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Anarcho-Pazifismus (zusammengesetzt aus Anarchismus und Pazifismus) ist eine Bewegung innerhalb des Anarchismus, die sich jeder Form von Gewalt widersetzt oder sich für völlige Gewaltlosigkeit einsetzt.
Anarchopazifisten streben nach einem friedlichen Gesellschaft in der sich die Menschen selbst organisieren, eine Gesellschaft ohne Zwang und Macht, aber mit Pflichten und Leidenschaft. Sie versuchen dies zu erreichen, indem sie ihre Ideale in die Tat umsetzen, denn für einen Anarchopazifisten kann der Zweck nie die Mittel rechtfertigen. Das Ziel ist die Methode.
Bekannte Anarchopazifisten
Bart de Ligt war ein niederländischer Anarchopazifist mit dem Motto "Je mehr Gewalt, desto weniger Revolution". Dies mag als mögliche Erklärung für die Versöhnung der revolutionären Denkweise des Anarchismus und des radikalen Denkens des Pazifismus dienen.
Lew Tolstoi war ein christlicher Anarchopazifist, der glaubte, dass Krieg wie Sklaverei als Teil der Gesellschaft verboten werden könnte. In "Beginning of the End" fügt er hinzu, dass, obwohl irgendeine Form von Lohnsklaverei und bewaffneter Gewalt fortbestehen kann, "die gegenwärtigen Formen zu ekelhaft sind, als dass Vernunft und moralische Sensibilität bestehen bleiben könnten."
Kritik
Anarchopazifismus wird oft als bezeichnet utopisch von Anarchisten beschrieben, die nicht zu dieser Bewegung gehören.