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Das Zuriputsch war ein Putsch konservativer, ländlicher Kräfte aus der KantonZürich auf 6. September1839 gegen die Liberale Stadtverwaltung der Stadt Zürich.

Geschichte
Im 1830 kamen die Liberalen in die KantonZürich antreiben. Sie schlugen eine liberale Verfassung auf, basierend auf Religionsfreiheit, Volkssouveränität, Pressefreiheit, Säkularisierung etc. Zürich wurde einer von sieben demokratischen Kantonen von Schweiz und schloss zusammen mit den anderen demokratischen Kantonen die Siebnerkonkordat (ein Freundschafts- und Kooperationsvertrag). Die Kantonsgewalt blieb jedoch in den Händen der Stadt Zürich. Der Input vom Land blieb sehr gering. Im 1832 ein Teil der Liberalen, die Radikalen, verbündeten sich mit den politischen Vertretern des Landes. Dadurch kam auch das Land zu Wort und die Kantonsregierung beschloss, die Befestigungsanlagen rund um die Stadt Zürich abzureißen, um die Aufhebung der Trennung zwischen Land und Stadt zu symbolisieren. Die Radikalen wurden angeführt von Friedrich Ludwig Keller und Conrad Melchior Hirzel.
Im 1833 wurden die Universität Zürich gegründet und in diesem Jahr begann die Säkularisierung des Bildungswesens. Fortan gab es keine Ausbildung mehr von Pastoren aber ausgebildet von Lehrern an der neuen Pädagogischen Hochschule in Kuss Nacht. Allerdings wollte die Regierung auch die (reformierte) Kirche in Zürich erneuern. Der Große Rat (Parlament) ernannt am Deutsche Erneuerungstheologe David Friedrich Strauß der mit seinem buch Das Leben Jesu ("Das Leben Jesu") hatte für Aufsehen gesorgt Deutschland, zum Professor in der Theologie an der Universität Zürich. Der ganze Kanton protestierte gegen diese Ernennung, woraufhin die Regierung Strauss erneut entließ. Der Zürcher Bürgermeister Hirzel und die Regierung des Kantons und der Stadt Zürich glaubten, dass nun Ruhe einkehren werde.
Die Opposition startete jedoch eine Kampagne gegen die radikale Regierung. Die im Allgemeinen konservative Landbevölkerung wurde mehr oder weniger gegen die Regierung aufgehetzt. Im Frühjahr, a Glaubenskomitee gegründet, in dem verwirrte Bürger saßen, die glaubten, dass der Glaube (d.h. die reformierten Christentum) war in Gefahr. Der Ausschuss nahm die Form einer Gegenregierung an Putsch bereit.
Kurz bevor die Putschisten eingreifen wollten, hörte man, dass Truppen abgezogen waren Bern näherten sich, um die radikal-liberale Regierung von Zürich¹ zu verteidigen. Als die Putschisten und die Bauern davon hörten, kursierte die Geschichte, die Berner Truppen würden den "wahren Glauben" zerstören.
der putsche
Auf 5. September1839 links PastorBernhard Hirzel von Pfäffikon - der übrigens als relativ liberaler Theologe bekannt war - läuteten die Glocken seiner Kirche und er rief die Bevölkerung zum Aufstand auf. Unter dem Motto des Pfarrers: "Wer ist ein Guter? Christian ist, vorwärts!" rund 2000 bewaffnete Aufständische marschierten auf die Stadt Zürich zu 6. September die Aufständischen drangen in Zürich ein und stellten eine Petition. Versuche von Mediatoren, die Aufständischen zum Rückzug zu bewegen, blieben erfolglos. Die Zürcher Regierung verschanzte sich daraufhin im Postamt und verbarrikadierte das Gebiet. Als die Aufständischen weiter in die Stadt vordrangen, begannen die Regierungstruppen auf die Aufständischen zu schießen und es kam zu einem Feuergefecht zwischen den Soldaten und den Pütschisten. Die Kämpfe fanden in den Gassen zwischen Paradeplatz und Fraumünster. Regierungsrat Johannes Hegetschweiler, ein renommierter Botaniker, starb durch eine Kugel auf dem Weg zur Übergabe der Regierungskapitulation.
Nachwirkungen
Nach dem Putsch nahm Oberst Eduard Ziegler, der Präsident der Stadt Zürich, die Regierung des Kantons. Die neue Regierung hatte vier Liberale und drei Konservative. Unter ihnen war auch der Oppositionsführer, Hans Jakob Hürlimann-Landis. Die anderen Kantone des Siebnerkonkordats hingegen sahen nichts von der neuen Regierung und drohten, sie mit Waffengewalt zu stürzen. Das Tagsatzung (Vorgänger des Bundesrates) der Schweiz riet der Zürcher Regierung zum Rücktritt und Neuwahlen. Diese Wahlen, noch in September1839 gehalten wurden von den konservativen und gemäßigten Liberalen gewonnen. Der neu gewählte Grosse Rat wählte dann einen Konservativen Staatskanzlei (Regierung) für den Kanton. Die konservative Regierung hielt 1845 als die radikalen Liberalen wieder an die Macht kamen.
Der Begriff Putsch
Der Begriff Putsch kommt von Zürich Deutsch und bedeutet eigentlich lautes Knallen/Klatschen, Schlacht usw. Gottfried Keller politisierte den Begriff und in der Zeit nach dem Züriputsch wurde der Begriff von Deutsche Zeitungen verurteilten den Putsch in Zürich Zuriputsch erwähnt. Seitdem hat der Begriff auch in der Norm Einzug gehalten Deutsche getan.
Siehe auch
Hinweis:
¹Die Zürcher Regierung hatte nicht um Hilfe gebeten, im Gegenteil wurde befürchtet, dass beim Eintreffen der Berner Truppen die Lage eskalieren würde. Die Berner Regierung sah sich jedoch verpflichtet, Truppen zu entsenden, da dies eine der Bestimmungen des Siebnerkonkordat.