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Ammonium
Ammonium oder NH4.

Ammonium ist ein Univalent mehratomiges Kation mit Zusammensetzung NH4. Das ist es korrespondierende Säure von Ammoniak. Das Ammoniumion ist eine schwache Säure. In einer basischen Umgebung verhält es sich wie eine Säure und ein HIon abspalten. In einer neutraleren und saureren Umgebung bleibt das Wasserstoffion an das Ammoniumion gebunden.

In dem organische Chemie Ammoniumionen kommen ebenfalls vor. In diesen Ionen sind ein oder mehrere der Wasserstoffionen durch Kohlenstoffgruppen ersetzt worden.

Chemischer Hintergrund

Die chemische Verbindung kann man sich wie folgt vorstellen:

Es freies Elektronenpaar des Stickstoff- (N) in Ammoniak ist als Punktpaar dargestellt. Dieses Elektronenpaar geht mit a . eine Bindung ein Wasserstoffion (H).

In seinen Reaktionen ist das Ammoniumion sehr ähnlich zu Natrium- und Kaliumionen. Wie diese Ionen kommt Ammonium als einwertiges Kation vor NH4. Viele Alkalimetallsalze haben eine Variante, bei der das Ammoniumion an die Stelle eines Alkalimetallions tritt. Wie diese Salze sind die Ammoniumsalze fast immer gut löslich.

Im Gegensatz zu den Alkalimetallen kann Ammonium nicht passieren die Ermäßigung aus einem Salz befreit werden:

Das die Ermäßigung führt zu einer sofortigen Zersetzung, bei welchem Ammoniak und Wasserstoff geprägt sein.

Ein weiterer Unterschied zu den Alkalimetallsalzen besteht darin, dass, wenn das negative Ion oxidierende Eigenschaften hat, sich das Salz beim Erhitzen leicht zersetzt; das negative Ion oxidiert dann das Ammoniumion und das Ammoniumion reduziert das negative Ion.

Ein gutes Beispiel dafür ist Ammoniumnitrat. Beim Erhitzen Lachgas und Wasserdampf.

Klinischer Hintergrund

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Physiologisch gesehen sind 99% des Ammoniums im NH4 Form und nur 1% als freies Ammoniakgas (NH3) in unserem Blut vorhanden. Es ist nur das NH3 die ins Gehirn gelangen und dort neurotoxisch wirken können. Der Großteil des Ammoniums wird von Bakterien im Dickdarm produziert, indem es auf Protein von unserer Ernährung. Ammonium entsteht im Körper selbst aus der Umwandlung von Aminosäuren wie Glutaminsäure oder durch Aufbrechen Alanin in dem Leber.

In einem gesunden Körper wird dieses Ammonium weiter umgewandelt in Harnstoff die über den Urin ausgeschieden werden können Bei erhöhter Ammoniak- oder Ammoniumproduktion oder bei verminderter Umwandlungsfähigkeit der Leber zu Harnstoff, oder ein schlechtes Nierenfunktion kann mit dem Überschuss umgehen Stickstoff- nicht aus dem Körper ausgeschieden werden. Je nach Ursache können sich unterschiedliche Produkte im Körper anreichern, die langsam zu Vergiftungen führen Eine weitere Ursache für einen erhöhten Ammoniumspiegel im Blut ist das Rauchen.

Erhöhte Ammoniumwerte können daher auftreten bei:

  • erhöhte Proteinzufuhr
  • Leberversagen
  • Nierenfunktionsstörung
  • Rauchen