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Zond 3
Gesendet 3
Bild erwünscht
OrganisationSovietunion
MissionsnameGesendet 3
Erscheinungsdatum18. Juli 1965
Startbasisbaykonur
StartprogrammA-2-e Molniya
Masse950 kg
ZielMond
Fliegen durch20. Juli 1965
Gesamtdauer der Mission18. Juli 1965 - ?? Mai 1966
Portal  Portalsymbol  Astronomie

Gesendet 3 (Russisch: онд-3) war a Russisch unbemannte Weltraummission zum Mond. Dieser Flug fand Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts statt.

Geänderte Mission

Dieses Sonde diente als Versuchsplattform für die Telekommunikation bei interplanetaren Flügen und um den noch unbekannten Teil der Mondrückseite zu fotografieren. Die limitierten Aufnahmen ihrer Luna 3 hinterließ große weiße Flecken auf der Mondkarte. Etwa 30 % des Hecks blieben unerforscht.[1]

Es stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht der ursprüngliche Zweck war. Das eigentliche Ziel von Gesendet 3 war eigentlich Mars. Dieser Entdecker sollte 1964 gestartet werden, um den roten Planeten während seiner Passage zu untersuchen. Es war nicht beabsichtigt, das Gerät in eine Umlaufbahn um den Mars zu bringen. Die unerwartete Verzögerung während des Baus stellte die Russen vor ein großes Problem. Raumflüge zum Mars sind nur etwa alle zwei Jahre möglich, wenn beide Planeten in Opposition Stand. Der erzwungene verschobene Start kam daher zu spät: Das Startfenster für den Mars schloss sich. In den nächsten zwei Jahren waren keine Missionen zum Roten Planeten mehr möglich. Die Sowjets machten aus der Not eine Tugend und entschieden sich für eine Mondmission. In dieser Zeit von Kalter Krieg sie fanden keinen Ausweg in der Weltraumrennen sich leisten.[1][2]

Technisches Equipment

Gewicht

Das Gesendet 3 wog insgesamt 950 kg.[1][3]

Wissenschaftliche Instrumente

Gesendet 3 getragen als Nutzlast:

Keine Filmkassetten

Später SündeMissionen, die einen Mondflug als Ausgangspunkt hatten, hatten Filmkassetten, die bei der Rückkehr wieder aktiviert wurden Boden wurden gerettet. Dadurch war eine höhere Auflösung erreichbar, als sie mit den damaligen Signalisierungstechniken erreicht werden konnte. Gesendet 3 hatte diesen Luxus nicht, weil das Flugzeug nur am Mars vorbeifliegen würde und dieses Kassettensystem daher nicht eingebaut wurde.[1][4]

Methode der Messaging-Aufzeichnungen

Das Gesendet 3 verwendet das gleiche Aufnahmesystem wie die Luna 3. Filme wurden beleuchtet, entwickelt, Fest und getrocknet, bevor sie gescannt und zur Erde übertragen werden.[1][4]

Missionssequenz

Starten

Gesendet 3 war auf 18. Juli1965 gestartet mit einer A-2-e Molniya Startprogramm von baykonur. Nach Erreichen einer Parkspur, der letzte Schuss Treppe ihn zum Mond.[4][5][6]

Passage entlang des Mondes

Nach einem kurzen, schnellen Flug von nur 33 Stunden (zum Vergleich: eine Apollo-Kapsel braucht drei Tage) Gesendet 3 der Mond am 20. Juli 1965. Die kürzeste Entfernung zum Mond betrug 9220 km.[1] Während dieses Passes machte der Entdecker insgesamt 28 Fotos, von denen drei ultraviolett waren. Davon waren 23 Bilder der Mondoberfläche (3 davon ultraviolett). Die Aufnahmen wurden in einer Entfernung von 9960 bis 11570 km gemacht. Kombiniert mit den Bildern von Luna 3 95 % der Mondrückseite waren nun kartiert.[2][4]

Erst am 29. Juli gab der Entdecker seine Aufzeichnungen an die Erde weiter. Es war damals 2,2 Millionen km von der Erde entfernt. Als Test für die interplanetare Telekommunikation wiederholten die Sowjets diese Sendung am 31. Oktober, die Entfernung beträgt nun 31½ Millionen km. Der letzte Funkkontakt war Mitte Mai 1966. Als die Flugleitung endgültig den Kontakt verlor, Gesendet 3 etwa 153½ Millionen km von der Erde entfernt. Als Anhaltspunkt: Dies ist ungefähr der Entfernung von der Erde zum Sonne. Gesendet 3 ist jetzt in a heliozentrischer Orbit.[4]

Fersenset

Den Russen war es in jenen Jahren anvertraut, ihre direkten Konkurrenten zu übertrumpfen. Auf der anderen Seite des Ozeans schauten ihre Kollegen aus NASA ruhig. Sie hatten die weltweite Aufmerksamkeit der Presse bezüglich Gesendet 3 schon für sie im Sinn LandvermesserProgramm reserviert. Der Wettlauf ins All ging unvermindert weiter, doch diesen Publicity-Kampf gewannen die Russen nach Punkten.[7]