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Ad limina apostolorum oder einfach 'Ad Limina' ist das da 1587 bestehende Verpflichtung, dass jede Diözese Bischof Besuch zu bestimmten Zeiten Rom mussen bringen. Am Ende der Beratungen werden Reden ausgetauscht. Das Papst fasst dann die Diskussionen zusammen und teilt seine Besorgnis mit, indem er auf Punkte hinweist, die beachtet werden müssen.
Der Begriff bedeutet wörtlich: „zu den Schwellen der Apostel“, mit Schwellen die Gräber der Apostel Peter und Paul gemeint sind.
Laut der Kodex des kanonischen Rechts von 1983 diese Verpflichtung gilt alle fünf Jahre[1][2]. Vor 1983 galt diese Verpflichtung für europäische Bischöfe alle fünf Jahre und für andere alle zehn Jahre[3]. Zweck des Ad-limina-Besuchs ist es, dem Papst über die aktuelle Lage in der Diözese und der Kirchenprovinz. Die Bischöfe statten daher den verschiedenen Curie-Abteilungen.
Papst Sixtus V machte den Besuch in Ad-limina zur Pflicht aller Diözesanbischöfe. In seinem VerfassungRömischer Pontifex (1585) legte er die Bedingungen, Themen und die Reihenfolge der Zustellung des Ad-limina-Besuchs fest. Papst Pius X begründete 1909 die fünfjährige Amtszeit der Ad-limina. Er ordnete auch an, dass jeder Bischof alle fünf Jahre einen schriftlichen Bericht nach Rom schickt. Dieser Bericht wird auf der Grundlage eines von der Curie erstellten Fragebogens erstellt. Bei diesen Fragen geht es zum Beispiel um die Diözesanstatistik, die Bedrohungen und Chancen für die Kirche und die Führung des Bischofs.
Unter anderem statteten die belgischen Bischöfe 1992 einen Ad-limina-Besuch ab[4], 2003[5][6] und 2010[7][8]. Die niederländischen Bischöfe, unter anderem 1983[9], 1988[10], 1993[11], 1998[12], 2004[13][14] und 2013.[15]
1980 gab es die Sondersynode der Bischöfe der Niederlande mit Papst Johannes Paul II. Obwohl dies kein Ad-Limina-Besuch im eigentlichen Sinne war, war er für die Situation der Kirche in den Niederlanden wichtig.
Externe Links
- (und) Besuchen Sie ad Limina, Katholische Enzyklopädie, 1913
- (und) Bericht über den Ad-limina-Besuch der peruanischen Bischöfe, Mai 2009