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Ager Gallicus
Ager Gallicus, auf dem adriatisches Meer

Ager Gallicus (Gallisches Land) nannten die Römer eine Region nordöstlich des Apenninen, die sie 283 v. erobert vom gallischen Volk der senones.

Die Region entspricht dem nördlichen Teil der italienischen Region Le Marken und mit dem Süden der Emilia-Romagna. Die Küstenregion von Ancona - Sena Gallica - Pesaro gehört zu den Marken, während die Küstenregion von Rimini gehört zur Emilia-Romagna. Die Grenze zwischen beiden ist der Fluss Conca, in Latein Krustumium.

Die Senones aus Frankreich hatten sich um 400 v. Chr. niedergelassen. in dieser Region etabliert und von hier aus regelmäßig Römer und Etrusker bedroht. In dem Schlacht von Telamon (283 v. Chr.) wurden sie endgültig von den Römern besiegt. Die Römer gründeten dann in der alter Gallicus die Stadt Sena Gallica, jetzt senigallia namens. Der Bau des Via Flaminia (220 v. Chr.) bedeutete die Eröffnung des Ager Gallicus. Die Straße verband Rom mit Fan, in Latein Fanum Fortunae. Von Fano führte die Straße nach Norden, entlang der Adriaküste, nach Rimini.