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germanisch ist die in den Niederlanden übliche Bezeichnung im engeren Sinne für die Wissenschaft der Deutsche Linguistik und Literatur und im weiteren Sinne – konventionell in Belgien – dafür auch im anderen Germanische Sprachen. Es ist also Teil der Philologie. Ein Praktiker der Germanistik heißt a germanistisch; insofern im engeren Sinne verwendet, unterscheidet es sich vom Holländer, dem Anglisten und dem Skandinavischen.
Die germanische Sprache entstand und erlebte ihre erste Blütezeit im 19. Jahrhundert in Deutschland, vor allem durch die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm. Im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Nazizeit wurde die germanische Sprache manchmal für nationalistische Zwecke missbraucht.
Aufgrund der hohen Spezialisierung und weniger national orientierten Sprach- und Literaturpraxis seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird der Begriff „germanistisch“ seltener verwendet. Die Wissenschaft gliedert sich in verschiedene Teilbereiche: Sprache und Literatur waren Linguistik und Literaturwissenschaft, das Studium der antiken und modernen Literatur, wurden eigene Fachgebiete.
In Flandern germanisch das Studium der Deutsche, Niederländisch, Friesisch, Englisch, Schwedisch, dänisch, norwegisch, isländisch, Färöisch und afrikanisch. Ein Germanist ist jemand, der UniversitätGermanische Philologie hat studiert. Bis 1968 war das Studium so organisiert, dass neben Niederländisch zwei weitere germanische Sprachen studiert wurden. Je nach Fachrichtung sprach man auch von 'neerlandicus', 'anglist' und 'allemanist',[1] ein Germanist im engeren Sinne des Wortes. Auch die Kombination einer Sprache mit allgemeiner Sprachwissenschaft und/oder allgemeiner Literatur war möglich. Nach 1968 wurden nur noch zwei germanische Sprachen studiert. Alle Kombinationen zwischen den germanischen Sprachen waren möglich. Niederländisch war keine obligatorische Wahl. Neu war auch die Einführung eines Minor und eines Majors in die Lizenzen. Diejenigen, die sowohl die Linguistik als auch die Literatur beider Sprachen studierten, belegten ein Hauptfach in dieser Sprache.[2]
Seit 2004 existiert die Germanische Philologie nicht mehr als eigenständige Studienrichtung. Das Studium der germanischen Sprachen ist jetzt Teil von Sprache und Literatur, wo der Student zwei Sprachen wählt, aber nicht unbedingt aus derselben Sprachgruppe (klassische, romanische und germanische Sprachen). Dadurch sind fast alle Kombinationen möglich: Latein-Englisch, Deutsch-Spanisch, Französisch-Schwedisch usw.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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