WikiDer > 6. Panzerarmee
6. Panzerarmee | ||
| Einrichtung | 24. September 1944 | |
| Auflösung | 8. Mai 1945 | |
| Land | ||
| Militär- Teil | ||
| Organisation | Heer | |
| Kämpfe | Zweiter Weltkrieg | |
| Kommandanten | sehen Kommandanten | |
Es 6. Panzerarmee (Deutsche: 6. Panzerarmee oder besser Panzerarmee-Oberkommando 6) war ein Deutsche Panzerarmee in der Zweiter Weltkrieg. Die 6. Panzerarmee kam in den Ardennen und in Ungarn/Österreich zum Einsatz. Inoffiziell (aber fälschlicherweise) wurde die Panzerarmee auch 6. (SS-)Panzerarmee oder 6. SS-Panzerarmee genannt.
Militärgeschichte
Die 6. Panzerarmee wurde am 24. September 1944 im Wehrkreis VI aus Teilen des Stabes der Wehrmachtbefehlshabers Belgien-Nordfrankreich und Reste davon im Juli 1944 an der Ostfront zerstört 12. Armeekorps.
Ardennen 1944
Die 6. Panzerarmee wurde befehligt von Heeresgruppe B für die Ardennen-Offensive. Dieser Panzerarmee wurde die wichtigste Aufgabe übertragen. Die Panzerarmee griff an der Nordflanke der deutschen Offensive durch die Lücke von Losheim über die Elsenborn-unterstützt und nach Süden geschoben Malmedy. Aber unter anderem durch starken amerikanischen Widerstand bei Elsenborn, schlechtes Wetter, Treibstoffmangel und taktische Fehler der Deutschen kam die Offensive der Panzerarmee zum Erliegen. Der Stürmer der Panzerarmee, der Kampfgruppe Peiper wurde umzingelt und weitgehend zerstört. Nach der alliierten Gegenoffensive wurde die Panzerarmee bis Ende Januar 1945 bis an die deutsche Grenze zurückgedrängt und dann mit den meisten SS-Divisionen von der Front abgezogen. Die 6. Panzerarmee wurde dann nach Ungarn verlegt.
Ungarn/Österreich
Der Hauptgrund für die Verlegung der 6. Panzerarmee nach Ungarn war die Sicherung der dortigen Ölquellen und Treibstoffreserven für die deutsche Kriegswirtschaft. Die 6. Panzerarmee konzentrierte sich nun auf die Vorbereitung auf Operation Frühlingserwachen. Diese Angriffsrichtung Budapest musste 3. Ukrainische Front zurück zum Donau. Die Offensive begann am 6. März 1945. Trotz der sehr schlammigen Bedingungen gelang es den Deutschen, effektiv anzugreifen. Die Sowjets hatten jedoch mit einem solchen Angriff gerechnet. Durch das Einsammeln ihrer Reserven konnten sie den Angriff bereits am 14. März stoppen. Damals hatte die 6. Panzerarmee ihre ehrgeizigen Ziele noch nicht erreicht. Am 16. März starteten die Sowjets einen Gegenangriff und innerhalb von 24 Stunden nach dem Angriff wurden die Deutschen in ihre ursprünglichen Positionen vor der Operation zurückgetrieben. Aber auch die Sowjets führten in der Zwischenzeit eine Einkreisungsbewegung durch und zwangen die Panzerarmee zum Rückzug, um nicht eingeschlossen zu werden. Nun folgte der sowjetische Vormarsch auf Wien. Hier lieferte sich die Panzerarmee einen kurzen erbitterten Kampf um den Erhalt dieser Stadt, aber vergebens: Wien ging am 13. April verloren.
Am 8. Mai 1945 kapitulierte die 6. Panzerarmee vor Steyr zum Enns an das US-Militär.
Hinweis zum Namen
In der Literatur wird der Name Panzerarmee häufig mit dem Zusatz „(SS-)“ oder „SS-“ versehen. Dies liegt daran, dass der Kommandant (Dietrich) ein SS-General war und viele Einheiten der Waffen-SS Waren. Ein weiterer Grund war die Namensdifferenzierung, da in Ungarn und Österreich sowohl die 6. 6. Armee im Einsatz waren und dies zu Verwirrung führen könnte. In der offiziellen Wehrmachtsdokumentation wurde der Stab der 6. Panzerarmee als Pz.-Nr. AOK. 6 (Panzerarmee-Oberkommando 6) betitelt. Während der Vorbereitungen und der ersten Tage der Operation Frühlingserwachen wurde der Tarnname Höherer Pionier Führer Ungarn, oder kurz Hö.Pi.Füh.Ung. benutzt.
Kommandanten
| Rang | Name | Loslegen | Ende |
|---|---|---|---|
| SS-Oberst-Gruppenführer | Josef Dietrich | 26. Oktober 1944 | 8. Mai 1945 |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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