Bedeutung haben.
Im alten China wurden viele Berge verehrt. Der Berg symbolisiert kosmische Ordnung und Unvergänglichkeit und kann Shan Shui auch eine anständige Regierung darstellen. Diese Landschaften enthalten meist eine Vielzahl taoistischer Symbole, die zusammen die Sehnsucht nach Natur und die Suche nach einem Gleichgewicht vermitteln.[22][23]Yin und Yang sind Symbole für das Kosmische Dualität, wobei Yin Weiblichkeit (Erde, Eis, Wasser) und Yang Männlichkeit (Himmel, Feuer, Trockenheit) symbolisiert. Sie sind komplementäre Werte, aus denen alles Leben hervorgegangen wäre. Auch in anderen Genres sind beide Extreme oft in einem Werk auf die eine oder andere Weise vertreten.[24]
Fast jede Pflanze hat ihre eigene Bedeutung in der chinesischen Kultur. Sehr beliebt sind die Drei Freunde des Winters, das Japanische Aprikose, das Bambus und der Kiefer. Zusammen symbolisieren diese Pflanzen Stärke, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit.[25] Die Blüte des Japanische Aprikose (Prunus mume), oft Pflaumenblüte genannt,[26] ist eine der beliebtesten Blumen des Landes und wird oft in Blumenbildern dargestellt.[27] Da die kleinen Blüten ihre Schönheit unter rauen Bedingungen zeigen, dienen sie als Metapher für innere Schönheit und eine bescheidene Gesinnung unter widrigen Bedingungen.[28][m] Die Kiefer zeigt auch Haltbarkeit und Überleben unter rauen Bedingungen.[2][7] Da die Nadeln vieler Kiefernarten paarweise gebündelt sind, symbolisiert die Kiefer auch das eheliche Glück.[24]
Eine weitere Symbolgruppe aus der Pflanzenwelt sind die are Vier Adlige:[n] das Orchidee, Bambus, de, Chrysantheme und Pflaumenblüte. Sie stehen für Frühling, Sommer, Herbst und Winter.[29] Gleichzeitig symbolisieren sie die Qualitäten von a Juni oder Adliger, der im Konfuzianismus dem einfachen Volk als moralisch und sozial überlegen angesehen wird.[30]
Seit der Zeit des Ostens Han-Dynastie (25–220) ist es üblich, ein Gemälde mit einem oder mehreren Glückwünschen zu versehen.[7] Dies geschah durch die bereits erwähnten Symbole oder durch rebusse und Wortspiele. Dazu zeigt es Objekte an, deren Name einem anderen Wort ähnelt (Homophon). So kommt die Aussprache von 'Bambus' (竹; zhu) ist dem von 'Segen' sehr ähnlich (; zhù). Durch die explizite Benennung mehrerer Elemente auf einem Gemälde kommt die versteckte Gratulation ans Licht.[18] Solche Rebusse werden zum Beispiel in der Acht Gesichter von Xiaoxiang, eine Reihe von Szenen, die mit dem Exil des Dichters entstanden sind Qu Yuan (339–278 v. Chr.). Eines der Gesichter ist 'Zurückkehrende Wildgänse über dem flachen Strand'. Das chinesische Schriftzeichen für 'flach' (平; Klingeln) ist auch Qus Spitzname. Der Sand ist ein Hinweis auf das Ertrinken von Qu in den sandigen Flüssen der Region.[31]
Genres
Das LiteratTao Zongyic (1329-1410) aus dem Ming-Zeit war der erste, der die chinesische Malerei in Kategorien einteilte. Er unterschied dreizehn Genres,[Ö] in welchem Porträtmalerei nahmen den wichtigsten Platz ein, vor allem religiöse und historische Szenen.[32] Heutzutage ist die Shan Shui-Landschaftsmalerei gilt als das bedeutendste Genre der chinesischen Kunstgeschichte.[33] Dieses Genre hat seinen Ursprung in China selbst, genau wie die Vogel- und Blumenbilder und Bambus-Gemälde.
Porträtmalerei
Das Porträtmalerei – das älteste Genre der chinesischen Malerei – kam vor dem Vereinigung des Reiches zur Entwicklung. Die ersten Personenbilder waren meist rein funktional und dienten beispielsweise als Talisman für begrabene Adlige.
Seit der Einführung des Konfuzianismus in dem 5. Jahrhundert v. Der Porträtmalerei wurde vor allem eine moralische Funktion zugeschrieben. Illustrationen schienen die Lehren von . zu begleiten Konfuziusoder Szenen von denkwürdigen Ereignissen. Maler legten weniger Wert auf die äußere Erscheinung eines Menschen als auf seinen Charakter und seine Rolle in der Gesellschaft. Menschliche Beziehungen haben dabei immer eine wichtige Rolle gespielt. Gemeinsame Themen in der Porträtmalerei sind Gruppen von Literaten, die gemeinsam traditionelle Künste praktizieren, sowie Abschiedspartys oder Treffen von Regierungsbeamten, die lange Reisen durch das Land unternehmen müssen.[2]
Von dem Tang-Dynastie gemacht Hofmaler auch Kaiserporträts und Darstellungen des höfischen Lebens. Sie wurden aufgefordert, so detailliert und farbenfroh wie möglich zu arbeiten. Das monochrome Porträt von Taoist Mönche und chanBuddhisten waren wesentlich abstrakter und ausdrucksvoller im Ton. Daraus entstanden zwei Strömungen: die perfektionistische Kunst der Hofmaler und die Ausdruckskunst der freien Maler. Beide Porträtstile wurden weit in die Jahre hinein entwickelt Qing-Zeit (1644–1912) weiterentwickelt.[34]
Shan Shui
Shan Shui (山水) bedeutet wörtlich 'Berg und Wasser'. Dieses Landschaften werden in durchgeführt gewaschene Tinte, eventuell ergänzt mit Farbpigmenten. Berge und Flüsse sind zentral für die Landschaftsmalerei, oft ergänzt durch Wasserfälle, Bergwege, Wälder und Einsiedeleien. Insbesondere die nördlicher Landschaftsstil die in der zeit des Fünf Dynastien und zehn Königreiche (907–960) hatte einen großen Einfluss auf Shan Shui. Ein Grundprinzip der of Südschule ist, dass eine Landschaftsarbeit dem Betrachter nicht das Gefühl geben soll, tatsächlich in der Natur zu gehen, sondern ihm Einblick in die Ideen und die Geisteshaltung des Schöpfers geben soll.[35] Eine Vielzahl von Landschaften sind daher der Fantasie der Künstler entsprungen. Doch viele fanden Inspiration bei ihren Spaziergängen durch Chinas ikonische Berglandschaften, wie z Lushan, Qinling und Huangshan.

Angeln Einsiedler auf der Dongting-See (14. Jahrhundert) von Wu Zhen
Vogel- und Blumenbilder
Vogel- und Blumenbilder[r] sei beide dabei gewaschene Tinte gespielt wie im bunten Gongbi- und würdest duTechniken. Dieses Genre ist mehr als nur Vögel und blühende Pflanzen. Nach chinesischer Überlieferung umfasst das Genre "Blumen, Vögel, Angeln und Insekten".[s] Auch andere Motive aus der Natur gehören zum Genre, wie zum Beispiel Haustiere, nicht blühend Pflanzen, Pilze und Gongshi-Steine. Da diese Elemente in der chinesischen Kultur reich an Symbolik sind, wird ein Vogel- und Blumengemälde oft verwendet, um eine Botschaft zu vermitteln, ob versteckt oder nicht. Vier Grundkompositionen werden unterschieden: 'Panorama' (全景; quánjǐng), 'intime Landschaft' (小景; xiǎo jǐng), 'abgebrochene Äste' (折枝; zhézhī) und 'Vasenarrangement' (瓶插; ping chā).[36]
Bambus Gemälde
Bambus ist in China ein Symbol für Bescheidenheit, Flexibilität, Ausdauer,[24]Empathie und Integrität, Tugenden hoch angesehen von den konfuzianisch kaiserliche Familien.[30] Bambus wird mit dem Geist der Literaten verglichen, der sich biegen lässt, aber nie bricht.[2] wenn immergrün Darüber hinaus steht Bambus für eine lange Lebensdauer. Chinesische Kunst aufnehmen Bambus-Gemälde einen so prominenten Platz, dass sie heute als eigenständiges Genre gelten.[37] Die Bambuskunst ist eng mit der chinesische Kalligraphie. Die Äste und Blätter bestehen aus wenigen Pinselstrichen in Schwarz gewaschene Tinte, genau wie die einzelnen Komponenten von a chinesisches Schriftzeichen. Es Kontrast zwischen Bambus und Hintergrund, und die Form und Textur der Stängel und Blätter werden verwendet, um Tiefe zu schaffen und die Illusion von Regen, Nebel, Wind oder Sonnenschein zu vermitteln.[38]
Schulen
Kontinuität ist ein markantes Merkmal der chinesischen Malerei. Landschaften aus dem späten Qing zeigen viele Merkmale von denen aus der Tang-Zeit. Dies liegt zum Teil an der Art und Weise, wie Malerei jahrhundertelang gelehrt wurde. Die Technik eines Meisters wurde studiert, kopiert und geübt, bis sie fast instinktiv angewendet werden konnte. Hatte sich der Schüler eine Routine angeeignet, konnte er schließlich seinen eigenen Stil entwickeln. Aber auch hier bestickten die meisten Maler die Techniken und Stile anderer. Diese Methode wurde von Künstlern kritisiert, die Innovation und Ausdruck für wichtiger hielten als Perfektion.[39][40]
Als sich ein neuer Stil durchsetzte, wurde er von der nächsten Malergeneration kopiert oder weiterentwickelt. Auf diese Weise trennen Schulen, die über Jahrhunderte ihren Einfluss auf die Malerei behielten. So sind die einflussreichen Ma-Xia-Schule in dem 13. Jahrhundert weiter auf dem nördlicher Landschaftsstil von früh Lied-Meister wie Fan Kuan (ca. 960–1030) und Li Tang (ca. 1050-1130).[41] Die Ma-Xia-Schule wiederum bildete die Grundlage für die Die Schule, Der der 15. Jahrhundert bis in die Qing-Zeit fortgesetzt.[42]
In der chinesischen Kunstgeschichte lassen sich vier Malergruppen unterscheiden. Die professionellen Maler lebten vom Verkauf ihrer Bilder und konnten für Aufträge angestellt werden. Die Chán-Künstler sahen in der Malerei eine Möglichkeit, Beleuchtung erreichen. Die beiden prominentesten Gruppen waren die Hofmaler und die Unabhängigen Literaturdie hauptsächlich zu ihrem eigenen Vergnügen malen.
Höfische Malerei
Das Hofmaler waren Literaten und Berufsmaler, die im Auftrag des Kaisers oder der Mitglieder der kaiserlichen Familie arbeiteten. Kaiser Song Huizong war geschickt in Vogel- und Blumenbilder, ein beliebtes Genre am Hof. Hofmaler malten auch Porträts der kaiserlichen Familie, historische und religiöse Szenen und andere damals beliebte Motive. Der Malstil richtete sich nach der vorherrschenden Mode. Im Allgemeinen überschwängliche Farben in den würdest du- und GongbiTechniken wurden populär und man legte großen Wert auf Handwerkskunst und Perfektion. Die Hofmalerei wird seit der Ming-Dynastie (1368–1644) als Nördliche Schule bezeichnet.
Hofmaler, die das Höchste haben jinshiAbschluss in Chinesisches Prüfungssystem erreicht hatten, durften mitmachen Hanlin-Akademie. Hier wurde ihr Malstil weiter perfektioniert in den sogenannten akademischen Stil: einen Elitestil innerhalb der Nordschule.[43] Über den Hintergrund der meisten Hofmaler sind nur wenige Informationen erhalten. Vieles, was über sie bekannt ist, stammt aus dem Studium ihrer Gemälde und Kalligraphie, einschließlich der Briefmarken und Inschriften von Mitgliedern der kaiserlichen Familie.[44]
Literatenmalerei
Literatur wer nicht für die kaiserliche Familie malte, konnte sich eine freie und innovative Herangehensweise leisten. Malen war für sie eine Form der Entspannung oder des Selbstausdrucks. Diese Auffassung von Malerei gab es bereits in der Han-Zeit (206 v. Chr.–220 n. Chr.), wurde aber erst im 11. Jahrhundert angenommen Sushi (1037-1101) definiert. Er benutzte den Begriff shirn hua (士人畫), wörtlich „Literatenmalerei“, um sie von der perfektionistischen Kunst des Hofes und der professionellen Maler zu unterscheiden.[45]Dong Qichang (1555-1636) machte eine ähnliche Unterscheidung zwischen den Südschule unabhängiger Literaten und der Nordschule der Hofmaler.
Malerei in gewaschene Tinte gab viel Freiheit und war deshalb eine Lieblingstechnik der Literaten. Sie wurden in den klassischen Werken des Konfuzius geschult und zeigten oft eine Vorliebe für die Natur. Ein beliebtes Genre war das Bambusmalerei, aber die freien Literaten sind vor allem für ihre Atmosphäre bekannt Shan Shui-Landschaften. Dong Qichang kategorisierte ihren monochromen Landschaftsstil in Ink Wash als werren hua (文人畫), was gefällt shirn hua kann als „Literatenmalerei“ übersetzt werden.[46]
Chan-Malerei
In dem chan-Buddhismus Ruhe, Selbstentwicklung und ein offener Geist sind zentral. Mönche bauten ihre Tempel in wunderschönen, abgelegenen Berglandschaften und schufen so eine geeignete Umgebung für Beleuchtung erreichen.[47] Sie glaubten, dass dies ein spontanes, irrationales Erlebnis sei, das nur durch eine vergleichbare Spontaneität in der Malerei dargestellt werden könne. Häufige Motive waren buddhistische Heilige und Personifikationen bekannter Zitate. Die Werke sind meist monochrom gewaschene Tinte kostenlos und einfach durchgeführt xieyiTechnik (寫意: 'Gedanken zeichnen'). Das macht die Bilder fast naiv.[48] Laut dem chán-Künstler Shitao (1642–1707) stören komplexe Kompositionen und Techniken die Kreativität des Künstlers. Chán-Künstler strebten nach einem reinen und leeren Geist. Malen ohne Methode ist für sie ein spontaner Ausdruck, der nicht durch Konventionen gehemmt wird.[49]
Künstlerische Malerei
Professionelle Maler hatten wie Hofmaler hatten in der Regel eine Berufsausbildung und waren auf die Wünsche der Kunden angewiesen. Sie machten Neujahrsdrucke,[Sie]Porträts und Buddhist Tücher und Wandbilder. Einige wurden für ihren ganz persönlichen Stil gelobt und konnten sich ganz eigenständig weiterentwickeln. Trotzdem kritisierten viele Literaten ihre Kunst als Kunsthandwerk ohne reinen Ausdruck.[51] Aus der Zeit vor dem Qing-Dynastie nur wenige Namen professioneller Maler sind erhalten.
Geschichte
Die chinesische Zivilisation ist mehr als dreitausend Jahre alt. Es unterscheidet sich von allen anderen überlebenden Zivilisationen durch die Stärke und Kontinuität seiner kulturellen Tradition. In diesem nimmt Kalligraphie den vorherrschenden Platz, direkt gefolgt von der Malerei.[52] Die Aufeinanderfolge der Herrscherdynastien gab der Entwicklung dieser Künste immer neue Richtungen. Chinesische Kunstgeschichte ist daher in der Regel heiliggesprochen durch regiert.
Zhou-Dynastie (1046–256 v. Chr.)
Die frühesten chinesischen Gemälde waren hauptsächlich dekorativ. In dem Neolithisches China wurde geometrisch Figuren wie Spiralen, Zickzacklinien und Punkte angewendet Keramik Urnen und Vasen. Einige zeigen auch stilisierte Angeln oder menschliche Gesichter.[54] In der Zeit des Zhou-Dynastie (1046–256 v. Chr.) wurde diese primitive Malerei weiterentwickelt. Die ersten Zhou-Herrscher nahmen fast die gesamte Kultur der vorhergehenden ein Shang Dynastie (ca. 1600–1050 v. Chr.) über. Sie teilten das Reich unter feudale Vasallen, die ihre eigene höfische Kunst frei entwickeln konnten.[55] Die Hofmaler, die für diese Höfe arbeiteten, waren anonyme Handwerker.[56]
Bis zum Ende der 6. Jahrhundert v. Chinesische Maler versuchten, die Welt um sie herum darzustellen. Petroglyphen, wie das von Zuojiang Huashan, geben ein Bild von alten Kulturen in den Bergen Chinas.[57][58] Zeremonielle Gegenstände wurden unter anderem mit Darstellungen der Zeremonie selbst geschmückt. Wandbilder in Palästen, Tempeln und Gräbern geben Einblick in die Landwirtschaft, Seidenraupenzucht, Jagd und Krieg von damals; Aktivitäten, die als Bausteine für eine geordnete Zustand.[12] Die Vasallen wurden immer mächtiger und ihre Staaten bedrohten die Zhou-Dynastie. In dieser Zeit war der chinesische Philosoph Konfuzius formulierte seine Ideen zur Entwicklung politischer Fähigkeiten.[55]
Die turbulenten letzten drei Jahrhunderte der Zhou-Dynastie werden als die Zeitraum der streitenden Staaten (475–221 v. Chr.). Trotzdem florierte der Handel und war wohlhabend Kaufleute das neue Gönner. Die Malerei erfuhr in dieser Zeit eine beträchtliche Entwicklung. Künstler malten mythologische Kreaturen und Jagd- und Kriegsszenen in einem einfachen, aber lebendigen Stil. Sie verteilten die Bilder gleichmäßig über die zur Verfügung stehende Fläche.[55]Friedhöfe wurden mit Seiten rollen,[w] lackierte Objekte und Wandbilder. Diese Gemälde sollten die Toten beschützen und an die Paradies begleiten. Gemälde wurden auch verwendet, um Situationen des täglichen Lebens darzustellen oder die Lehren des Konfuzius zu veranschaulichen.
Qin- und Han-Dynastie (256 v. Chr.–220 n. Chr.)
qin, einer der kriegsführenden Staaten, vereinigt im Jahr 221 v. ganz China unter einem Kaiser. Das Qin-Dynastie (221–206 v. Chr.) zentralisierte Regierung und Rechtsordnung und verband die Verteidigungsmauern der kriegführenden Staaten mit den Chinesische Mauer. Adelige und Bauern revoltierten jedoch gleichermaßen gegen die zunehmende Unterdrückung, und die Dynastie entstand im Jahr 206 v. fallen.[59]
Die Qin-Dynastie hatte in ihrer kurzen Regierungszeit den Grundstein für die Stabilität und den Wohlstand gelegt, die die Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr.–220 n. Chr., kurz unterbrochen durch die Xin-Dynastie von 9–23 n. Chr.). Er kwam een herwaardering van de lokale tradities en de traditionele kunsten floreerden aan het keizerlijk hof. Ook kwam er een rangenstelsel waarin kunstschilders werden gerangschikt naar opleidingsniveau en bekwaamheid. Het laagste niveau was dat van de ambachtsschilders: de huagong. Een hofschilder kon middels keizerlijke examens het hoogste niveau van daizhao behalen, oftewel 'schilders-in-opleiding'. Dit bureaucratisch systeem bleef tot de Qing-dynastie gehandhaafd.[59]
Volgens documenten uit de Han-periode werden de muren van tempels, paleizen en woningen van de hoogste klassen versierd met muurschilderingen met portretten, leerzame historische gebeurtenissen of thema's uit het steeds populairdere taoïsme. Ook beschilderde kamerschermen waren in zwang.[59] Schilderijen kregen in de Han-periode een vergelijkbare culturele status als kalligrafieën. Er werd voornamelijk op zijde geschilderd, al werd het papier reeds in de 1e eeuw na Chr. uitgevonden, net als de handrol.[60] Kunstschilders gebruikten een penseel van dierenhaar en zwarte inkt, gemaakt van roet van een den gemengd met dierlijke lijm.
Er zijn weinig schilderwerken uit de Han-periode bewaard gebleven. Het gaat daarbij voornamelijk om muurschilderingen in graftombes en beschilderde voorwerpen van zijde, lakhout en aardewerk. De archeologische siteMawangdui nabij Changsha heeft veel licht geworpen op de schilderstijl van de vroege Han. Op het graf van markiezin Xin Zhui[x] werd bijvoorbeeld een goed bewaard gebleven grafdoek van zijde aangetroffen, dat in circa 168 v.Chr. was vervaardigd. Het is beschilderd met begrafenisrituelen in een fijne penseelvoering en heldere mineralepigmenten. De schilderstijl van de Han-periode is ook te herleiden uit andere siervoorwerpen, zoals met metaal ingegoten grafstenen en textielstukken. Ook zij getuigen van een levendiger stijl dan die uit de Zhou-periode, met meer oog voor ruimtelijke dimensies en detail.[59]
Zes Dynastieën (220–589)
In de 2e eeuw raakte de Han-dynastie verzwakt door paleisintriges en rivaliserende staten. Haar val in 220 luidde het tijdperk in van de Zes Dynastieën (220–589). De eerste zestig jaar werden gekenmerkt door bloedige oorlogen tussen de Drie Koninkrijken: Wei, Wu en Shu-Han. In deze periode maakte de Chinese schildertraditie nieuwe ontwikkelingen door. Het boeddhisme werd geïntroduceerd en daarmee doeken die boeddhistische godheden afbeelden of scènes uit het leven van Boeddha.[19] De teloorgang van het confucianistische systeem werd weerspiegeld in de boeddhistische en taoïstische thema's in de portretkunst. De personen op deze voorstellingen hadden sprekende gelaatsuitdrukkingen en waren getooid in kunstig geschilderde klederdracht. De portretkunst was niet langer puur functioneel, maar werd ook gewaardeerd om de schoonheid.[34] Vanaf deze periode zijn namen van individuele kunstenaars bewaard gebleven, zoals die van Cao Buxing (fl. ca. 210–250) uit het Koninkrijk Wu, een pionier in de chán-schilderkunst.[61]
Vanaf de Jin-periode (265–420) werd in de schilderkunst en kalligrafie steeds vaker gekozen voor papier in plaats van het duurdere zijde.[59] Beide disciplines werden gerekend tot de hoogst gewaardeerde kunsten en aan het keizerlijk hof door zowel ongeschoolde literati beoefend als door professionele hofschilders. Functionarissen aan het hof kregen genoeg vrije tijd om hun techniek te vervolmaken, zodat beide kunsten een grote bloeiperiode doormaakten. Amateurschilders als Dai Kui (ca. 326–ca. 396) en Gu Kaizhi (344–406) vestigden zo de traditie van de literati-schilderkunst.[62] Gu schreef een aantal verhandelingen over de schilderkunst, waarin hij benadrukte dat de kleren en het uiterlijk van ondergeschikt belang zijn; het zijn de ogen die een portret bezieling geven.[63] Het stellen van spiritualiteit boven een natuurgetrouwe weergave werd een belangrijk kernpunt in de literati-schilderkunst. De combinatie van spiritualiteit en realisme komt ook aan bod in 'Inleiding tot de landschapsschilderkunst'[y] uit de vroege 5e eeuw. Dit taoïstisch werk van de schilder Zong Bing (375–444) is het oudst bekende Chinese essay over dit onderwerp. Zong zet uiteen dat een landschapsschilderij dat gelijkend en esthetisch overtuigend is geschilderd net zo veel vitale energie (qi) kan uitstralen als het landschap zelf. Veel latere kunstschilders namen dit gedachtegoed over.[62]
Zhang Sengyou (fl. ca. 500–550) was een belangrijke kunstschilder in de Liang-periode (502–557). Hij was een van de eerste Chinese kunstenaars die met succes boeddhistische muurschilderingen vervaardigde, waaronder die in de tempels in Nanjing. Naar verluidt was Zhang ook degene die de mogu-stijl creëerde en ontwikkelde.[64] Geen van zijn werken is bewaard gebleven, maar verslagen en kopieën getuigen van een vrijere, expressievere penseelvoering dan het precieze lijnenspel van Gu Kaizhi.[62]
Rond 550 stelde de historicus Xie He de 'Zes principes van de Chinese schilderkunst' [aa] op. Hoewel deze principes vooral in zijn tijd werden gebruikt om een schilderij te beoordelen, weerspiegelen zij nog steeds de Chinese kijk op de schilderkunst. De zes principes zijn:[65]
- 'Resonantie van de geest', oftewel de vitaliteit van een werk. Volgens Xie heeft een werk zonder voelbare stroom van energie geen enkele waarde.
- 'Beendermethode', oftewel de manier waarop het penseel is gebruikt. Niet alleen de textuur en de penseelstreek worden beoordeeld, maar ook het nauwe verband tussen het handschrift en de persoonlijkheid van de kunstenaar. In Xie's tijd werden kalligrafie en schilderen als behorend tot dezelfde kunst beschouwd.
- 'Overeenstemming met het object'. Hierbij wordt beoordeeld of het object op de correcte wijze is weergegeven en worden ook de gebruikte vormen en lijnen getoetst.
- 'Geschiktheid naar type', oftewel de juiste toepassing van kleur, hoeveelheid inkt of pigment en de gebruikte tint.
- 'Verdeling en ontwerp', oftewel de opzet van een schilderwerk. Hierbij worden de compositie, ruimtelijkheid en diepte van een werk beoordeeld.
- 'Overdracht door kopiëren', oftewel de vaardigheid in het kopiëren van een model of een antiek werk.
Sui- en Tang-dynastieën (581–906)
In 581 verenigde generaal Yang Jian (Sui Wendi) het zuiden en noorden van China onder de Sui-dynastie (581–618). Zijn zoon en opvolger Sui Yangdi putte het volk uit door ambitieuze bouwprojecten, zoals de aanleg van het Grote Kanaal en de uitbreiding van de Chinese Muur. Door volksopstanden en een reeks onsuccesvolle oorlogen tegen Korea hield de Sui-dynastie slechts een korte periode stand. Sui's vereniging van China legde de basis voor de succesvolle Tang-dynastie (618–906), net als de Qin-dynastie dat deed voor de Han-dynastie.
De eerste 130 jaar onder de Tang-dynastie kende China een economische bloeiperiode. De hoofdstad Chang'an (het huidige Xi'an) werd de grootste stad ter wereld, die bezocht werd door een groot aantal buitenlanders.[66] Een groeiend aantal hofschilders werd aangetrokken door de grandeur van het keizerlijk hof. In 725 richtte keizer Tang Xuanzong in Chang'an de Hanlin-academie op.[ab] Het diende als elitaire leerschool voor de begaafdste hofschilders, dichters en geschiedschrijvers, en vormde een geliefde ontmoetingsplaats voor de literati.[67][68]
De Tang-periode was de bloeiperiode van boeddhistische doeken. Deze werden versierd met bloemen en vormden zo de voorlopers van de vogel- en bloemschilderkunst.[19] Muurschilderingen waren nog altijd dominant, maar een groeiend aantal hofschilders legde zich toe op het schilderen op handrollen en hangende rollen.[69][70]Yan Liben (ca. 601–673) schilderde in opdracht van de keizer historische taferelen en portretten van voormalige keizers. Ook Zhang Xuan (713–755) en Zhou Fang (ca. 730–800) verdienden hun geld met sprekende schilderingen; zij staan bekend om hun gedetailleerde handrollen die het dagelijks leven van de hofdames tonen. De figuren werden zeer kleurrijk en gedetailleerd in de gongbi-techniek uitgevoerd. Ze steken scherp af op een lege achtergrond, waardoor de schilderingen een klassieke eenvoud uitstralen.
In tegenstelling tot zijn tijdgenoten schilderde hofschilder Wu Daozi (actief: 710–760) louter met zwarte Oost-Indische inkt. Hij bracht de natte inkt met vrije penseelstreken op het doek aan en creëerde expressieve, driedimensionaal ogende schilderingen. Regelmatig verzamelde zich een grote menigte rond Wu als hij aan het werk was.[71] Vanaf dit moment werd inkt niet langer alleen gebruikt om te schetsen of kleurvlakken te omlijnen. Veel kunstenaars volgden Wu's voorbeeld en maakten monochrome werken die baimiao (白描: 'witte afbeelding') werden genoemd. Een van hen was Han Gan (ca. 706–773), een hofschilder die met name bekend stond om zijn expressieve en levendige afbeeldingen van paarden.[72]
In de Tang-periode kwam ook de traditie van de shan shui-landschapsschilderkunst tot bloei en ontwikkelde het zich tot een afzonderlijk genre.[69] Deze landschappen waren beladen met taoïstische symbolen, zoals de bergen en rivieren die centraal stonden. Li Sixun (653–718) en zijn zoon Li Zhaodao gebruikten voornamelijk groene en blauwe pigmenten en legden hiermee de basis voor de blauwgroene landschapsstijl.[ac] Een andere belangrijke landschapsschilder was Wang Wei (699–759), een hoge regeringsfunctionaris die zijn vrije tijd wijdde aan poëzie en schilderkunst. In navolging van Wu Daozi paste hij in zijn landschappen monochrome inkt toe. Hij creëerde allerlei grijstinten door verschillende inktwassingen, een techniek die bekend kwam te staan als pomo (破墨; 'gebroken inkt'). Het schilderen in gewassen inkt werd een fundamenteel kenmerk van de literati-schilderkunst.[66] Bovendien werd het gerekend tot de 'vier kunsten' waarmee een literator met goede smaak zijn vrije tijd doorbracht.[73][ad] De meeste landschappen uit de Tang-periode kunnen worden gecategoriseerd als blauwgroen landschap of behorend tot de school van Wang.[74]
In de tweede helft van de 8e eeuw verzwakte de positie van de Tang-dynastie. Het op het confucianisme gestoelde Chinees examenstelsel werd de enige manier om een hoge status te verkrijgen. Veel aristocraten richtten zich daarom op het keizerlijk hof en verloren hun lokale machtsbasis uit het oog. Het daaruit voortvloeiende wanbestuur leidde tot anarchie en invallen van buitenaf. In een reactie keerden de Chinezen zich tegen buitenlandse religies en in 845 werd het boeddhisme door de staat verboden. Veel boeddhisten zochten hun toevlucht in Chengdu. Hier maakte de chán-schilderkunst een nieuwe ontwikkeling door. In navolging van de taoïstenWang Qia (?–ca. 805) en Gu Kuang (ca. 725–814) spatten chán-kunstenaars hun inkt op het doek. Naar verluidt wilden zij met deze spontane manier van werken het goddelijke scheppingsproces imiteren. Een van hen was Guanxiu (832–912), een excentrieke monnik die boeddhistische heiligen op groteske wijze afbeeldde.[66] Tijdens het ineenstorten van de dynastie gebruikten veel literati de shan shui-schilderkunst om te ontsnappen aan de chaos die de ineenstorting met zich bracht.[35]
Vijf Dynastieën en Tien Koninkrijken (906–960)
Na de val van de Tang-dynastie brak het tijdperk van de Vijf Dynastieën en Tien Koninkrijken (906–960) aan. In deze korte periode heerste er politieke verdeeldheid in China. Het gebied ten noorden van de Jangtsekiang werd voortdurend geteisterd door oorlogen en vijf heersershuizen volgden elkaar in snel tempo op. De corrupte keizers toonden weinig interesse in kunst en er werkte slechts een handvol schilders in deze regio.[75] Desondanks ontwikkelde de noordelijke landschapsstijl zich tot een van de belangrijkste shan shui-stromingen. Jing Hao (ca. 880–940) legde hiervoor de basis. In krachtige zwarte lijnen schilderde hij hoog oprijzende bergen, bezaaid met ravijnen en ruisende bergstromen. Deze stijl werd verder ontwikkeld door zijn leerling Guan Tong en later door Li Cheng (919–967). De zogenoemde 'Gouden eeuw van Chinese landschapsschilderkunst' had een aanvang genomen en zou tot het einde van de Song-dynastie voortduren.[35]
In de tien koninkrijken in het zuiden van China heersten stabiliteit en een economische bloei. In Chengdu en Nanjing verschenen academies voor hofschilders die werden gefinancierd door de staat. De schilderstijl was meer ontspannen dan in het noorden, wat duidelijk tot uiting kwam in de landschaps- en portretkunst. Dong Yuan (ca. 934–962) schilderde met zacht aangezette penseelstreken vredige, vloeiende heuvels. Hij combineerde grove penseelstreken met natte inktwassingen, waardoor het landschap bijna impressionistisch aandoet.[75]Gu Hongzhong (ca. 910–980) legde het decadente hofleven van de literati vast[76] en Zhou Wenju (917–975) schilderde in de delicate stijl van Zhang Xuan en Zhou Fang kleurrijke taferelen met hofdames die zich amuseren.[75]
In de zuidelijke hoven waren ook bontgekleurde vogel- en bloemschilderingen populair. Afbeeldingen van bamboe en chrysanten waren in de Tang-periode al vrij algemeen,[77] maar Huang Quan (ca. 900–965) en Xu Xi (937–975) legden in Chengdu en Nanjing de basis voor een eigen genre van planten en dieren. Huang voerde zijn werk in lichte kleuren uit in de precieze gongbi-techniek. Zijn naturalistische stijl, ook wel xiesheng (寫生; 'levensechte schilderkunst') genoemd, vond in de Noordelijke Song veel navolging bij professionele hofschilders. Heel anders was de kunst van Xu. Hij voerde zijn vogel- en bloemschilderingen uit in gewassen inkt en weinig kleur, bekend als de mogu-techniek. Xu gebruikte de bij chán-kunstenaars populaire xieyi-stijl, die in tegenstelling tot xiesheng spontaan en gedurfd is. Zijn werken beïnvloedden de literati-schilderkunst tot ver in de Qing-periode.[75][78]
Noordelijke Song (960–1127)
Toen de Song-dynastie in 960 aan de macht kwam, werd China voor het eerst sinds de Tang-dynastie verenigd. Politieke idealen gericht op het herstellen van de orde in het grote rijk hadden hun weerslag op de schilderkunst. Dit kwam onder andere tot uiting in grootse, vredige landschapswerken. Shan shui werd in de Song-periode gezien als de hoogste kunstvorm en veroverde zo een prominente plek in de Chinese kunstgeschiedenis.[35]
Juran (fl. ca. 960–985), de leerling van Dong Yuan, begon zijn carrière als hofschilder van de Zuidelijke Tang en werkte vervolgens aan het hof van de Song. Zijn verticale landschappen met torenhoge bergen vormden een bron van inspiratie voor veel latere landschapsschilders.[80] Ook de majestueuze landschappen in de noordelijke landschapsstijl werden optimistischer van toon en straalden zowel macht als harmonieuze vrede uit. De landschapsschilders Li Cheng en Guo Xi (ca. 1020–ca. 1090) waren de naamgevers van de Li-Guo-school, die door de keizer werd bestempeld als de nationale landschapsstijl.[81] Guo combineerde gedetailleerde penseelstreken met een opeenstapeling van meerdere, lichte inktwassingen voor het bereiken van een sluiereffect. Hij schilderde het werk in meerdere perspectieven, een techniek die hij 'de hoek van de totaliteit' noemde.[82] Andere prominente vertegenwoordigers van de Li-Guo-school waren Fan Kuan (ca. 960–1030) en Xu Daoning (ca. 970–1052).[35]
Terwijl de monumentale landschapskunst van de hofschilders haar hoogtepunt bereikte in de 11e eeuw, ontwikkelde een groep literati een heel andere benadering van de schilderkunst. De dichter en schilder Su Shi (1037–1101) promootte het idee van een schilderwerk als een pure vorm van expressie, geen natuurgetrouwe afbeelding van de werkelijkheid. Een schildering moest volgens Su vooral inzicht geven in de emoties en ideeën van de maker.[83] Deze denkwijze werd overgenomen door literati als Mi Fu (1051–1107), Li Gonglin (1049–1106) en Wen Tong (1019–1079). Zij zagen hun modellen als een middel om gedachten en gevoelens te verbeelden, een idee dat een fundamenteel principe werd van de literati-schilderkunst. Spontaniteit was het belangrijkst en een onhandige penseelvoering werd als een bewijs van oprechtheid beschouwd.[20] De eenvoudige, innovatieve 'Mi-landschapsstijl' [ae] van Mi Fu en zijn zoon Mi Youren (1086–1165) beïnvloedde de schilderkunst van de Zuidelijke Song en gaf richting aan de literati-landschapskunst.[84][85]
Een ander voorbeeld van expressieve schilderkunst is de bamboeschildering. Technisch gesproken viel bamboe onder de vogel- en bloemschilderkunst, maar de werken van Wen Tong legden de grondslag voor een apart genre in de Chinese schilderkunst.[86] De bamboe werd reeds in de dagen van Confucius gezien als een voorbeeld van morele kracht. Dit maakte de bamboeschildering onder literati tot een geliefd medium voor zelfexpressie. De twee andere manieren om zich te uiten waren poëzie en kalligrafie. Su pleitte in zijn kringen voor het combineren van deze 'drie perfecties' en vulde veel bamboeschilderingen van Wen aan met gekalligrafeerde gedichten.[af] Sindsdien werd deze combinatie gemeengoed in de literati-schilderkunst.[20] Aan oude werken werden zelfs colofons bevestigd, zodat gekalligrafeerd gedichten de schilderingen konden aanvullen.
Aan het begin van de 12e eeuw ontstond aan het hof een opleving van oude schildertradities, met name die uit de Tang-periode. Keizer Song Huizong legde een collectie aan van meer dan zesduizend schilderwerken. Zelf was hij gespecialiseerd in vogel- en bloemschilderingen in de realistische stijl van Huang Quan. Huizong voerde belangrijke hervormingen door in de Hanlin-academie en eiste dat hofschilders hun talenten en vaardigheden optimaal benutten.[20] Zij kregen de opdracht om objecten zo natuurgetrouw, gedetailleerd en vaardig mogelijk af te beelden.[87] Hierdoor werd de kloof tussen de literati-schilderkunst en de precieze kunst van de hofschilders nog groter.
Een bekend vooraanstaand lid van de Hanlin-academie was Li Tang (ca. 1050–1130). Hij borduurde voort op de noordelijke landschapsstijl en perfectioneerde de "bijlklief"-techniek van Guan Tong. Hierdoor lijkt het alsof de rotsen en bergen met bijlslagen zijn uitgehouwen.[88][89] Een andere academische hofschilder van Huizong was Zhang Zeduan (1085–1145), wiens handrolLangs de rivier tijdens het Qingmingfestival door veel kunstcritici wordt beschouwd als het beste werk van de Chinese schilderkunst. Het wordt derhalve ook wel "China's Mona Lisa" genoemd.[90] Veel literati keken echter neer op de perfectionische academische schilderstijl. Zij bestempelden het minachtend als "ambachtelijke schilderkunst".[87]
Zuidelijke Song (1127–1279)
Song Huizong ging zo op in schilderkunst en andere genoegens dat hij zijn bestuurlijke taken verwaarloosde, waardoor zijn dynastie steeds meer verzwakte. Na de inval van de Jurchen viel het noorden van China in 1127 in handen van de Jin-dynastie (1115–1234). Huizong werd gevangengenomen en enkele leden van de hofhouding vluchtten naar Hangzhou, de nieuwe hoofdstad in het zuiden van China.[91] De eerste keizers van de Zuidelijke Song, Gaozong en Xiaozong, trachtten hun noodzakelijke machtsovername te rechtvaardigen door kunstwerken te promoten die de traditionele deugden illustreren. De werken van schilders als Li Tang en Ma Hezhi (fl. ca. 1131–1162) bevatten lange propagandistische inscripties die door de keizers zelf zouden zijn toegevoegd.[20]
De veranderde politieke situatie had een zichtbare invloed op de shan shui-landschappen. De literati waren meer geïnteresseerd in de neo-confucianistische filosofie van het opbouwen van de maatschappij vanaf de basis. Zij promootten bijvoorbeeld kleine privéscholen die de Hanlin-academie en andere door de staat bestuurde academies zouden vervangen. Schilders als Ma Yuan (ca. 1160–1225) en Xia Gui (1195–1224) plaatsten gedetailleerde, intieme taferelen op de voorgrond die scherp contrasteerden met de massieve bergpartij op de achtergrond.[92] De bergcontouren werden uitgevoerd in vervagende inktranden, zodat de indruk wordt gewekt dat de bergen in een oneindige ruimte verdwenen. Aan deze illusie van mystiek en onbereikbare grootsheid lag een taoïstische filosofie ten grondslag die leert dat mensen slechts kleine vlekjes zijn vergeleken bij de weidse kosmos. De bergstroom diende hierin als een schakel met het afgebeelde tafereel en de kijker. Ma en Xia legden met hun vernieuwende aanpak de basis voor de invloedrijke Ma-Xia-school.[41]
Tijdens de Song-periode werden beschilderde waaierschijven populair; ze werden verzameld in albums. Naast de waaier kon een gedicht worden gekalligrafeerd dat qua thema en sfeer overeenkwam met de schildering. In navolging van Su Shi streefde een groeiend aantal kunstschilders naar een vrije uiting van emoties en het vastleggen van de innerlijke geest van het model, niet de uiterlijke verschijning. Zij kwamen in kleine gezelschappen bij elkaar om te discussiëren over hun schilderkunst. Zowel werken van oude meesters als eigen werken werden onderling geruild of uitgeleend om ze te kunnen bestuderen en kopiëren.[93] Zo groeide de klasse van schilders die ongeschoold bleven in schildertechnieken als trompe-l'oeil, die onderwezen werden aan de kunstacademies. Sommigen ontbeerden zelfs de vaardigheid van de schilders die leefden van de verkoop op marktplaatsen. Desondanks bekritiseerden deze amateurschilders de hof- en beroepsschilders om hun perfectie en het feit dat zij geld ontvingen voor hun werk. Een dergelijke manier van schilderen was in de ogen van de minder geschoolden geen echte kunstvorm en niet beter dan het werk van slagers of ketellappers op de markt.[94]
Toen de Zuidelijke Song in verval raakte, beleefde de chán-boeddhistische schilderkunst een korte opleving. Literati als Liang Kai (ca. 1140–1210) verruilden het hof voor een monastiek leven in de tempelheuvels aan de overzijde van het Westelijke Meer in Hangzhou. Ook Ma Yuan raakte in de ban van het chán-boeddhisme. Zijn werken uit deze periode zijn spontaner, minder technisch en aanzienlijk abstracter. Veel kunstliefhebbers keurden de expressieve chán-kunst af en bekritiseerden de ruwe penseelvoering. De werken van Ma en chán-monniken als Muqi Fachang (ca. 1210–1269) vonden echter gretig aftrek in Japan, waar ze de basis vormden voor de sumi-e-traditie.[20]
Yuan-dynastie (1279–1368)
Het aan de macht komen van de MongoolseYuan-dynastie in 1279 had een grote impact op de Chinese schilderkunst. De Mongolen hadden veel belangstelling voor buitenlandse culturele en religieuze invloeden. Koeblai Khan, de eerste keizer van de dynastie, was geboeid door enkele aspecten van het Tibetaans boeddhisme.[95] Hoewel de Tibetaanse invloed op Chinese kunst veel geringer was dan vice versa, is deze wel zichtbaar in de keuze van Yuan-hofschilders voor Tibetaanse schildersstijlen. De interesse in mandala's (geometrische diagrammen) deed zo haar intrede in de Chinese schilderkunst.[96] De Tibetanen beïnvloedden ook de Chinese keuze voor thematiek, waardoor in toenemende mate gekozen werd voor boeddhistische onderwerpen.[97]
Enkele kans sponsorden Chinese schilderwerken van hun geliefde thema's, zoals paarden en architectuur. Toch toonden de meesten weinig belangstelling voor de Chinese kunsten en vormde hun patronage een schril contrast met die van de Song-dynastie. De Mongolen wantrouwden de literati en gaven de belangrijkste overheidsposten aan Centraal-Aziaten. Het Chinees examenstelsel werd tussen 1279 en 1315 buiten werking gesteld en veel hofschilders werden van hun post ontheven. Daar kunstenaars niet langer aan de strenge conventies van de Hanlin-academie waren gebonden, werden hun schilderijen expressiever, eenvoudiger en minder decoratief. Kunststijlen die in de Song-periode weinig geliefd waren konden zich nu vrij ontwikkelen en zich permanent vestigen in de Chinese traditie.[98] De literati kozen steeds meer voor stilistische technieken, zoals de xieyi-stijl en kalligrafisch penseelwerk. De combinatie van gekalligrafeerd gedicht en schilderij werd de esthetische standaard.[99] Voor het eerst in de Chinese kunstgeschiedenis domineerde de literati-schilderkunst.[100]
Doordat de literati in hun werkzaamheden werden beknot kregen ze minder kansen dan voorheen. Veel van hen weigerden de Mongolen te dienen en trokken weg uit de hoofdstad. Het gevoel van afwijzing en saamhorigheid wordt weerspiegeld in hun schilderwerken.[100] De ruiter en zijn paard was een populair thema, daar het symbool stond voor een optimaal gebruik van iemands kwaliteiten. Deze vergelijking had zijn oorsprong in de taoïstische legende van Bole, wiens vermogen om paarden te beoordelen een metafoor was geworden voor de rekrutering van bekwame ambtenaren.[34] De literati-kunst toont ook een heimwee naar het verleden, met name naar de roemrijke Tang-periode. De vogel- en bloemschilderQian Xuan (1235–1305) weigerde een aanstelling als hofschilder en veranderde zijn schilderstijl van naturalistisch naar archaïsch. Hij legde zich toe op blauwgroene landschappen en voorzag zijn werken van maatschappijkritische gedichten in antieke kalligrafiestijlen.[100][101]
Vanaf 1286 werd een groeiend aantal literati toegelaten tot de overheidsdienst. Ook zij grepen vaak terug op oude schilderstijlen, zoals Ren Renfa (1255–1328) met zijn paardenschilderingen in de Tang-traditie. Gao Kegong (1248–1310) maakte aanvankelijk bewolkte landschappen in de stijl van Mi Fu,[100] maar creëerde later een expressieve stijl gestoeld op de werken van Dong Yuan.[102]Wang Mian (1287–1359) legde de tot dan toe hoogste standaard voor pruimenbloesemschilderingen in monochrome gewassen inkt.[100] Veel hofschilders legden zich toe op bamboeschilderingen. Bamboe stond symbool voor deugden als empathie, integriteit en flexibiliteit; eigenschappen die geliefd waren bij de kans. De bamboeschilderkunst had hierdoor haar grootste bloeiperiode in de Yuan-periode.[103] Tijdens zijn ambtelijke reizen bestudeerde Li Kan (ca. 1245–1320) bamboeplanten en trachtte ze onder verschillende weersomstandigheden af te beelden.[104][ai] Ook andere schilders wijdden vrijwel hun hele artistieke loopbaan aan het schilderen van bamboe, zoals Gu An (ca. 1289–na 1365) en Guan Daosheng (1262–1319), de echtgenote van Zhao Mengfu.[105][aj]
Onder de hofschilders had Zhao Mengfu (1254–1322) de grootste invloed op de ontwikkeling van de traditionele schilderkunst. Buyantu Khan voerde in 1315 het examenstelsel opnieuw in en stelde het daaropvolgende jaar Zhao aan als president van de Hanlin-academie.[105] Zhao was bevriend met Qian Xuan en greep net als hij terug op het werk van oude meesters. Hij staat met name bekend om zijn afbeeldingen van paarden in de stijl van Han Gan (ca. 715–781), maar bekwaamde zich in alle traditionele genres. Zhao gebruikte opzettelijk vereenvoudigde kleuren en composities, en gaf vorm en schaal op een schematische, haast naïeve wijze weer. Zijn shan shui-landschappen waren vernieuwend in de wijze van opbouw en hadden een grote invloed op de ontwikkeling van de literati-landschapskunst. Traditioneel bestond een dergelijk werk in een voorgrond, een middenpartij en een achtergrond. Zhao bracht echter een groot aantal hoogteverschillen aan in het middenstuk, zodat het werk extra diepte kreeg.[106] Zijn methodes vonden navolging bij diverse onafhankelijke literati-schilders.[100]
De Vier Meesters van de Yuan-dynastie worden beschouwd als de invloedrijkste shan shui-kunstenaars van hun periode. Hun nieuwe technieken om inkt aan te brengen werden door veel latere meesters gekopieerd en doorontwikkeld. Traditionele esthetische normen kregen daarbij steeds meer een ondergeschikte rol.[107] De oudste van de vier was de taoïstische kluizenaar Huang Gongwang (1269–1354). Hij voerde het principe van "gedachten schetsen" (xieyi) zover door dat hij regelmatig over eerder aangebrachte penseelstreken heen schilderde, iets wat zeer ongebruikelijk was in zijn tijd. Desondanks stralen zijn landschappen een serene rust uit. Huang liet zich inspireren door de werken van Dong Yuan en Juran, net als zijn tijdgenoot Wu Zhen (1280–1354). Wu's natte, grove penseelstreken in gewassen inkt resulteerden in een bijna impressionistische stijl.[100]
De twee andere Meesters van deze periode, Ni Zan (1301–1374) en Wang Meng (1308–1385), waren ook vernieuwend in het shan shui-genre.[109] Ni onderscheidde zich door zijn ingetogen, sombere landschappen in spaarzame inkt. Vrijwel al zijn landschappen volgden een vergelijkbaar patroon: een ingetogen, bijna abstract tafereel in spaarzame gewassen inkt, met twee ver van elkaar gelegen rivieroevers, bomen die op de voorgrond scherp afsteken tegen de grote watermassa, en geen menselijke figuren.[110] Wang daarentegen borduurde voort op Tang-meesters als Guo Xi[100] en maakte naam met uitbundige, complexe landschappen in stroperige, compacte penseelstreken en opvallende kleuren.[111]
Ming-dynastie (1368–1644)
In 1368 verdreef de Chinese rebellenleider Zhu Yuanzhang de Yuan uit China en stichtte hij als keizer Hongwu de Ming-dynastie. Deze periode staat te boek als "een van de grootste periodes van ordelijke regering en sociale stabiliteit in de menselijke geschiedenis".[112] Hongwu moest niets hebben van de individuele creativiteit die zo kenmerkend was voor de Yuan-periode, maar wenste technische perfectie. De nieuwe lichting hofschilders greep terug op de oude schildertradities uit de Song-periode en vergrootte zo de kloof met de literati-schilderkunst. De vogel- en bloemschilderingen in de gongbi-stijl van Bian Jingzhao (fl. 1426–1435) en Lü Ji (1477–?) vertonen duidelijk de invloeden van Huang Quan en keizer Song Huizong. Ook kleurrijke, verhalende taferelen en shan shui-landschappen in de stijl van Li Tang, Ma Yuan en Xia Gui waren populair aan het hof.[113] Een van de belangrijkste portretschilders uit deze periode was Du Jin (fl. ca. 1465–1509). Hij schilderde zowel monochrome werken als portretten in de kleurrijke stijl van de hofschilders van de Zuidelijke Song. Du's schilderstijl vond de gehele Ming-periode navolging bij andere portretschilders.[34]
Niet alle literati konden zich vinden in de strenge richtlijnen van de keizerlijke academie. Dai Jin (1388–1462) stichtte in Hangzhou bijvoorbeeld de Zhe-school, een stroming van beroepsschilders die vrije normen hanteerde bij het schilderen in de Song-tradities. Wang Fu (ca. 1362–1416) ging nog verder door de de Song-stijlen te negeren. Hij was in de vroege Ming een van de weinige belangrijke hofschilders die geen academische opleiding hadden genoten, maar volgde Yuan-meesters als Huang Gongwang, Ni Zan, Wang Meng en Wu Zhen. Wang was aan het hof een van de voortrekkers in de ontwikkeling van de literati-schilderkunst, net als Xia Chang (1388–1470).[113] Beiden schilderden bamboe op dezelfde wijze als gekalligrafeerde karakters, een abstracte techniek die sterk contrasteert met de gekunstelde gongbi-stijl.
Shen Zhou (1427–1509) nam geen deel aan de keizerlijke examens maar wijdde zijn leven aan de schilder- en dichtkunst. Shen beheerste een breed scala aan stijlen en technieken en introduceerde de bloemschildertraditie in de literati-schilderkunst. Hij voerde deze uit in de door hofschilders ontwikkelde mogu-stijl, maar met de expressie en vrijheid van chán-kunstenaars als Muqi Fachang.[113] Shen wordt beschouwd als de belangrijkste grondlegger van de Wu-school in Suzhou, een stroming waarin een contemplatieve levenswijze, liefde voor de natuur en zelfexpressie centraal stonden. Een belangrijke vertegenwoordiger was ook Shens leerling Wen Zhengming (1470–1559). Wen maakte een grondige studie van antieke werken, zoals shan shui-landschappen in de Tang-traditie, en gaf zijn kennis door aan een groot aantal leerlingen. Binnen een korte tijd was de Wu-school de dominante schilderstijl van de Ming-periode.[114]
Tang Yin (1470–1523) en Qiu Ying (ca. 1494–1552) waren beiden bevriend met Shen Zhou en Wen Zhengming. Gezamenlijk werden zij reeds in de Ming-periode tot de Vier Meesters van de Ming-dynastie gerekend, al was alleen Wen een geschoold literator. Tang kon niet deelnemen aan het examenstelsel, daar hij van fraude werd beschuldigd. Hij legde zich toe op de schilderkunst en was bedreven in een groot aantal genres, van landschappen tot bamboeschilderingen. Ook de autodidact Qiu was een veelzijdig schilder. Hij was vooral bekend om zijn shan shui-landschappen in antieke stijlen, zoals de blauwgroene landschapsstijl. Beide kunstenaars hadden een belangrijke invloed op hun tijdgenoten.[113]
Tijdens de Ming-periode ontwikkelde de bamboeschilderkunst zich tot een van de meest abstracte schilderkunsten in China. Xu Wei (1521–1593) had met zijn onverschillige houding tegenover tradities hierin een belangrijke invloed. Hij behaalde slechts de laagste tongsheng-graad in het examenstelsel,[115] maar wist desondanks een grote technische veelzijdigheid te ontwikkelen. Xu borduurde voort op Shen Zhou's bloemschilderingen[113] en werd bekend om zijn "spetterende",[116] ogenschijnlijk nonchalante schilderkunst.[am] Sommige kunstkenners beschouwen hem als een van de grondleggers van China's moderne schilderkunst.[117]
Verval van de Ming
Im 15. Jahrhundert erlebte China eine Zeit großen Wohlstands, die sich jedoch im letzten Jahrhundert der Ming-Dynastie änderte. Die Korruption vor Gericht verursachte Unmut unter den Literaten. Der Maler und Kalligraph Dong Qichang (1555–1636) sah die Missachtung der Tradition in der Literatenmalerei als direkte Folge des Verfalls der Moral. Traditionelle Stile wurden immer fragmentierter und um dem ein Ende zu setzen, schuf Dong einen Referenzrahmen für die Shan Shui-Malerei. Zusammen mit Künstlerfreunden erstellte er zwei Abstammungslinien. Der erste begann um Wang Weiss von dem Tang-Periode und ging durch Dong Yuan, Juran, Sushi und Mi Fu und der Vier Meister der Yuan-Dynastie bis um Shen Zhou und Wen Zhengming des Wu-Schule. dong heiliggesprochen diese Gruppe von Vertretern der Literatenmalerei als Südschule, ein Hinweis auf die gleichnamige Schule des Chán-Buddhismus, die Beleuchtung verfolgte. Im Gegensatz dazu ist die Nordschule gefragt von Malern in der akademischer Stil, mit nacheinander Li Sixun, Guo Xi, Ma Yuan, Xia Gui und Qiu Ying als wichtige Vertreter.[113] Bis weit in die Qing-Dynastie hinein bestand eine klare Unterscheidung zwischen den beiden Schulen.
Dong hatte wenig Wertschätzung für die Northern School und strebte danach, die Southern School zu perfektionieren, deren wichtigster Vertreter er selbst war. Er glaubte, dass die alten Meister erst nach einer systematischen Neuinterpretation ihrer Kunst nachgeahmt werden könnten. Die Kunst von Dong und seinen Anhängern war daher manchmal originell, aber fast immer konservativ.[113]
Im frühen 17. Jahrhundert wurde der erste westliche Einflüsse in der chinesischen Malerei sichtbar. Jesuit Missionare als Matteo Ricci (1552-1610) führte Hofmaler in europäische Techniken ein, wie z Perspektive und Schatteneffekt. Dies mag der Auslöser für die größte Wiederbelebung der Porträtmalerei seit der Song-Zeit gewesen sein. Pioniere in diesem waren Cui Zizhong (1574–1644) und Chen Hongshou (1599-1652), das lebhafte naturalistisch malte Bilder in satten Farben. Gleichzeitig spiegelte ihre Malerei die rastlose Desillusionierung wider, die die ausgehenden Tage der Ming-Dynastie prägte.[113]
Qing-Dynastie (1644-1912)
Nach dem manchus eroberte Peking 1644, die Qing-Dynastie antreiben. Das chinesische Reich wuchs in der Qing-Zeit mehr als doppelt so groß wie in der Ming-Zeit, während gleichzeitig der durchschnittliche Lebensstandard wuchs. Um diese Zeit erschienen die ersten Handbücher im Farbdruck über Malerei und Malerei chinesische Kalligraphie behandelt, wie Ten Bamboo Studios Mal- und Kalligraphie-Handbuch[ein] ab 1633[118] und Der Senfkorngarten,[Oh] der erste Band erschien 1679.[119] Dank dieser Veröffentlichungen konnten sich immer mehr Chinesen auf Künste konzentrieren, die bisher nur der Oberschicht vorbehalten waren.
Im Gegensatz zur mongolischen Herrschaft der Yuan-Dynastie die fremde Macht bewirkte keine Veränderung in sozialer und kultureller Hinsicht. Die Mandschus hatten einen extravaganten Geschmack, aber die Qing-Kaiser waren gleichzeitig in politischen und kulturellen Angelegenheiten konservativ. Bestimmtes Kangxi und Qianlong, der von 1661 bis 1722 bzw. von 1735 bis 1796 regierte, der Literatur indem es ein Aufblühen der traditionellen Künste anregt. Qianlong wurde zur HauptkunstPatron schon seit Song Huizong. Die mandschurische Vorliebe für Pracht und der Konservatismus der Kaiser kamen in der Malerei deutlich zum Ausdruck. In fast der gesamten Qing-Zeit sind sowohl überschwängliche Stile als auch die traditionellen Schulen prominent vertreten.[120]
Ganz in der Tradition der Nordschule viel gelegt Hofmaler konzentrierte sich auf die Perfektionierung ihrer Malerei. Sie produzierten hauptsächlich Werke, die den Kaisern gefielen, wie zum Beispiel farbenfrohe Porträts der kaiserlichen Familie und dekorative Szenen von Siegen in der Schlacht. Viele der Werke aus der frühen Qing-Zeit zeigen den Einfluss westlicher Malerei. Yuan Jiang (ca. 1671–1746) kombinierte fremde Einflüsse mit dem Malstil von Guo Xi.[120] Spätere Missionare führten noch mehr westliche Elemente ein, wie z Chiaroscuro. Einer von ihnen war Giuseppe Castiglione (1688–1768),[aq] der 1715 von Kaiser Kangxi zum Hofmaler ernannt wurde. Nach der Italienische Meister der Renaissance er betonte Farbe, Licht und Perspektive.[34] Seine Werke hatten großen Einfluss auf einige Hofmaler, wurden aber von den unabhängigen Literaten kritisiert.
Meister aus der Südschule ernannt, wie z Wang Hui (1632–1717), Wang Yuanqi (1642–1715), zwei der Sechs Meister der frühen Qing-Zeit. In Nachahmung von Dong Qichang sie haben dies ausgearbeitet Shan ShuiLandschaftsstil der Yuan-Meister. Das Literaten Malerei wurde in der Qing-Dynastie zum orthodoxen Malstil in China,[46] so der Konflikt, der zwischen dem Süden und seit der Song-Zeit entstanden ist Nordschule bestanden wurde geregelt. In gewisser Weise war die Northern School der Gewinner, aber dies ging zu Lasten des eigenständigen Images dieser Bewegung. Darüber hinaus arbeiteten die meisten Literaten weiterhin akribisch im Stil der alten Meister.[120] Dies galt auch für Wang Shimin (um 1592-1680), Wang Jian (ca. 1598–1677) und Wu Lic (ca. 1632–1718), drei weitere Meister der frühen Qing-Zeit, die in ihren Landschaftsarbeiten sehr konservativ waren. Yun Shouping (1633–1690), der sechste Meister war jedoch eine Ausnahme. Sind anmutig, realistisch Blumenbilder in einem bunten würdest duStil legte den Grundstein für die orthodoxe Changzhou-Schule.[121]
Individualisten
Widerstand in den frühen Jahren der Qing-Periode Ming-Loyalisten widersetzte sich der Mandschu-Herrschaft. Viele Literaten gaben ihre Stellung am Hof auf und wurden Vagabunden, Chán-Mönche oder Einsiedler. Ohne Schirmherrschaft sie entwickelten eine progressive Bewegung in der Southern School; sie waren die sogenannten Individualisten. Ihre Werke in gewaschene Tinte zeichnen sich durch einen starken emotionalen und persönlichen Stil aus. Die scharfen Kontraste und sich wiederholenden Formen in den Landschaften von Ming Loyalist Gong Xian (ca. 1618–1689) zum Beispiel evozieren eine Atmosphäre der Unterdrückung und strenger Isolation.[ar][120]
Weitere wichtige Individualisten waren die Vier Mönche, der ein klösterliches Leben in den Bergtempeln von Chán wählte. Kun Can (1612–1673) schufen melancholische Landschaften im Stil des Yuan-Meisters Wang Meng. Hong Ren (1610–1664) war ein Meister der Anhui-Schule, eine Künstlergruppe im Bereich der area Huangshan der auf den strengen, minimalistischen Werken von . aufbaute Ni Zan. Keiner war jedoch so innovativ und einflussreich wie die anderen beiden Mönche, Bada Shanren (1626–1705) und Shitao (1642–1707), der der kaiserlichen Familie Ming angehörte. Bada Shanren hatte eine exzentrische, skurrile Art zu malen, die sowohl den Einfluss von Dong Qichang wenn Xu Wei verraten. Er wechselte in seinen Werken zwischen der Verwendung trockener und sehr nasser Tintenwäschen und stark kritisierter Mandschu-Herrschaft. Sein Cousin Shitao lehnte das Kopieren alter Meister ab und zeichnete sich durch große Fantasie, unkonventionelle Pinseltechniken und mutige Farbgebung aus.[120] Er selbst behauptete: "Keine Methode, das ist meine Methode".[122]
Die vier Mönche hatten einen wichtigen Einfluss auf die Acht Exzentriker von Yangzhou. Auch diese Maler lehnten orthodoxe Ansichten über die Malerei zugunsten eines ausdrucksvolleren Stils ab. Sie wurden von alten Meistern inspiriert, die zu ihrer Zeit als innovativ galten. Die meisten von ihnen kamen aus armen Verhältnissen und hatten eine geringe Ausbildung in Malerei. Dennoch hatten sie einen großen Einfluss auf die chinesischen Künstler des späten 19. Jahrhunderts.
Neue Kunden
Danach Britisches Imperium im Jahr 1842 die Erster Opiumkrieg gewonnen, wurden chinesische Häfen nach Westen geöffnet. Chinesische Städte wie Guangzhou, Yangzhou und Shanghai zu Kunstzentren herangewachsen. Wenn Rebellenarmeen während der Taiping-Rebellion (1851-1864) weite Teile Chinas besetzten, suchten wohlhabende Kaufleute Zuflucht im relativ sicheren und finanziell attraktiven Shanghai. Nach und nach ersetzten sie die kaiserlichen Höfe als Muster der chinesischen Künste. Die Kaufleute wollten gewagtere Werke als die orthodoxen Literaten Gemälde,[123] weil sie kraftvoll, farbenfroh und leicht verständlich sind. Im gleichen Zeitraum entstand ein erneutes Interesse an Antiquitäten kalligraphiert Inschriften in Bronze und Stein.[34][Asche]
Das Shanghai-Schule reagierte auf diese Entwicklungen, indem sie kraftvolle, farbenfrohe Gemälde mit alten Kalligraphiestilen kombinierte. Ren Xiong (1823–1857), Zhao Zhiqian (1829–1884), Wu Changshuo (1844–1927) und Ren Bonian (1840–1896) erarbeitete die ausdrucksstarke Malerei von Xu Wei, Chen Hongshou und frühen Qing-Individualisten. Sie konzentrierten sich auf Vogel- und Blumenbilder und Porträts und verwendet eine noch stärkere Übertreibung in Formen und Farben, als es Individualisten gefällt Bada Shanren und Shitao.[34][124]
Ende des 19. Jahrhunderts nahm der Einfluss der westlichen Kunst weiter zu, als Künstler Studienreisen nach Europa und Japan unternahmen, wo die westliche Kunst bereits weit verbreitet war. Gao Jianfu (1879–1951), sein Bruder Gao Qifeng (1889–1933) und Chen Shuren (1884–1948) mischte westliche Techniken mit traditionellen Stilen und legte so den Grundstein für die Lingnan-Schule, eine der einflussreichsten Bewegungen der Zeit.[124] Trotzdem behielt die chinesische Malerei ihre Identität bei. Als Reaktion auf den massiven Import japanischer und westlicher Bücher, Fotos, Lithographien und Farbplakate weckten schließlich ein erneutes Interesse an der traditionellen Malerei.[123]
Einer der bekanntesten modernen chinesischen Maler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Qi Baishi (1864–1957). Er präzisierte die Shanghaier Schule und machte sich mit seinen Bildern von Blumen und kleinen Tieren einen Namen. Laut Qi musste ein Gemälde "irgendwo zwischen Gleichen und Ungleichen" stehen.[125] Qi stammte aus einer armen Bauernfamilie, schaffte es aber, die reichen Kaufleute mit seiner Kunst zu verzaubern.
Der akademische Stil der Nordschule wurde vollständig von der neuen Generation ausdrucksstarker Maler verdrängt, die für ein ganz neues Publikum arbeiteten. Es Chinesisches Prüfungssystem, eine wichtige Instanz für die Weitergabe von Traditionen, wurde 1905 von der Kaiserinwitwe gegründet Cixi abgeschafft.[126] Während der Xinhairevolution 1911 die geschlossene Hanlin-Akademie seine Türen für immer. Im selben Jahr wurde der 16-Jährige Liu Haisu (1896–1994) gründete in Shanghai die erste chinesische Kunstakademie mit westlicher Malerei.[124]
Republik China (1912–1949)
Im Jahr 1912 wurde der Werd letzter chinesischer kaiser entthront und die Republik China verkündet. In den frühen Jahren dieser Zeit kamen immer mehr Maler mit westlichen Stilen und Techniken in Kontakt. In den 1920er Jahren unternahmen junge Künstler Studienreisen nach Japan, Paris und Deutschland und integrierte alle Arten von westlichen Stilen in die traditionelle Malerei. also lass Liu Haisu stellen Sie der chinesischen Öffentlichkeit die Post-Impressionismus und Lin Fengmian (1900–1991) im Stil der fauvistischHenri Matisse. Xu Beihong (1895–1953) schuf mehrere monumentale Porträts im Stil der Pariser Realismus, malte aber die meisten seiner Werke im traditionellen Stil. In seinem Bestreben, die chinesische Malerei zu perfektionieren, integrierte er europäische Kompositionstechniken in seine Tuschebilder.[124][127]
In den 1930er Jahren bauten die bedeutendsten Maler fremde Techniken und Stile in ihre Werke ein. Eine kleine Anzahl von Künstlern ignorierte jedoch weiterhin alle Modernisierungen.[124] Diese wurden zum Beispiel erwähnt Qi Baishi und Huang Binhong (1865–1955), einer der letzten Meister der traditionellen Shan Shui-Malerei. Ebenfalls Zhang Daqian (1899–1983) konzentrierte sich in seinen frühen Jahren auf traditionelle Shan Shui-Landschaften, Vogel- und Blumenbilder, Bambus-Gemälde und Porträts im Stil der Individualisten der Ming- und frühen Qing-Zeit.[128]
Die Chinesen sozialistisch Regime stimulierte die Massenproduktion von Blockdrucke. Infolgedessen wurde die Malerei teilweise durch Drucke europäischer sozialistischer Künstler und traditionelle Neujahrsdrucke verdrängt. 1942 betonte MaosKommunistische Partei die Notwendigkeit, die traditionelle Malerei zu modernisieren, um sie den Massen zugänglicher zu machen. Mao entmutigte "Kunst um der Kunst willen", weil Gemälde nur der Partei dienen sollten.[124] Er forderte, das Formular nicht von der politischen Anklage zu trennen.[129]Fu Baoshi (1904–1965) reagierte darauf mit einer individualistischen, spontanen und stark nationalistischen Malweise mit viel Farbe. Dafür wandte er japanische und westliche Stile und Techniken auf die traditionellen Genres an.[130] Trotz seiner modernen Innovationen behielten Fus Landschaften den poetischen Stil bei, den viele traditionelle Shan Shui- Arbeit ist eigen.[131]
Volksrepublik China (ab 1949)
Nach der Ausrufung der Volksrepublik 1949 wurden die Kunstschulen dem Kultusministerium unterstellt. Das neue kommunistische Regierung die chinesischen Künste strengen Zensur. Sie ermutigte die Künstler, sozialistisch-realistisch Bilder zu machen, für die Xu Beihong hatte mit seinen westlich-realistischen Porträts den Grundstein gelegt. In den 1950er Jahren starben viele Meister der alten Generation, darunter generation Qi Baishi und Huang Binhong. Andere flohen ins Ausland, wie z Lin Fengmian und Zhang Daqian, der von vielen Kunsthistorikern als der führende chinesische Maler des 20. Jahrhunderts gilt.[128]Ölgemälde und politische Plakate in Blockdruck dominiert in der bildenden Kunst.[124] Die politischen Reformen hatten dem Klassenunterschied das seit dem Tang-Dynastie hatte die chinesische Malerei geprägt. Dies machte Platz für die anonyme Kunst der Arbeiterklasse.[56]
Dank der Kampagne“Lass hundert Blumen blühen“ der Kommunistischen Partei 1956 und 1957 erlebte die traditionelle chinesische Malerei ein kleines Revival. Ebenfalls Chinas Bruch mit der Sowjetunion in den frühen 1960er Jahren führte zu einer Neubewertung der nationalen Malerei. Der Landschaftsmaler Li Keran (1907–1989) kombiniert Naturalismus mit den Stilen von Xu Beihong, Qi Baishi, Huang Binhong und Lin Fengmian. Cheng Shifa (1921–2007) der Shanghai-Schule malte politisch gefärbte Porträts der untersten Schichten. Während der Kulturrevolution von 1966 bis 1976 wurden die Kunstschulen jedoch geschlossen. Kunstausstellungen wurden verboten und eine große Anzahl von Gemälden wurde im Auftrag des Politbüro, die von Maos Frau geleitet wurde Jiang Qing.[124][132]
Nach Maos Tod und der Verhaftung des Gruppe von vier 1976 wurden die Kunstakademien wiedereröffnet. In den 1980er Jahren, Deng Xiaoping Kontrolle über die Künste, so dass es mehr Raum für Experimente gab. Die sozialistisch-realistische Propaganda wich Ölgemälden, die man eigentlich realistisch nennen konnte. Dank Austauschprogrammen kamen immer mehr westliche Einflüsse hinzu, aber die Wertschätzung für die traditionelle chinesische Malerei blieb. Künstler wie Li Keran, Huang Yongyu (1924) und Wu Guanzhong (1919–2010) versuchte, die chinesische Malerei mit neuen Motiven und Techniken auf ein höheres Niveau zu heben.[124]
Um die Jahrhundertwende
In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre, a Avantgarde Bewegung, die immer gewagtere Kunst hervorbrachte, wie zum Beispiel Akte in Ölfarbe und gesellschaftskritisch Kunstwerke. 1989 beendete die Polizei eine Ausstellung, in der Installationskunst und Print macht sich über die Regierung lustig. Nach dem Tod Hunderter Demonstranten während der Protest auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni flohen mehrere renommierte Künstler aus dem Land.[124] In China gebliebene Maler entwickelten neue gesellschaftskritische Kunstformen, wie z zynischer Realismus und politische Puppe, eine chinesische Variante des Western Pop-Art. Wang Guangyic (1957) kombiniert rote Wache-Propaganda mit kapitalistischen Bildern als Logo von Coca Cola.[133]
Als die Jahrhundertwende näher rückte, entwickelte sich die chinesische Malerei zu einer relativ Liberale Klima. Immer mehr Künstler lehnten die Vorstellung ab, dass Kunst eine politische oder gesellschaftliche Funktion habe, und vertraten das Prinzip „Kunst um der Kunst willen“. Es Realismus war einer der prominentesten Kunststile, aber es gab auch Experimente damit Kubismus und der Expressionismus. Darüber hinaus wurde auch die traditionelle Kunst weiterentwickelt. Die Bedeutung des traditionellen Erbes und der positive Einfluss westlicher Einflüsse wurden von Kunsttheoretikern und Künstlern während der Shanghai Biennale aus dem Jahr 2000. Diese Kombination blieb ein wichtiges Merkmal der chinesischen Kunst des 21. Jahrhunderts.[133] Also kombiniert Shaoqiang Chen (1981) Techniken der Lied- und Yuan-Meister mit westlichen Innovationen wie dem Vogelperspektive.
Beeinflussen
Die Kultur Chinas war die Mutterkultur von Ostasien.[134] Elemente der chinesischen Malerei finden sich in Vietnam, das bis 1010 zu China gehörte, und auch in anderen Gebieten innerhalb der Sinosphäre, wie Korea, Tibet und Japan.
koreanische Malerei
Das koreanische Malerei wurde vom benachbarten China sowie von Japan stark beeinflusst. Der chinesische Einfluss manifestierte sich bereits in der Koreanische Vorgeschichte sporadisch, aber 108 v. deutlich erhöht, wenn die Han-Dynastie kolonisierte Teile Nordwestkoreas. Auch koreanische Kunstwerke späterer Epochen weisen chinesische Einflüsse auf. Zum Beispiel die glatten Linien und leuchtenden Farben auf Wandbilder aus dem Königreich Koguryo (37 v. Chr.–668) ähnlich wie die Taoist Kunst aus der Zeit der Sechs Dynastien.[135]
Während der goryeoDynastie (918–1392) unterhielt Korea enge kulturelle Beziehungen zu China und die Malerei wurde vom anspruchsvollen und dekadenten akademischen Stil der of Lied Dynastie. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts wurde die koreanische Malerei dominiert von Hofmaler. Sie malten hauptsächlich Landschaften in den nördlicher Landschaftsstil und andere Bewegungen innerhalb der Nordschule, wie Ma-Xia-Schule und der Die Schule. Das Yangban, das koreanische Gegenstück der Literatur, widmeten sich lieber der Malerei der Vier Adlige und Vogel- und Blumenmotive. Von Anfang an 17. Jahrhundert sie wurden auch von Landschaftsmeistern der Südschule, wie Mi Fu, Ni Zan, Huang Gongwang, Shen Zhou und Wen Zhengming.[135]
Nach Invasionen der manchus und Qing China die Malerei des Yangban nahm einen ausgeprägteren koreanischen Charakter an. Sie konzentrierten sich auf die Landschaft und das tägliche Leben ihres Landes. Die Hofmaler folgten dem akademischen Stil des Qing-Hofes. Die Ausdruckskunst der chinesischen Individualisten fand daher in Korea wenig Nachahmung. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die koreanische Malerei zunehmend von westlichen Stilen und Techniken beeinflusst, wie dies in China der Fall war.[135]
Trotz der ausländischen Einflüsse hat die koreanische Malerei einige Besonderheiten bewahrt. Sie zeichnet sich besonders durch sie aus naturalistisch Bilder ohne unangemessene Darstellung künstlerischer Fähigkeiten. Der Künstler nimmt die Natur so an, wie er sie vorfindet. Leere Räume füllt er nicht mit Objekten aus, weshalb ein koreanisches Gemälde oft viel Weiß zeigt. Die Betonung liegt nicht auf Bewegung oder Rhythmus, sondern auf einer ruhigen inneren Harmonie.[135]
Tibetische Malerei
Das Tibetische Malerei unterscheidet sich in einigen Bereichen von China. Vom Ende des 8. Jahrhundert wir sehen uns im 20. Jahrhundert sie war hauptsächlich religiöser Natur. Unter dem Einfluss der Tibetischer Buddhismus Malerei wurde als ein Mittel gesehen, Beleuchtung erreichen. Die Betonung lag auf Hingabe und weniger auf ästhetische Aspekte und Ausdruck. Andere Unterschiede zur chinesischen Malerei sind die Vorliebe für zweidimensionale Figuren, die Verwendung hellerer Farben[136] und Porträts mit fast ausschließlich religiösen Figuren.[137]
Die tibetische Malerei wurde bis zum 14. Jahrhundert fast ausschließlich von Bereichen mehr oder weniger identischer Überzeugungen beeinflusst, wie z Indien, Nepal, Kaschmir und die überwiegend buddhistische Tangut des Westliche Xia-Dynastie. Während der Mongolenzeit Yuan-Dynastie es gab einen Austausch zwischen tibetischen und chinesischen Künstlern und die tibetische Malerei wurde zum ersten Mal etwas von China beeinflusst. Das Nepalese Künstler Araniko (1244-1306) war am Hof von Kublai Khan die führende Autorität auf dem Gebiet der Kunst.[138] Sein Hauptverdienst liegt im Bereich der Architektur. Er hat aber auch eine Reihe von Gemälden in Auftrag gegeben, in denen tibetisch-buddhistische Motive thematisiert werden und in denen ein gewisser chinesischer Einfluss zu finden ist.
Besuche tibetischer Maler in China führten zu weiterem Einfluss. Zum Beispiel kopierten tibetische Künstler chinesische Bilder von arhats. Diese wurden von chinesischen Malern angefertigt, die sich mit der verbunden fühlten Chinesischer Buddhismus. Die tibetischen Maler haben es genommen Shan ShuiLandschaft im Hintergrund, die Gottheiten aus dem tibetischen Pantheon darstellt. Mit der Einführung der Landschaftselemente wurden die leuchtenden Farben oft gegen weiche, natürlichere Farben wie das Grün der Bäume und das Hellblau von Wasserfällen ausgetauscht.[139] Einige der tibetischen Maler übernahmen auch chinesische Pinseltechniken.[140]
Der chinesische Einfluss in Tibet nahm nach der Yuan-Zeit zu und erreichte seinen Höhepunkt im 18. und 19. Jahrhundert während der Qing-Dynastie. Der Italiener OrientalistGiuseppe Tucci war der erste, der im Dreiteiler erschien Tibetische gemalte Schriftrollen schrieb eine Reihe wissenschaftlicher Abhandlungen über die tibetische Malerei. Er nannte die tibetische Malerei des 18. Jahrhunderts "ein provinzielles Echo chinesischer anmutiger Raffinesse".[141] Der chinesische Einfluss drückte sich unter anderem in der Verwendung immer hellerer und hellerer Farben und der Schaffung von mehr Freiräumen in der Malerei aus.
In Tibet entstanden verschiedene von China beeinflusste Malbewegungen. Der Unterschied zwischen diesen Bewegungen lag nicht so sehr in den künstlerischen Unterschieden, sondern wurde eher durch die spirituelle Tradition innerhalb des tibetischen Buddhismus bestimmt, mit der die Bewegung verwandt war. Die erste Bewegung wurde gegründet von Choying Dorje (1604–1674) während seines langen erzwungenen Exils in China und wird „Karma Gar-ri“ (wörtlich: „der karma kagyü'). Andere Bewegungen waren mit dem Kloster verbunden palpung in der ehemaligen Königreich Derge im kham. Diese Bewegungen wurden bis auf die 20. Jahrhundert durch minimalistische Malereien kaum unterscheidbarer Landschaften kombiniert mit ausdrucksstarken Figuren, die in der Komposition zu schweben scheinen.[142][143]
Japanische Malerei und Druckgrafik
Das Japanische Kunst hat sich an die . gewandt Asuka-Zeit (538–710) unabhängig entwickelt. Seitdem werden regelmäßig chinesische Kunstwerke importiert und japanische Künstler haben die verschiedenen chinesischen Stile und Techniken studiert. Das Wandbilder im Tempel Horyu-ji im Ikaruga gehören zu den frühesten erhaltenen Gemälden der Nara-Zeit (710–794). Der Stil dieser buddhistischen Bilder entspricht dem chinesischen Malstil aus dem Periode der Sechzehn Königreiche (316–439).[144] Mitten in der Nara-Zeit wurde die, Kara-e-Stil Blüte, die buchstäblich 'Zange'Malerei' bedeutet. Sie hatte bis früh Heian-Zeit (794–1185) einen prominenten Platz in der Japanische Malerei.[145]
Zu Beginn des Muromachi-Zeit (1333–1573) wurde der Vogel- und Blumenmalerei in Japan eingeführt, wo die kachō-ga (花鳥画) oder kachō-e (花鳥絵) wird erwähnt.[146] Auch die japanische Malerei kam unter den Einfluss der Chinesen chán Malerei. Das japanische Äquivalent, suibokuga oder sumi-e wurde in dieser Zeit zur dominierenden Kunstform. Das Zen-Mönche Tenshō Shobun (1414–1463) und Sessh Tōyō (1420–1506) kombinierte die Chán-Malerei mit dem Stil der Ma-Xia-Schule[147] und entwickelte so ein japanisches Äquivalent von Shan Shui, sansuiga erwähnt.[20][148] Künstler der Kanō-Schule erlangte einen Ruf mit dekorativen suibokuga-Gemälde von mächtigen Tieren und anderen Themen. Sie benutzten Nebel, Wolken und Wasser, um Tiefe zu suggerieren, ein Merkmal der chinesischen Malerei.[149]
Wenn die Macht der Samurai im frühen Edo-Zeit (1603–1868) zurückging, nahm das Interesse an der raffinierten und lieblichen Vogel- und Blumenmalerei zu. Reiche Händler gesucht kachō-ga-Gemälde von Blumen und sanften Tieren in einer ausgewogenen Komposition.[146] Vogel- und Blumenmotive wurden aus der 18. Jahrhundert auch von Meistern wie Katsushika Hokusai (1760–1849), Ando Hiroshige (1797–1858) und Kawase Hasui (1883–1957) eingegliedert in die ukiyo-e-Holzschnitt-Kunst.[150] Eine dritte wichtige Entwicklung in der Edo-Zeit war die Entstehung der BunjingaGenre, das Äquivalent des Chinesischen Südschule. Der Erste Bunjinga-Künstler imitierten die Literaten Malerei der Yuan-Dynastie. Später wurde dieser Stil mit den japanischen Schulen vermischt und die Malereien wurden bunter.[151]
Westliche Malerei
nicht so wie dekorative Kunst Die chinesische Malerei hat relativ wenig Einfluss auf die von der Westen. Ein Grund dafür ist, dass bis einschließlich der 18. Jahrhundert blieb relativ unbekannt.[ein V] Europäische Missionare, die am kaiserlichen Hof malten, kehrten selten zurück.[aw] Beispiele chinesischer Malerei erreicht Europa hauptsächlich in Form von gemalten Porzellan, ein zu restriktives Medium, um ein gutes Bild der Malerei zu geben.[153] Die wenigen Arbeiten auf Seide oder Papier, die nach Europa gelangten, stammen hauptsächlich von Hofmaler. Ihre Kunst war weniger repräsentativ für die Ming- und Qing-Kunst als die Literaten Malerei, aber Literatur zeigte wenig Interesse, Ausländer in ihre Vision von Kunst einzuweihen.[154]
Ein weiterer Grund für den begrenzten Einfluss war die Haltung vieler europäischer Künstler. Sie fanden ihre Malerei zu wichtig, um sie exotischen Einflüssen auszusetzen.[155] Zudem blieb die chinesische Malerei lange Zeit missverstanden. Der missionarische Maler Matteo Ricci schrieb zum Beispiel: "Sie wissen nicht, wie man mit Öl malt oder Schatten aufträgt. Alle ihre Bilder sind tot und leblos."[Axt] Die chinesische Malerei unterschied sich damit so sehr von der des Westens, dass ihre Wirkung oberflächlich und begrenzt blieb.[152]
Mitte des 18. Jahrhunderts waren chinesische Motive in der westlichen Malerei beliebt.[az] Das Interesse an chinesischen Bräuchen war groß, wie zum Beispiel die jährliche Zeremonie, bei der der Kaiser die erste überreicht Furchepflüge.[156][ba] Um 1770 hat der Berliner Künstler Bernhard Rode Beende die Zeremonie am Der Kaiser von China macht die erste Furche zu Ehren der Landwirtschaft. Das Gemälde zeigt den pflügenden Kaiser, umgeben von seinem Hof und im Hintergrund a Pagode. Rode versuchte sich dem chinesischen Stil mit übertrieben leuchtenden Farben und einer fast ätherischen Komposition möglichst nahe zu bringen.[bb] Diese Arbeit ist einer der ersten seltenen Versuche, chinesische Stile in die westliche Kunst zu integrieren.[157]
Das Japanische Malerei hat wesentlich mehr Einfluss auf den Westen. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert tat Japanische Einflüsse ihren Eintritt in die Impressionismus.[158]Ukiyo-e war eine Inspirationsquelle für Künstler wie Vincent van Gogh, Claude Monet, Henri de Toulouse-Lautrec und Emile Bernard. Sie enthielten typisch chinesische Merkmale, wie z Vogel- und Blumenbilder, eine asymmetrische Zusammensetzung und das Fehlen von Perspektive und Schatten. Der Einfluss Chinas auf die westliche Malerei war daher hauptsächlich indirekt.
Kollektionen
Die größte Sammlung chinesischer Malerei befindet sich in der Palast-Museum in dem Verbotene Stadt. Es beherbergt etwa 50.000 Gemälde, von denen viele chinesischen Ursprungs sind. Mehr als vierhundert Werke sind älter als die Yuan-Dynastie.[159] Eine weitere wichtige Sammlung ist die der National Palace Museum im Taiwan. Im Januar 2018 enthielt es 6.580 Gemälde, die zusammen über 1.000 Jahre chinesischer Malerei abdecken.[160]
Relativ wenige chinesische Gemälde haben ihren Weg in Freilichtmuseen gefunden Ostasien.[bc] Der Westen zeigte lange Zeit wenig Interesse. Ein weiterer Grund ist der hohe Stellenwert der Malerei in China. Kunstwerke werden daher selten verkauft oder verliehen. Eines der wertvollsten Stücke des Nationalen Palastmuseums ist Zuhause im Fuchsun-Gebirge durch Huang Gongwang. Ein Teil davon Handrolle befindet sich in der Provinzmuseum Zhejiangang in China. Die chinesische Regierung beansprucht das Eigentum an allen Kunstwerken, die 1949 von der Kuomintang wurden nach Taiwan gebracht, darunter auch Huangs Meisterwerk. Im Jahr 2011 wurde die Erlaubnis erteilt, den fehlenden Teil für einige Monate nach Taiwan zu schicken und die Landschaft war zum ersten Mal seit mehr als dreieinhalb Jahrhunderten vollständig sichtbar.[161]
Die uralte Praxis chinesischer Künstler, alte Meister zu kopieren, macht es schwierig, die Echtheit eines Gemäldes zu bestimmen. Darüber hinaus sind viele Werke geschmiedet. Zhang Daqian spielte dabei eine große Rolle. Er kopierte bestehende Werke und fälschte verlorene Gemälde auf der Grundlage alter Katalogbeschreibungen. Kurator Joseph Chang von der Sackler-Museum vermutet, dass viele renommierte Kunstsammlungen Zhangs Fälschungen enthalten.[162][brd]
Kanonen
Im Laufe der Jahrhunderte haben chinesische Historiker und Kunstkritiker Kanonen von Künstlern formuliert. Diese benennen in der Regel die wichtigsten Vertreter einer bestimmten Zeit, eines Gebietes oder einer Strömung. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht einiger bekannter Beispiele.
| Kanon | Komposition | Beschreibung |
|---|---|---|
| Drei Meister des nördlichen Liedes | Wichtige Vertreter der noordelijke landschapsstijl die reeds in de periode van de Vijf Dynastieën actief waren.[164] | |
| Drie Meesters van de Vroege Song | Kunstenaars die richting gaven aan de shan shui-landschapskunst aan het begin van de Song-periode, zowel in het noorden als het zuiden van China.[165] | |
| Twee Mi's | Zowel Mi Fu als zijn zoon Mi Youren stonden bekend om hun kalligrafieën en eenvoudige, wazige berglandschappen. Hun innovatieve penseeltechnieken staan bekend als de 'Mi-landschapsstijl'.[84] | |
| Vier Meesters van de Zuidelijke Song |
| Hofschilders uit de Noordelijke School. Li Tangs asymmetrische berglandschappen vormden een link tussen de noordelijke landschapsstijl en de Ma-Xia-school van Ma Yuan en Xia Gui.[166] |
| Vier Meesters van de Yuan-dynastie |
| Landschapsschilders uit de Zuidelijke School die met hun vernieuwende penseeltechnieken een grote invloed hadden op de ontwikkeling van de literati-schilderkunst. |
| Vier Meesters van de Ming-dynastie |
| Bevriende schilders met uiteenlopende achtergronden. Ze worden ook wel de 'Vier Meesters van de Wu-school' genoemd, een stroming waarvoor Shen Zhou de basis legde.[167] |
| Negen Vrienden van de Schilderkunst |
| Landschapsschilders van de expressieve Zuidelijke School uit Zuid-China. De invloedrijkste vertegenwoordigers waren Dong Qichang, Wang Shimin en Wang Jian.[168] |
| Zes Meesters van de vroege Qing-periode |
| Kunstschilders uit de orthodoxe tak van de Zuidelijke School, die in navolging van Dong Qichang voortborduurden op de expressieve Yuan-stijl. Yun Shouping was een bloemenschilder, de overige vijf landschapsschilders. |
| Vier Wangs |
| De belangrijkste landschapsschilders uit de bovenstaande canon, die alle vier tot dezelfde familie behoorden.[169] |
| Vier Monniken |
| Chán-monniken die bekend waren om hun onafhankelijke en persoonlijke stijl. Ze worden vaak samen met de Vier Wangs genoemd om het verschil te tonen tussen de progressieve en orthodoxe tak van de Zuidelijke School.[170] |
| Vier Meesters van Anhui |
| Landschapsschilders uit de Anhui-school of Xin'an-school, bekend om hun afwijkende schildertechnieken.[87] Hun spaarzame berglandschappen in droge penseelstreken vertonen de eigenaardige landschapskenmerken van de provincie.[171] |
| Acht Meesters van Jinling | 17e-eeuwse kunstenaars uit Jinling, het huidige Nanjing. Veel van hen waren, net als de Vier Monniken, Ming-loyalisten en waren na de machtsovername van de Qing-dynastie naar Jinling gevlucht. De bekendste meester uit de groep is de landschapschilder Gong Xian.[172] | |
| Acht Excentriekelingen van Yangzhou |
| Belangrijke vertegenwoordigers van de Yangzhou-school, een progressieve stroming binnen de Zuidelijke School. Hun vogel- en bloemschilderingen en expressieve portretten waren in ongebruikelijke penseeltechnieken uitgevoerd en werden door tijdgenoten als excentriek bestempeld.[173] |
| Vier Kleine Wangs | Nazaten van de oorspronkelijke Vier Wangs, die net als zij nauwgezet de landschapsstijl van de Yuan-dynastie kopieerden.[174] | |
| Vier Rens |
| Naaste familieleden uit de provincie Zhejiang die een belangrijke invloed hadden op de Shanghai-school. |
Zie ook
Noten
Bronnen
Externe links
|
| Chinese cultuur | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
| Zie de categorie Paintings from China van Wikimedia Commons voor mediabestanden over dit onderwerp. |
| Dit artikel is op 16 maart 2019 in deze versie opgenomen in de etalage . |