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gesendet 2 | ||||
gesendet 2 | ||||
| Organisation | Sovietunion | |||
| Missionsname | gesendet 2 | |||
| Erscheinungsdatum | 30. November 1964 | |||
| Startbasis | baykonur | |||
| Startprogramm | A-2-e Molniya | |||
| Masse | 890 kg | |||
| Ziel | Mars | |||
| Fliegen durch | 6. August 1965 | |||
| Gesamtdauer der Mission | 30.11.1964 - ?? Mai 1965 | |||
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gesendet 2 (Russisch: Зонд-2) war a Russisch unbemannter Raumflug zum Planeten Mars aus der ersten Hälfte der 1960er Jahre, den frühen Jahren der interplanetaren Raumfahrt. Missionsziele waren die Erprobung von Bordinstrumenten und die Erforschung des Roten Planeten.
Wettlauf ins All und Kalter Krieg
In dieser Zeit von Kalter Krieg platzen die Weltraumrennen mit voller Kraft freigelassen. Neben der ersten unbemannten und bemannten Mondlandung standen mehrere Premieren auf dem Spiel. Die Planeten Venus und der Mars gab beiden Seiten reichlich Gelegenheit, sich voneinander zu unterscheiden. Sowohl die Sowjetunion als auch die Vereinigte Staaten ließen sich gegenseitig nicht das Licht in die Augen und gaben exorbitante Summen für die Entwicklung neuer, besserer Trägerraketen. Die Entwicklung von mehrstufige Raketen dies beschleunigt. Dadurch konnten diese immer schwereren Lasten auf beide Planeten starten.
Steinzeit
Die Technologie zu Sonden auf einem monatelangen Flug zum Mars oder zur Venus steckte jedoch noch in den Kinderschuhen. Explodierende Raketen auf der Startrampe oder während des Abhebens, Raketentriebwerke, die nicht zünden, wodurch eine weitere Sonde vorzeitig die Atmosphäre sucht oder in den Ozean eintaucht, Verlust des Funkkontakts; es war eher die Regel als die Ausnahme in dieser Steinzeit der interplanetaren Raumfahrt. Versuche, diese Planeten zu erreichen, waren daher erfolglos. Die erste Supermacht, die dies tun würde, würde beträchtliches Ansehen erlangen, und das wussten beide Seiten nur zu gut. Sie kämpften um jeden Krümel an Aufmerksamkeit in der Presse – aber eher nicht mit ihren vielen Ausfällen, die möglichst unauffällig abgetan wurden.
Technisches Equipment
gesendet 2 war mit identischen Instrumenten ausgestattet wie 1. März:
- Fernsehkamera.
- Mikro . DetektorMeteoriten.
- Spektrograph, für Recherchen zu Ozon.
- kosmische Strahlung Meter.
- Ein zweites Spektrophotometer (Spektrograph).
- Magnetometer.
Das Raumfahrzeug verfügte neben den konventionellen gasbetriebenen Kontrollraketen auch über sechs experimentelle Plasmadüsen zur Standkontrolle. Für die elektrische Energie stützte sich die Sonde auf zwei Solarplatten.
Dieser Planetenforscher hatte ein Gewicht von 890 kg.[1]
Missionssequenz
Das gesendet 2 wurde gestartet am 30. November1964 mit einer A-2-e Molniya Trägerrakete von baykonur, nur zwei Tage später NASA das Seemann 4 aufgeschossen.[2][3][4]
In der Zeit vom 8. bis 18. Dezember testete die Flugleitung die Plasmajets. Die Raumsonde befand sich bewusst auf einem stark abgelenkten Kurs zum Mars, um die relative Annäherungsgeschwindigkeit so gering wie möglich zu halten.[1]
Leider ist kurz nach dem Start eines der Solarpanels kaputt gegangen, so dass gesendet 2 musste nur mit der Hälfte der normalen Leistung auskommen.[1] Nachdem das Raumschiff auf Kurs zum Mars gebracht worden war, stellte die Flugkontrolle fest, dass sich die Sonnenkollektoren nach dem Start nicht vollständig entfalten. Ursache war ein Kabelbruch, der nach dem Abweisen der letzten Treppe die Paneele aufreißen musste. Am 15. Dezember 1964 konnte sich das widerspenstige Panel vollständig öffnen, aber für die geplante erste Kurskorrektur war es dann eigentlich schon zu spät (es ist unmöglich, eine Sonde in eine perfekte Umlaufbahn zu bringen, daher sind Orbitkorrekturen notwendig).[5]
Das stellte sich als das geringste Problem heraus. Gleich nach gesendet 2 Auf dem Weg zum Mars ging etwas mit der internen Uhr an Bord schief, was zu Temperaturen an Bord führte, für die sie nicht ausgelegt war.[5]
Nach einer Kurskorrektur ging Anfang Mai 1965 jeglicher Funkkontakt verloren. Am 6. August 1965 flog gesendet 2 der rote Planet zieht mit einer Geschwindigkeit von mehr als 20.000 km/h (5,62 km/s) in einer Entfernung von 1500 km vorbei. Aufgrund des Funkkontaktverlustes gesendet 2 keine daten, dann kam a heliozentrischer Orbit und beschreibt nun mit einer Umlaufzeit von 508 Tagen und a Neigung von 6,4° sind Kreise um die Sonne.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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