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Albert Ehrenstein (Ottakring, Wien, 23. Dezember1886 - New York, 8. April1950) war Deutschösterreicher Expressionist Schriftsteller und Dichter jüdischer Herkunft.
Leben und Arbeiten
Ehrenstein studiert Philologie und Geschichte in Wien und trat 1911 in die Berlin expressionistische Künstlerbewegung um das bekannte Magazin 'Der Sturm’. Nachdem er zunächst eine Reihe von Erzählungen und Novellen veröffentlicht hatte (darunter sein Debüt Tubutsch von 1911, mit Illustrationen seines Freundes Kokoschka, am bekanntesten) widmete er sich dem Schreiben stark expressionistischer Gedichte mit zynischen Elementen, viel Pathos und verzweifelt pazifistischen Tendenzen. Nach dem Erster Weltkrieg Ehrenstein reiste durch Europa, Afrika und Asien, wo er China hat besucht. Später übersetzte er mehrere Werke ins und aus dem Chinesischen. Er hat auch eine ganze Reihe von Artikeln und Eindrücken über Palästina, die er 1930 besuchte.
Nach Ehrenstein links nach Schweiz wegen der drohenden Nazismus seine eigene literarische Produktion ganz eingestellt. 1941 zog er nach New Yorkwo er 1950 verarmt und verbittert starb.
Bibliographie (Auswahl)
Poesie
- Der Mensch Schreit (1916)
- Die rote Zeit (1917)
- Briefe an Gott (1922)
- das gelbe lied (1933) – Neufassung aus dem Chinesischen
Fiktion
- Tubutsch (1911)
- Der Selbstmord eines Katers (1912)
- Ritter des Todes (1926)
- Gedichte und Prosa (posthume Ausgabe – Jerusalem: 1961)
Sachbücher
- Karl Kraus (Biographie, 1920)
Literatur und Quellen
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0