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Anaklasis
Anaklasis
KomponistKrzysztof Pendereckic
Komponiert fürStreichorchester/Schlagzeug
Zusammensetzungsdatum1960
Premiere16. Oktober1960
Teuer6:40
uvreWerk von Krzysztof Pendereckic
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Anaklasis ist ein Komposition von Krzysztof Pendereckic. Anaklasis bedeutet Lichtbrechung, ist aber auch eine Art poetischer Vers. Penderecki schrieb das Werk für die Südwestfunk im Baden-Baden.

Die Arbeit ist geschrieben in der Avantgarde-Zeit von diesem polnischen Komponisten, der später Romantik verschoben. Der Titel des Werkes wurde durch die Veränderungen der Klangfarben während des Werkes erklärt, von der Weichheit der Streichinstrumente zu den lauten Klängen aus dem Schlagzeuggruppe. Penderecki scheute sich nicht vor Experimenten, zum Beispiel muss der Pianist die Klaviersaiten durch Fallenlassen einer Kugel oder eines Füllfederhalters zum Schwingen bringen und die Saiten müssen ihre Saiten über Trommelbürsten zum Schwingen bringen.

Das Stück ist in drei Abschnitte gegliedert. Im ersten Abschnitt spielen nur die Streicher, im zweiten nur die Schlagzeuger und im dritten beides. Durch das unterschiedliche Spiel der Saiteninstrumente entstehen Bewegungen in Klangfarbe, aber auch in Dynamik bei welchem pianissimo und sforzando wechseln. Neben den Klangfarbenwechseln besteht der zweite Abschnitt aus allen möglichen rhythmisch Verschiebungen. Das Stück hat eine Art Code in Form eines Pianisten, der pizzicato auf seinen Klaviersaiten (dh im Klavier).

Pendericki schrieb die Komposition des Ensemble ausschließlich für:

Das Werk wurde beim Donaueschinger Musikfest uraufgeführt. Hans Rosbaud führte die SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Die Arbeit sorgte für eine kleine Sensation auf 16. Oktober1960. Die niederländische Premiere wurde bereitgestellt von der Utrechter Symphonieorchester geführt von Paul Hupperts im Dezember 1962. Der Komponist kam 1980 selbst an die Rotterdam Philharmonisches Orchester in einem abendfüllenden Penderecki-Konzert. Die Arbeit wird auch in der gezeigt 21. Jahrhundert noch gespielt, das SWR-Orchester spielte es damals noch.