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Allee Anspach | ||||
Die Fußgängerzone an der Anspachlaan | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brüssel | |||
| Loslegen | Place de Brouckère | |||
| Ende | Fontainas-Platz | |||
| Allgemeine Information | ||||
| Benannt nach | Jules Anspach | |||
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Das Allee Anspach (Französisch: Boulevard Anspach) ist eine zentrale Allee in Brüssel zwischen den Place de Brouckère und der Fontainas-Platz. Der ursprüngliche Name dieser Allee lautet: Hauptstraße. Später wurde es nach dem ehemaligen Bürgermeister von Brüssel umbenannt, Jules Anspach (1829-1879). Diese sehr wichtige Ausfallstraße wurde nach der Voltigieren der Senne zwischen 1868 und 1871.
In südlicher Richtung wird die Anspachlaan von der Avenue Maurice Lemonnier, im Norden teilt sich die Achse in die Adolphe Maxlaan und der Avenue Emile Jacqmain. Die Nord-Süd-Linie der Brüssel vor der U-Bahn folgt der Anspachlaan auf ganzer Länge.
Ungefähr auf halbem Weg die Allee hinunter kreuzt sie die fairer Platz. Auf der Anspachlaan, die Galerie Anspach von.
Fußgängerzone
Im Juni 2012 fanden „Protestpicknicks“ statt, weil der starke Autoverkehr zu viel Belästigung (Lärm, Feinstaub) verursachen würde. Bürgermeister Freddy Thielemans beschlossen, die Anspachlaan jeden Sonntagnachmittag zu öffnen autofrei zu machen.[1] Sein Nachfolger Yvan Mayeur wollte die Anspachlaan breiter und dauerhafter ausbauen Fußgängerzone mit neuem Straßenbelag und ausgestattet mit Springbrunnen, Kunstwerken, Bänken und Bäumen. Im Juni 2015 wurde die Straße schließlich komplett verkehrsfrei.[2] Die Straßen aufzuheitern war vorübergehend Straßenmöbel platziert wie Blumenkästen, Kreidezeichnungen und Spielzeug. Bei der Finanzierung (insgesamt rund 33 Millionen Euro) konnte Mayeur auf die Unterstützung der Region Brüssel, das Stadt Brüssel und der BelirisFonds, der als Auftraggeber den Löwenanteil der Rechnung übernimmt.[3]
Obwohl eine verkehrsfreie Anspachlaan auf viel Sympathie vor allem bei Touristen und der Fußgängerbewegung zählen konnte, provozierte der neue Verkehrsplan von Anfang an auch viel Widerstand, sowohl bei Anwohnern als auch bei Händlern. Sie befürchteten einen reduzierten Einnahmen durch eingeschränkte Zugänglichkeit und Probleme im Bereich (Brand-)Sicherheit und Sauberkeit. Sowohl die Mittelschicht, jetzt unterstützt von der Oppositionspartei op cdH,[4] und die Fußgängerbewegung (die 'Piétonniers') starteten dann eine heftige Kampagne, indem sie sich einreichten Petitionen und die Verwendung der sozialen Medien. Der Konflikt eskalierte, als a Restaurantmanager, bald gefolgt von anderen Catering-Betreibern, weigerten sich die Bürgermeisterin und sein Gefolge am 15. Juni 2016, in ihrem Geschäft zu dienen.[5]
Seitdem protestieren Wirtschaftsverbände und die Bürgerplattform Pentagone beim Bürgermeister gegen die mangelnde Beratung, Transparenz und Weitsicht des Bürgermeisters Mayeur. Staatskanzlei gegen die bereits ausgestellten Umweltverträglichkeitsbericht und der städtebauliche Genehmigungen.[6]
Starker Autoverkehr in der Anspachlaan 2013. | Die Anspachlaan, fast nicht wiederzuerkennen. Seit 2015 wird die Straße in eine Fußgängerzone umgewandelt. |
Gebäude
- Börse Brüssel Stock
- Ancienne Belgien
- Verwaltungszentrum der Stadt Brüssel, wo viele kommunale Dienste untergebracht sind
Das Gebäude in der Anspachlaan 59-61 stammt aus dem Jahr 1872. Der Entwurf stammt vom Architekten Gedeon Bordiau. Die Karyatiden sind von Julian Dillens. Das neobarocke Gebäude an der Anspachlaan 78 stammt aus dem Jahr 1874 und wurde vom Architekten entworfen Emile Janlet. Die Gebäude Anspachlaan 126 bis 158 sind Mietshäuser nach Pariser Vorbild, erbaut 1874 von einem französischen Unternehmer.[7]
Seitenstraßen und Plätze
- Arbeitsdurchgang
- Bogaardenstraat
- Place Brouckère
- Türnikstraat
- Fontainas-Platz
- Fonteinstraat
- Laubstraße
- Filip de Champagnestraat
- Maurice Lemonnierlaan (weiter die Anpachlaan in südlicher Richtung)
- Vanderweydenstraat
- Voldersstraat
- Wöringenstraat
- Zinnikstraße
- Zuidlaan
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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