
Molls bekanntestes und umfangreichstes Werk, das
Handbuch der SexualWissenschaften
Bild aus dem
Handbuch: Foto aus einer Publikation der 'Nackt-Loge Freya', Teil der aristokratischen Nudo-Natio-Allianz, die gegen ein FKK-Verbot protestiert, um 1906
Albert Molli (Polnische Lissa, 4. Mai1862 - Berlin, 23. September1939) war ein DeutschePsychiater Der eine mit Iwan Bloch und Magnus Hirschfeld als Begründer der Moderne Sexologie ist bekannt[1][2]. Moll ging davon aus, dass Sexualität aus zwei getrennten Teilen besteht: sexuelle Stimulation und sexuelle Anziehung.[3]
Hauptwerke
- Diese Hypnose (Lehrbuch). 1889
- Die Contrare Sexualempfindung. Berlin, Fischers Medicinische Buchhandlung, 1891, 296 S. 2. Auflage 1893, 3. Auflage 1899, 4. Auflage 1914.
- Der Bericht in Hypnose. Untersuchungen über den tierischen Magnetismus. Leipzig, Ambrosius Abel, 1892
- Untersuchungen über die Libido Sexualis. Berlin, Kornfeld, 1897
- Örtliche Ethik. Die Pflichtes des Arztes in allen Beziehungen seiner Thätigkeit. Stuttgart 1902
- Wann trauen Sie sich homosexuelles Heiraten? Berlin 1902
- Wer erkennt und verständigen sich die Homosexuellen untereinander? Aufsatz, 1902
- Sexuelle Perversionen, Geisteskrankheit und Zurechnungsfähigkeit. Berlin 1905
- Das Sexualleben des Kindes. Berlin, Hermann Walther Verlagsbuchhandlung 1909
- Handbuch der Sexualwissenschaften mit besonderer Berücksichtigung der kulturgeschichtlichen Beziehungen. Leipzig, F.C.W. Vogel 1911, 1032 S., 2. Auflage 1921, 3. Auflage 1926 (1302 S.)
- „Berühmte Homosexuelle“. In der Serie Grenzen des Nerven- und Seelenlebens. Teil 75, Wiesbaden 1910
- Der Hypnose. Berlin 1924
- Prophezeiungen und Hellsehen. Weg der Anerkennung. Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung, 1922
- Der Spiritismus. Weg der Anerkennung. Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung, 1925
- Polizei und Sitte. Berlin, Gersbach & Sohn 1926. In der Reihe von Wilhelm Abegg (Hrsg.): Die Polizei in Einzeldarstellungen, Teil 9
- Psychologie und Charakterologie der Okkultisten. 1929
- Ein Leben als Arzt der Seele. Erinnerungen (Autobiographie). Dresden, Carl Reissner 1936
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |