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André Jolles (neutief, 7. August1874 - Leipzig, 22. Februar1946) war Niederländer und seit 1914 Deutscher Kunsthistoriker, Kulturtheoretiker und ProfessorSprache und Folklore.
Leben und Arbeiten
Hintergrund und Studienjahre
Johannes Andreas Jolles wurde am 7. August 1874 in einem künstlerischen Umfeld geboren und wuchs in Amsterdam mit seiner Mutter auf Jacoba Cornelia Singels (1847–1901), die dort besonders stark verzweigt war. Sie führte ihn hinein Der neue Leitfaden, für die Jolles auch zu schreiben begann. Andere großstädtische oder niederländische Literaturzeitschriften, für die er schrieb, waren Ab jetzt und später, es Zweimonatliches Magazin, Der Telegraph, Die Amsterdammer und Die Chronik.
Seine Poesie darin entsprach der französischen the Symbolismus. Seit 1893 studierte er an der Universitäten von Paris und Amsterdam, seit 1899 an der Universität Leiden. 1896 lernte er durch Die Chronik der Historiker und Peer Johan Huizinga wissen, mit wem er ein enger Freund wurde. Zusammen mit Huizinga besuchte er 1899 Italien wegen des kulturellen Erbes und lernte dann then Mathilde Mönckeberg (1879–1958), die Jolles im folgenden Jahr heiratete. Aus dieser Ehe gingen sechs Kinder hervor: Hendrik, Jeltje, Jacoba, Jan Andries, Matthijs und Ruth.
Seine wohlhabende Mutter starb 1901. Ihr Vermächtnis ermöglichte es Jolles, 1905 in Otto Puchstein zum Universität Freiburg mit der Diplomarbeit Die sthetik Vitruvs über den römischen Architekten und Soldaten Vitruvian.
1902 besuchte er zusammen mit dem frisch verheirateten Huizinga und seiner Frau junge Frau die Stadt Brügge und dort eine große Ausstellung unter anderem über Van Eyck über die beide ihr Leben lang mit glühender Begeisterung korrespondierten und die Huizinga zu seinem berühmten Herbstzeit des Mittelalters. Neben Huizinga, dem jüdischen Kulturtheoretiker Aby Warburg die andere intellektuell-kulturelle Größe, die Jolles in seinem Leben beeinflusste.[1] Jolles würde nach und nach weniger auf Niederländisch schreiben. 1908 zog er nach Berlin, wo er das folgende Jahr verbrachte PrivatlehrerKunstgeschichte war an der befestigt Friedrich-Wilhelms-Universität.
In Gent
Jolles hatte seit seinem Umzug nach Deutschland kaum noch Kontakt zu den Niederländern. Bei Ausbruch des Erster Weltkrieg er hat sich sogar freiwillig bei der Kaiserliche Armee und tauschte noch im selben Jahr seine Staatsangehörigkeit aus. Er diente diese Jahre als Leutnant Bei der Artillerie für Deutschland. In dieser Position übernahm er Deutsche Besetzung Belgiens im Rahmen der Flamenpolitik die Professur für Klassische Archäologie und Kunstgeschichte zum Universität Gent an sich, für die die belgischen Nachkriegsbehörden Jolles 1920 in Abwesenheit zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilten. Er hatte auch eine Affäre in Gent mit Margarethe Böcklen (1895–1967), mit der er 1918 eine Tochter Barbara zeugte, noch war er offiziell mit Mathilde Mönckeberg verheiratet.
Während der Weimarer Republik
Nach der Geburt dieses unehelichen Kindes ließ sich Jolles noch von Mönckeberg scheiden und heiratete sofort Margarethe Boecklen, aus der drei weitere Kinder namens Jolle, Jacob Cornelis und Eva-Gertrud hervorgingen. Weimarer Republik zum Universität Leipzig der Stuhl für Niederländische und flämische Sprache und Literatur Verkleidung, 1923 folgte der Lehrauftrag vergleichende Literaturgeschichte.
1930 veröffentlichte Jolles sein deutsches Hauptwerk Einfache Formen das an der Schnittstelle zwischen Literatur und Wissenschaft lag und in dem er mündliche Erzählformen wie Mythen, Legenden, Legenden, Märchen, Anekdoten, Zaubersprüche, Witze und Rätsel. Das wäre der Volksbasis sind für kulturell höhere Literatur, aber das Theoretisieren enthält auch Anreize für das, was Strukturalismus und Formalismus herauswachsen würde. Jolles zögerte zunächst, dies selbst zu veröffentlichen. Einfache Formen war ursprünglich nur ein Vortrag von Jolles und wurde nicht von ihm selbst geschrieben oder herausgegeben, sondern von Dr. Elisabeth Kutzer und dr. Otto Görner.
als Nazi
Innerhalb weniger Monate nach der Gründung des NS-Staates wurde Jolles am 1. Mai 1933 ermordet NSDAPMitglied, was selbst bei seinen Kindern aus erster Ehe für böses Blut sorgte. Seine Tochter Jeltje Jolles war mit einem jüdischen Ingenieur verheiratet und sein Sohn Jan Andries Jolles war ein geflohener Kommunist. 1937 wurde André Jolles Mitglied der Sicherheitsdienst der ihn 1942 beauftragte, die Freimaurerei aufführen. Von Adolf Hitler Jolles empfing am 20. April 1944 - dem Geburtstag des Führers - die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft, eine hohe akademische Auszeichnung in der in Drittes Reich.
Nach dem Sturz der Nazis landete Jolles in einem Entnazifizierungsverfahren. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters wurde jedoch beschlossen, ihn nicht festzunehmen. Auf einem Fragebogen steht buchstäblich handschriftlich, dass Jolles immer noch ein Nazi ist – zu alt (71 Jahre), um verhaftet zu werden.“ Trotz oder gerade wegen dieses Status beging André Jolles am 22. Februar 1946 Selbstmord.
Veröffentlichungen
- Primitive (1894, 1895)
- Das erste Spiel von Michael dem Erzengel (1897)
- Idylle (1913, 1924)
- Architektur und Kunstgewerbe in Alt-Holland (1913)
- Inspiration und Form (1923)
- Einfache Formen (1930)
Quellen und Literatur zu André Jolles
- Harry GM Prick: 'Ludwig von Deyssel und André Jolles', in: Neuer Sprachführer 47 (1954)
- Harry G. M. Prick: „Lodewijk van Deyssel und André Jolles“, in: Lodewijk van Deyssel: dreizehn Nahaufnahmen (1964) p. 103-121
- Mathilde Wolff-Mönckeberg: Auf der anderen Seite. An meine Kinder: Aus Deutschland 1940–1945. (London: Owen, 1979) ISBN 0-7206-0528-8
- Antoine Bodar: 'Das literarische Leben des André Jolles' in: Messen 31 (1983) 8, p. 32-47
- Antoine Bodar: Die Ästhetik von André Jolles. Morphologische Überlegungen (1987)
- Barbara Wackernagel-Jolles, „Hommage an mon père André Jolles. Erinnerungen an die mittlere Tochter“, in: Messen 41 (1993) 1, p. 62-75
- Hinskens: André Jolles. „Vom Landstreicher zum Vertriebenen“, im: Nachbarsprache Englisch 17 (2002) 1-2, p. 66-82.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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