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André Bogaert (Zele Durmen, 7. April1920 – Aalst, Oktober1986) ist Belgier abstrakter Expressionist für wen das Experiment zentral ist. Sein uvre ist multimedial und umfasst Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Mixed Media, Assemblagen und Panoramen.
„André Bogaert will nicht unbedingt einer Kunstrichtung angehören. Er geht von sich selbst aus und von allem, was er aufgenommen hat. Er setzt alle Elemente so ein, wie er sie selbst aufgenommen und als etwas Persönliches akzeptiert hat. Kunst ist für ihn Kreativität im wahrsten Sinne des Wortes."[1]
Lebenszyklus

Seine Werke wurden in 32 . ausgestellt Ausstellungen in Antwerpen, Gent, Brüssel, Leuven, Sint-Niklaas, Ronse, Lokeren (Parkhotel und Galerie De Vuyst), Lüttich, Rotterdam, Mailand und London zu Lebzeiten und nach seinem Tod. in verschiedenen Museen findet seine Werke von ihm u.a. in der SMAK und am Museum of Modern Art in Brüssel Akademie von Dendermonde, zum Höheres Institut für Bildende Künste in Antwerpen und an den Kunsthochschulen in Düsseldorf und München. An der Academy of Dendermonde gewann er die Goldmedaille für Stillleben.
Zu skizzieren und Studium absolvierte er unter anderem Emil Claus, Prosper De Troyer und Albert Saverys. Er war Assistent von Floris Jespers und dem Amerikaner Steinbech.
1953 erhielt er den Laurent-Meeus-Preis und 1956 den Burgemeester-Camille-Huysmans-Preis, 1958 erhielt André Bogaert das Unesco-Stipendium im Atelier Kokoscka für München und Salzburg. Er wurde auch beim Talens-Preis, beim Olivetti-Preis und beim Preis für junge belgische Malerei erwähnt. 1965 erhielt er den zweiten Olivetti-Preis.
Montagekunst

In den 1960er Jahren, mit dem Aufkommen der Pop-Art Kultur begann Bogaert Malerei in Form von Öl auf Leinwand zu hinterfragen. Dabei fungierte die Kunst der Assemblage als sein gewähltes Medium. Sie bot ihm die Freiheit, sich der zwingenden künstlerischen Zwangsjacke zu widersetzen und ermöglichte das Experimentieren mit einem unerschöpflichen Kunststoffsortiment. Seine Vorliebe galt Fundmaterial aus der Fabrikindustrie seiner Heimatregion auf der Durme. Als Vitalist suchte er diese Banken auf, um ihre Batterien wieder aufzuladen. Er hatte eine ausgeprägte Vorliebe für Leder, Spulen, Filz, Gummi, verbranntes Holz, zerkleinerte oder gebogene Metalle
und verschiedene Kunststoffe. Durch die Annahme einer neuen Identität innerhalb von Bogaerts Reliefs sind diese Werke ein schönes Beispiel für eine ausgewogene Zusammenarbeit zwischen Zerstörung und Konstruktion. Zwei gestalterische Aspekte, deren Zusammenarbeit im traditionellen Bildarsenal undenkbar war, die aber in der Kunst der Assemblage eine zentrale Rolle spielen.
In Belgien galt Assemblage-Kunst als: die Metamorphose des Objekts. Die Aktivitäten der Antwerpener G58- und Genste-Forum-Ausstellungen waren führend in der belgischen modernen Kunst. Manifestationen, bei denen Bogaerts Arbeiten mehrfach gezeigt und von Kunstkritik und Presse positiv aufgenommen wurden. Eine belgische Gruppe von Assemblage-Künstlern begann sich zu manifestieren: Camiel Van Breedam, Vic Gentils, Paul Van Hoeydonck, Remo Martini und Annie Debie. 1964 wurde ihre Mitgliedschaft um Bogaert und einige andere alte G58er erweitert.
Literatur
- Dre Bogaert, durch Henri van Daele, Lannoo, ISBN 90-209-1111-2 , Gent und Antwerpen Öffentliche Bibliothek.
- Kunstbild in Flandern heute, Lannoo und BRD, ISBN 90 209 1086 8 , D/1982/45/68, Öffentliche Bibliothek Hasselt, Gent und Brügge.
- Abstrakte Malerei in Flandern, Michel Seuphor, Veröffentlichungen Arcade und Mercatorfonds, D/1974/703/3, Öffentliche Bibliothek Antwerpen.
- Malerei und Bildhauerei in Flandern nach 1945, H. Dierickx, Concordia-Roeselare, P.V.B.A. Edicon - Roeselare.
- André Bogaert 1920-1986, von Felix Meurisse, Herausgeber T. Moreels D/2013/1967/01.
Wanderroute
In Zele-Durmen wurde die "Durmeboorden Wandelroute" eröffnet, entlang der etwa 25 Reproduktionen von Werken von Dré Bogaert platziert wurden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Website von Tourismus Ostflandern.[2]
Externe Links
- Kunst JETZT
- ARTO[toter Link]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |