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Antal Szerba (Budapest, 1. Mai1901 - balf, 27. Januar1945) war ein ungarischer Schriftsteller, der auch das Pseudonym benutzte AH. rote Klippe schrieb.
Biografie
Antal Szerb war der Sohn eines zum Katholizismus konvertierten jüdischen Kaufmanns. Ab 1919 studierte er an der Universität Graz Klassische und Neuere Philologie und ab 1920 in Budapest Ungarologie, germanisch und Anglizismus. 1924 promovierte er über Ferenc Kolcsey. Danach machte er eine Studienreise nach Frankreich, Italien und London. Da er aufgrund seiner jüdischen Herkunft zunächst keine Chance auf eine akademische Laufbahn hatte, arbeitete er als Lehrer ungarisch und Englisch. Erst 1937 konnte er habilitieren zum Universität Szeged, wo er bis 1943 unterrichtete, als er zur Zwangsarbeit eingezogen wurde und Frachtschiffe entladen musste.
1944 wurde er zusammen mit anderen Budapester Juden für die Südostwall bauen. Am 27. Januar 1945 wurde er in einem Gefangenenlager in von Wärtern festgenommen balf, nahe der österreichischen Grenze, wurde erschlagen.
Zu seinen bekanntesten Werken als Schriftsteller Die Pendragon-Legende (1934) und Reisen bei Mondschein (1937). Auch sein Geschichte der Ungarische Literatur (1934) und Geschichte der Weltliteratur (1941) gelten noch immer als Standardwerke.
Publikationen (Auswahl)
- Ein magyar irodalom története, 1934 (Geschichte der ungarischen Literatur)
- Eine Pendragon-Legende, 1934 (Der nächtliche Reiter, übers. d.d. B., 1937; Die Pendragon-Legende, übers. Györgyi Dandoy, 2006)
- Budapesti útikalauz marslakók számára, 1935 (Budapest für Marsmenschen)
- Utas es holdvilág, 1937 (Reisen bei Mondschein, übers. Györgyi Dandoy, 2004)
- Ein világirodalom története, 1941 (Geschichte der Weltliteratur)