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Zwitserduits

Schweizerdeutsch oder Schwyzerdeutsch (Deutsche: Schweizerdeutsch), auch buchstabiert Schwizertitsch, Schwyzerdytsch, Schwiizertüütsch oder Schwyzertütsch, ist eine Sammlung von Dialekte in den meisten gesprochen Schweiz und in Liechtenstein. Es ist Hochalemannisch Dialekte innerhalb der Deutsche. Diese Dialektgruppe umfasst auch die Originalsprache im in Elsass und Baden-Württemberg.

Geografische Verteilung

Die Schweizer Sprachlandschaft: Sprachregionen in der Schweiz (2000). Das Gebiet der Schweizerdeutsch wird orange dargestellt.

Die meistgesprochenen schweizerdeutschen Dialekte sind die der Kantone Bern und Zürich. Es Basel Deutsch hängt mit dem zusammen elsässisch. Ein weiterer bemerkenswerter Dialekt ist das Walliserdeutsch, das im Kanton zu finden ist Wallis von Wallisser-Siedlern in Graubünden und Italien gesprochen und verbreitet, wo sie in einigen Dorfgemeinschaften weiterlebt. Dieser Dialekt ist für andere Schweizer schwer zu verstehen.

Keine der Dialektvarianten kann als . bezeichnet werden es Schweizerdeutsch. Die Dialekte unterscheiden sich nicht nur per Kanton aber auch von Tal zu Tal und von Dorf zu Dorf: Durch das Aufkommen von Radio und Fernsehen haben städtische Dialekte, insbesondere Zürich, an Einfluss gewonnen (der Deutschschweizer öffentlich-rechtliche Sender SRF hat seinen Sitz in Zürich).

Rechtschreibung

Es gibt keinen Beamten Rechtschreibung aus Zwitserduits.Es ist in Hochdeutsch geschrieben, mit einigen kleinen Rechtschreibunterschieden. Zum Beispiel kannte die Schweizer Schreibweise das "ß" nie. Unter hauptsächlich jungen Leuten Textnachricht-Nachrichten und in Chatrooms häufige Dialektwörter phonetisch notiert.

Die Verbreitung des Alemannischen in Süddeutschland, der Schweiz und Österreich

Einstufung

Schweizerdeutsch im alemannischen Dialekt

Der alemannische Dialekt lässt sich in 3 Gruppen einteilen:

Dutchmannic wird in der Nähe von . gesprochen Baden-Baden, Süddeutschland. Innerhalb der Schweiz wird dieser Dialekt nur im äußersten Nordwesten (um Basel, Baseldeutsch) gesprochen.

Hochalemannisch wird in der Schweiz, in Frankreich, Liechtenstein und in Italien gesprochen. Auch der Dialekt aus dem Österreichischen Vorarlberg und das Gebiet im Süden von Baden-Württemberg gehört hierher.

High Steelmanish wird im Bereich der . gesprochen Alpen. Vor allem im Kanton Wallis und von den ehemaligen Wallisern gegründeten Orten in den anderen Alpen und Vorarlberg.

Wer spricht Schweizerdeutsch

Kleine topografische Sprachkarte der Schweiz.
Violett: Französisch, Grün: Italienisch, Rot: Rätoromanisch und Gelb: Schweizerdeutsch

Im Jahr 2000 wurde festgestellt, dass über alle sozialen Schichten hinweg 93,3 % der Deutschschweizer täglich Schweizerdeutsch sprechen (siehe auch Ethnolekt/Soziolekt). Weitere 66,4 % dieser Gruppe gaben an, noch nie Hochdeutsch zu sprechen.

In der Schule findet der Unterricht auf Hochdeutsch statt, damit die Schweizer Hochdeutsch sprechen lernen. Dieses Schweizer Hochdeutsch unterscheidet sich vom deutschen Hochdeutsch in Tempo, Betonung und Melodie und verwendet oft Lehnwörter unter anderem aus dem Französischen.

In den Nachrichtensendungen wird Hochdeutsch (von den Schweizern auch Schriftdeutsch genannt) gesprochen, viele andere Sendungen (einschließlich der Wettervorhersage) sind auf Schweizerdeutsch, wobei fast alle ihren lokalen Dialekt sprechen.

Sowohl die französischsprachige als auch die italienischsprachige Bevölkerung wird in der Schule auf Hochdeutsch unterrichtet. Das hilft ihnen aber nicht viel, Schweizerdeutsch zu verstehen. Umgekehrt unterscheidet sich Französisch in der Schweiz nicht so sehr von Französisch in Frankreich, sodass Deutschschweizer, die Französisch gelernt haben, einem Gespräch auf Französisch folgen können.

Entwicklung des Schweizerdeutschen

Zu einer Aussterben Schweizerdeutsch ist undenkbar. Vielmehr findet das Umgekehrte statt. Der Lehrer wird auf Hochdeutsch unterrichten, aber den lokalen Dialekt in Erklärungen und Gesprächen mit seinen Schülern verwenden. Dieses Phänomen ist allgemein bekannt als Diglossie, und wird im Volksmund als "Sprache des Geistes gegen die Sprache des Herzens" bezeichnet.

Auch die Schweiz und damit das Schweizerdeutsch sind für die Globalisierung nicht unantastbar. Zunehmend Lehnwörter von dem Englisch sind in der Sprache enthalten. Die grössere Mobilität innerhalb der Schweiz führt auch dazu, dass sich die verschiedenen schweizerdeutschen Dialekte zu einem Allgemeinschweizer verflachen. Wer sich jedoch durch seine Sprache bekannt machen möchte, wird seine regionale Variante stärker profilieren.

Typische Wörter

Die folgenden schweizerdeutschen Wörter sind etwas bekannter (hier phonetisch auf Niederländisch geschrieben, die schweizer inoffizielle Schreibweise weicht davon ab):

SchweizerdeutschHochdeutschNiederländischBesonderheiten
Gru-(e)tsi / Gru-essech (Gruezi)Guten Tag, halloGuten Tag, halloes grüzi mehr im östlichen Teil
ich(r)ssiDankeVielen Dankvon den Franzosen Vielen Dank
Entschuldigung oder EntschuldigungEntaccuung, VerzeihungEntschuldigen Sie / Es tut mir leidvon den Franzosen entschuldigung
ksiegewesengewesenaus dem Deutschen Signal 'sind' - geSignal 'Sein'
AnkeButterButteraus dem Althochdeutschen ancho
ChileKircheKircheaus keltisch, gefällt mir irischcill, was "Kirche" bedeutet
HornArbeitarbeitenmanchmal auch bügeln, das normalerweise glatten wird genannt
poshte, kuumerleeinkaufenEinkaufenim Westen auch "Kommisione mache", aus dem Französischen
Adee, Adie, Chauauf WiedersehenAuf Wiedersehen, auf WiedersehenFranzösisch Adieu; Italienisch addio, Hallo
SchwietSchweizSchweizEs zeigt wie der Name des Kantons Schwyz.

Je näher man kommt Romantik kommt, desto mehr Lehnwörter aus dem Französischen werden ins Schweizerdeutsch gemischt.

Es werden auch Wörter verwendet, die nur sehr regional verstanden werden. Auf Deutsch aus dem Kanton Freiburg und vor allem im Bezirk Sinn werden Wörter wie fahketa für Hosentasche, heiraten und ai für rauf und runter, wo es in anderen Teilen der Schweiz mehr ist trainieren und Abbe wird eingesetzt. Zum Beispiel sagt ein Freiburger für bald nai.

Aussage

  • Ein Laut, der sowohl im Niederländischen als auch im Schweizerdeutschen und nicht im Hochdeutschen verwendet wird, ist de CH. Dieses CH wird oft auch an a . angehängt k aufgeklebt. Zum Beispiel Deutsch krank [kʀaŋk] 'krank' - Schweizerdeutsch chrankch [xʀaŋkx].
  • Ei wird oft dh. Beispielsweise Zeit 'Zeit' wird zit.
  • Das nein am Ende des Wortes wird oft nicht ausgesprochen: singen wird versengen
  • Das -eln ist verdreht in -le. Beispielsweise zügeln 'bewegen' wird tsügle.
  • Der Ausgang -ung wird -ich G. Zum Beispiel das deutsche Wort für Kreuzung Kreuzung wird chruzig.
  • Partizipien sind oft verkürzt. Beispielsweise habbed ist 'hatte' gha, sehen Wurde gesehen' gseh.
  • Die Betonung wird oft auf die erste Silbe gelegt, im Gegensatz zum Deutschen zum Beispiel mit dem Wort Balkon.

Grammatik

  • Es wird nur eine Vergangenheitsform verwendet, das Präsens. Also nicht die einfache Vergangenheitsform oder das Perfekt. Beispielsweise: ich bin gsi - "ich bin wenen" - ich war oder war es
  • Als Ersatz für das Perfekt, um auszudrücken, dass eine Handlung weiter in der Vergangenheit liegt als eine andere, wird eine Konstruktion mit zwei Partizipien verwendet. Beispielsweise: I big gange gsi - "ich war gegang" - ich war weg.
  • Die Verwendung des Futur ist ziemlich ungewöhnlich
  • Der Genitiv wird in den meisten Dialekten nicht verwendet. Beispielsweise: em Maa sies Hoes - "das Haus des Mannes" - das Haus des Mannes.
  • Mit dem Wort heiraten (wo) anstelle des deutschen "der, die, das, was, welcher, welches". Beispiel: das wo sie mir gseit het - "das, was sie mir gesagt hat" - was sie mir erzählt hat
  • Doppelte Verwendung bestimmter Verben wie kommen und gehen. Beispielsweise: Sie choent cho loufe - "Sie kommt laufen" - Sie kommt gelaufen. Oder: Si let mi nit la shlafe - "Sie lässt mich nicht schlafen" - Sie lässt mich nicht schlafen.

Helvetismen

Helvetismen sind:

  • typische Angaben in der Sprache, die für die Schweiz gelten, insbesondere die deutsch-schweizerische Standardsprache, und nicht für den übrigen deutschen Sprachraum
  • Wörter in der offiziellen deutschen Standardsprache, die aus der Schweiz und dem Schweizerdeutschen stammen

Andere Worte

In der Schweiz werden in der Schweizer Variante der Standardsprache viele andere Wörter verwendet als das Hochdeutsch Deutschlands. Hier einige Beispiele (Schweizerdeutsch - Hochdeutsch - Niederländisch):

  • Beiz - Kneipe - Café
  • Estrich - Dachboden - Dachboden
  • Glace - Speiseeis - Eiscreme
  • Herdöpfelstock - Kartoffelpüree - Kartoffelpüree
  • Kehricht - Abfall - Abfall
  • Z'Nacht - Abendessen - Abendessen
  • Natel - Handy - Mobiltelefon (das erste Mobiltelefonnetz der Schweiz hieß NATEL)
  • Schwimmbad - Hähnchen - Gebratenes Huhn
  • Sackgeld - Sackgeld - Beihilfe
  • speditiv - schnell, schnell - schnell
  • Spital - Krankenhaus - Krankenhaus
  • Velo - Fahrrad - Fahrrad
  • WC - Klo - Toilette
  • lüge - schauen - sehen
  • verlieren - hören - Hör mal zu
  • loufe - gehen - gehen

Wörter aus dem Schweizerdeutschen in Hochdeutsch und anderen Sprachen

Wörter wie Gletscher 'Gletscher', Heimweh 'Heimweh', Putsch 'Kampf, Zusammenstoß' (> hochdeutsch 'plötzlicher Volksaufstand' > Ndl 'Staatsstreich'), Müsli Müsli, Fondue Fondue und Lawine 'Lawine' sind bekannte hochdeutsche Wörter, die aus dem Schweizerdeutschen abgeleitet sind. Viele dieser ursprünglich schweizerdeutschen Wörter sind später über das Hochdeutsch ins Niederländische und in eine Reihe anderer Sprachen zurückgekehrt.

Sonstiges

Da ist eine Wikipedia drin Alemannisch (von denen Schweizerdeutsch eine Sammlung von Unterdialekten ist): als.wikipedia.org .

Siehe auch

Lautverschiebungen in den germanischen Sprachen

Externe Links