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Bergblut
Berg brach
AlternativtitelDas Heilige Land Tirol
RichtungPhilipp J. Pamer
ProduzentFlorian Reimann
SzenarioPhilipp J. Pamer
MusikSami Hammic
Premiere2010
GenreTheater
Spielzeit123 Minuten
SpracheDeutsch, Südtirol, Französisch
LandDeutschland, Italien
(und) IMDb-Profil
MovieMeter-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Berg brach (andere Titel: Bergstraße, Das Heilige Land Tirol) ist ein deutsch-italienischer Kinofilm aus dem Jahr 2010. Der historische Film spielt in der Zeit des Napoleon, wenn der Tiroler Bevölkerung revoltierte gegen die Besetzung der Franzosen und ihrer bayerischen Verbündeten. Der Regisseur des Films führte die Südtirol von Philipp J. Pamer, der auch das Drehbuch geschrieben hat.

Geschichte

Im Frühjahr 1809 läuft auf dem Markt der Bayerischen Augsburg ein Streit zwischen Franz Egger aus Tirol und einem französischen Soldaten gerät aus dem Ruder. Der Vorfall endet mit dem tragischen Tod des Soldaten. Zusammen mit seiner bayerischen Frau muss Franz die Stadt verlassen und in seine Heimat fliehen. Doch während das junge Paar noch unterwegs ist, zeichnet sich bereits ab, dass Katharina dort in Tirol einen eisigen Empfang bekommen wird. Aufgrund der vierjährigen Besetzung Tirols durch Frankreich und Bayern kümmert sich die Familie von Franz wenig um die Abstammung seiner Frau. Schon bald vermisst Katharina auf dem Hof ​​der Familie von Franz ihr sicheres und komfortables Leben als Tochter eines Augsburger Arztes. Schließlich verfällt ihr Mann Franz in den Bann des Freiheitskämpfers strijd Andreas Hofer. Dies ruft die Bevölkerung zum Aufstand gegen die bayerischen und französischen Übermacht auf. Franz zieht bald mit seinem jüngeren Bruder in den Krieg und lässt seine Frau allein auf dem elterlichen Hof zurück. Das widerspricht ganz dem Willen von Katharina, die nun erstmals ganz auf sich allein gestellt ist und eine schwere Zeit durchstehen muss. Langsam gelingt es ihr, sich an das härtere Bauernleben zu gewöhnen und schafft es sogar, sich bei den Bewohnern des Hofes und der lokalen Bevölkerung Respekt zu verschaffen. Zur großen Überraschung der Bevölkerung kehren die Tiroler schließlich als Sieger der Schlacht am Bergisel zurück. Das ganze Dorf feiert, doch gemeinsam mit dem Ortspfarrer erkennt Katharina, dass der Sieg nicht lange anhält und feindliche Verstärkungen eintreffen. Katharina will nicht, dass ihr Mann wieder in die Schlacht zieht und versucht ihren Mann mit einer List kampfunfähig zu machen. Als dies entdeckt wird, wird Katharina von einer aufgebrachten Familie aus dem Haus geworfen. Der befreundete Priester hilft Katharina, Unterschlupf zu finden, und Katharina meldet sich dann freiwillig als Schwester, um verwundeten Aufständischen zu helfen. Als jedoch der Anführer der Aufständischen, Andreas Hofer, verraten wird, kehrt Katharina auf den Hof ihres Mannes Franz zurück.

Rollenverteilung

Für die Rollen wurden Schauspieler und Schauspielerinnen aus Deutschland, Österreich und Italien rekrutiert. Für die Nebenrollen des Films wurden Schauspieler aus ganz Südtirol rekrutiert, um die Authentizität der Sprache so gut wie möglich zu gewährleisten.

  • Inga Birkenfeld: Katharina Heimstedt Egger
  • Wolfgang Menardi: Franz Egger
  • Manfred-Anton Algrang: Hermann Egger
  • Verena Plangger: Elisabeth Egger
  • Martin Maria Abram: Gallus Egger
  • Markus Oberrauch: Veit Egger
  • Verena Buratti: Anna Hofer
  • Klaus Gurschler: Andreas Hofer
  • Hans Stadlbauer: Priester
  • Jutta Speidel: Waltraud Heimstedt
  • Gerd Anthoff: Dr. Ludwig Heimstedt
  • Mathieu Karriere: Französischer Kapitän
  • Götz Burger: Leutnant Wimmer
  • Thomas Haberer: Kajetan Sweth
  • Hildegard Schmahl: Katharina (als ältere Frau)
  • Ingrid Schölderle: Deppite Johanna

Preise

  • 2012: Besonders wertvolle Auszeichnung Deutsche Film- und Medienbewertung
  • 2010: Publikumspreis Filmfest München
  • 2010: Publikumspreis Filmfestival della Lessinia
  • 2010: Preis der Provinz Verona für den besten historischen Bergfilm Film Festival della Lessinia
  • 2010: Nominierung in fünf Kategorien beim Deutschen Filmförderpreis

Externer Link

Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise