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André-Marie Ampère
André-Marie Ampère
Geburtshaus von Ampère, heute ein Museum

André-Marie Ampère (Poleymieux-au-Mont-d'Or, 20. Januar1775Marseille, 10. Juni1836) war ein FranzösischNatur- und Mathematiker der weithin als einer der Entdecker der Elektromagnetismus.

Biografie

Ampère wurde in einem Dorf 15 Kilometer nördlich von . geboren Lyon als Sohn von Jean-Jacques Ampère, einem wohlhabenden Geschäftsmann, und Jeanne Antoinette Desutières-Sarcey. Seine hohen mathematischen Fähigkeiten und sein fotografisches Gedächtnis waren schon in jungen Jahren offensichtlich. Mit dreizehn las er bereits alle 21 Teile des Delen Enzyklopädie von Diderot und d'Alembert und bis ins hohe Alter konnte er noch Teile davon wörtlich zitieren.[1] Er hat sich in der Botanik, Metaphysik und Psychologie bevor er Mathematik und Physik studiert.

Als André-Marie 18 Jahre alt war, war sein Royalist Vater beteiligt an der Französische Revolution. Angeklagt des Hochverrats, wurde Ampères Vater öffentlich hingerichtet und starb am 24. November 1793 unter der Guillotine. 1799 heiratete er Julie Carron, die Tochter eines Schmieds, und zusammen hatten sie einen Sohn, Jean-Jacques. Ein weiteres Unglück traf Ampère einige Jahre später, als seine junge Frau, mit der er eine schwierige Beziehung hatte, an einer Krankheit starb.

1801 ging er nach Bourg-en-Bresse, Wo ist er Physik und Astronomie und Mathematik in Lyon ein Jahr später. Ein Artikel über Spieltheorie führte ihn 1805 zum Lehrer für Mathematik und Physik an der Ecole Polytechnik zu Paris, wo er 1809 Professor wurde Mechanik wurde. 1814 wurde er zum Mitglied des gewählt Akademie der Wissenschaften und wurde 1824 zum Professor an der Experimentelle Physik zum College de France. Wie viele seiner Zeitgenossen war er auch auf dem Gebiet der Philosophie.

Ampere starb im Alter von 61 Jahren Marseille und wurde dort auch begraben. Aber nach dem Tod seines Sohnes wurden seine sterblichen Überreste in sein Grab überführt Cimetière de Montmartre in Paris.[1]

Für ihn sind die SI-Grundeinheit Ampere und der Amperes Gesetz erwähnt. Er ist einer der 72 Französisch deren Namen auf der geprägt sind Eiffelturm bereitgestellt werden.

Arbeit

In Paris arbeitete Ampère als Professor für Mathematik in vielen Fächern, insbesondere im Bereich der Differentialgleichung. Neben der Mathematik beschäftigte er sich aber auch mit der Metaphysik, Wissenschaft. Um zu forschen, richtete er auf eigene Kosten ein Labor in seiner Pariser Wohnung ein. Zum Beispiel schlug er 1811 vor, dass eine bestimmte Säure, die er Fluorid genannt, bestand aus Wasserstoff und einem noch unbekannten Element, ähnlich wie Chlorid.

Am 11. September 1820 hörte er von rsteds Entdeckung, dass eine Kompassnadel die Richtung ändert, wenn sie in die Nähe eines stromdurchflossenen Leiters gebracht wird. An der Entdeckung des Dänen interessiert, wiederholte Ampère sein Experiment unter kontrollierten Bedingungen. Weniger als eine Woche später hatte er das Gesetz gefunden, das festlegt, wie und in welche Richtung die Nadel abweicht. Durch seine mathematische Beschreibung der Beziehung zwischen Magnetismus und Elektrizität er gilt als einer der Gründer der Elektrodynamik und der Vorläufer von James Maxwell. Zwischen dem 18. September 1820 und dem 15. Januar 1821 präsentierte Ampère jede Woche neue Entdeckungen dessen, was er "Stromdynamik" oder "elektrodynamisch".[1]

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Anziehung (oben) und Abstoßung (unten) zweier stromdurchflossener Leiter

Ampère fand in Experimenten heraus, dass sich zwei parallele Ströme anziehen, wenn die Ströme in die gleiche Richtung verlaufen, sich aber abstoßen, wenn sie in entgegengesetzte Richtungen verlaufen. Er kam zu dem Schluss, dass sich die Drähte wie zwei Stabmagnete verhalten, wobei sich gleiche Pole abstoßen und entgegengesetzte Pole anziehen. Die Stromrichtung bestimmt die Polarität des Magnetfeldes.

Er entdeckte, dass die Kraft zwischen den Drähten proportional zu den beiden Strömen und umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands zwischen den Drähten war. Dank dieser Formel wird später die Amperes Gesetz erwähnt, konnte die Strömung erstmals in Kräften und Abständen quantifiziert werden.

Nachdem er die Beziehung zwischen Elektrizität und Magnetismus untersucht hatte, war er überzeugt, dass die elektrischer Strom muss der Ursprung aller magnetischen Phänomene sein. 1823 veröffentlichte er eine bemerkenswerte Theorie: Magnetismus in einem Magnet wird durch unzählige kleine elektrische Ströme verursacht, die im Magneten kreisen. Ampère war damit seiner Zeit weit voraus, denn erst 60 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1836 – nach der Entdeckung des Elektron – zeigte, dass seine Theorie im Prinzip richtig war.[2]

Veröffentlichungen

  • Überlegungen zur Theorie mathématique du jeu (1802)
  • Recueil d'observations électrodynamiques (1822)
  • Sur la Theory Mathématique des phénomènes électrodynamiques (1826)
  • Théorie des phénomènes électro-dynamiques, uniquement déduite de l'expérience (1826)
  • Essai sur la philosophie des sciences (2 Bände, 1834–43)
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