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Auke de Jong

Auke Fokkes de Jong (Akrum, 11. Juni1933Utrecht, 11. Oktober2018) war Professor religiöse Philosophie zum Universität Amsterdam.

Biografie

De Jong legte 1961 seinen Magister in Theologie ab und wurde dann mennonitischer Geistlicher. Er promovierte am 18. November 1966 cum laude an der Universität Amsterdam am Eine Philosophie des Wortes: eine religionsphilosophische Studie zur sprachlichen Sichtweise des Martin Heidegger; sein Betreuer war Prof. Dr. Johannes Arnoldus Oosterbaan (1910-1998). Bei der emeritierter Status seines Förderers 1977 war er Mitherausgeber der Sammlung Der Verstand steht auf dem Spiel. Entwurf vorgelegt an J.A. Oosterbaan anlässlich seiner Emeritierung als Professor. Zum 1. Dezember 1980 wurde er selbst ernannt Ordinarius Religions- und Ethikphilosophie in Amsterdam als Nachfolger seines Vorgesetzten; sein Antrittsvorlesung, Entladen und binden, sagte er am 30. November 1981. Dieser Stuhl wurde traditionell von einem Mennoniten besetzt. Infolge einer Neuordnung der Universität wurde dieser Lehrstuhl zum 1. Januar 1992 abgeschafft und De Jong auf Abfindung gestellt. Das Allgemeine Mennonitische Gesellschaft würde sich damit nicht abfinden; sie schlug vor, zunächst für De Jong eine Stiftungsprofessur einzurichten, wobei die Kosten teilweise von der Gesellschaft getragen und seine Pension zum vollen Professorengehalt aufgestockt würde. Zum 30. Juli 1993 wurde er anschließend berufen Professor nach besonderer Ernennung Religionsphilosophie und philosophische Ethik in Bezug auf den mennonitischen Glauben und die Moral, wegen der Gesellschaft. Während seiner gesamten Karriere setzte er sich mit Heidegger auseinander, Martin Buber, Aristoteles und Emmanuel Levinas. Er beschäftigte sich auch mit dem Verhältnis zwischen Christentum und Judentum. Zu seinen Doktoranden gehörte Dirk Boer. Er war auch einige Zeit Präsident der Fakultät. 1998 trat er in den Ruhestand und hielt seine Abschiedsrede am 18. März 1999 unter dem Titel Probleme im Raum zwischen Gut und Sein: Zum Verhältnis Levinas zu Heidegger. Zum Abschied wurde ihm die Sammlung mit dem Titel Der Umfang der Geduld. Philosophische und theologische Aufsätze.

Professor Doktor. Dr. A.F. de Jong verstarb im Oktober 2018 im Alter von 85 Jahren. Er war mit Bep de Jong-Bijlsma verheiratet, mit der er mehrere Kinder hatte und deren Mutter Bertha Hartog (†1976) mit Prof. Dr. Jacques Presser (1899-1970).

Literaturverzeichnis

  • Eine Philosophie des Wortes: Eine religionsphilosophische Studie zur Sprachphilosophie Martin Heideggers. Amsterdam, 1966.
  • Entladen und binden. Reflexion über die Verwendung des Begriffs 'absolut' in der Arbeit von Louis Althusser und Emmanuel Levinas. [Z.p., 1988] (Eröffnungsrede).
  • Probleme im Raum zwischen Gut und Sein: Zum Verhältnis Levinas zu Heidegger. Amsterdam, 2000 (Abschiedsrede).