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Barend Kwast
Barend Kwast
Barend Kwast aus Unsere Musiker (1911)
Geboren28. Dezember1853
Verstorben1. Mai1919
Beruf(e)Organist, Pianist, Dirigent, Musikpädagoge, Komponist
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Barend Kwast (Purmerend, 28. Dezember1853Liverpool, 1. Mai1919) war niederländisch Organist, Pianist, Dirigent, Musikpädagoge, und Komponist.

Er war der Sohn des Musikers Jacob Kwast und Ariantje Dorland. Bruder Albert Kwast war auch Musiker. Barend heiratete Sophia Bruijnings.

Seine musikalische Ausbildung hat er von seinem Vater bekommen Jacob Kwast und Onkel James Kwasto, sprang als Organist für seinen Vater ein. Die Familie ist umgezogen Gouda. Er wurde jedoch auf eine kaufmännische Laufbahn mit einer Ausbildung an der HBS zu Dordrecht und an der Amsterdamse Handelsschool, als sich die Familie nun wieder in der Hauptstadt niedergelassen hatte. Dort machte er sein Diplom, arbeitete eine Weile im Büro, entschied sich aber trotzdem für die Musik. Er wurde Organist der Wallonische Kirche in Amsterdam und unterrichtete dort auch Musik. Er ging für Leeuwarden zu Maurice Hageman als Leiter der dortigen Musikschule erfolgreich zu sein und auch Leiter des örtlichen Chores und Orchesters, des Orchest der Vereeniging De Harmonie, des Vorgängers der Frysk Orchester. Nach einiger Zeit ging er für Arnheim dort ähnliche Positionen zu bekleiden und von dort aus Konzerte in den großen Städten der Niederlande zu geben. Er kehrte nach Amsterdam zurück und gründete dort eine Musikakademie, die er selbst unterrichtete; Er wurde auch Dirigent des Chores Gegenseitige Übung, die Preise bei Gesangswettbewerben gewann, z. Antwerpen. Zum zwanzigjährigen Bestehen des Chores wurde ein Kompositionswettbewerb veranstaltet, der gewonnen wurde von Anton Verheij van het Rottes Mannenkoor, Kwast schrieb damals Rezensionen für den Amsterdamsche Courant und den Nieuwe Courant in Den Haag.

1900 nahm er die Stelle des Dirigenten des Musikkorps Stedelijk in Purmerend an und war noch als Jurymitglied bei Gesangswettbewerben tätig. 1903 wurde er in Schagen und nach einer Weile ging er für England.

Er schrieb einige Werke, die bald in Vergessenheit gerieten: falsch improvisiert für Klavier, Die Giganten des Waldes für Männerchor, Fantasie improvisiert für Klavier und Orchester, die Ballade Der Reiter und der Blumenkorb und Schatten und Licht für gemischten Chor.