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Johann Bernard Wilhelm Maria Möller | ||||
| Bischof des katholische Kirche | ||||
| Geboren | 31. Oktober1923 | |||
| Platz | Rotterdam | |||
| Verstorben | 26. April1999 | |||
| Platz | Groningen | |||
| Ordinationen | ||||
| Priester | 24. Juli1949 | |||
| Bischof | 28. Juni1969 | |||
| Kirchenkarriere | ||||
| Frühere Funktionen | 1969-1999: Bischof von Groningen | |||
| Vorgänger | Petrus Antonius Nierman | |||
| Nachfolger | Willem Jacobus Eijk | |||
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Johann Bernard Wilhelm Maria (Ben) Möller (Rotterdam, 31. Oktober1923 – Groningen, 26. April1999) war seit dem 24. Juli 1949 und vom 28. Juni 1969 bis zu seinem Tod dreißig Jahre später Priester Bischof von dem Diözese Groningen.
Jugend und Bildung
Ben Möller war der Sohn von Wilhelmus Maria Möller, a Ladenbesitzer, und Gertrude Marie genießt. Er war erst wenige Monate alt, als er von Rotterdam nach . zog Utrecht zog, wo sein Vater ein Schuhgeschäft betrieb. Die Familie Möller hatte sechs Kinder (einen Bruder und vier Schwestern).
Nach der Grundschule St. Gregorius, einer Knabenschule der Brüder von Utrecht, verließ er im Alter von zwölf Jahren für Apeldoorn, wo er das Kleine Seminar des Erzbischofs besuchte. Ab 1942 studierte Möller neben Philosophie und Theologie zunächst Kirchengeschichte an der großes Seminar Rijsenburg, die inzwischen kriegsbedingt von Driebergen nach Schloss Keppel in der Achterhoek verlegt worden war. In Rijsenburg der spätere Kardinal Alfrink von Anfang an bis zu seinen Lehrern.
Priester und Lehrer
Auf 24. Juli1949 er wurde zum Priester geweiht. Er setzte sein Studium von 1949 bis 1952 an der Katholische Universität Löwen moderne Philosophie und die Engelwurz im Rom mittelalterliche Philosophie; dort promovierte er am 6. Mai 1952 in Philosophie mit einer Arbeit Das Immaterielle als Gegenstand der Metaphysik. Eine kritische Studie als Antwort auf In Boethium q.5,a.4, ein Thema aus der Summa Theologica des Philosophen des 13. Jahrhunderts Thomas von Aquin. Nach einem Jahr Kaplan in der Pfarrei St. John gewesen sein in Wageningen er wurde am 21. August 1953 zum Professor für Philosophie in Dozent ernannt Dijnselburg, Zeist, die ersten beiden Jahre des Großen Seminars, in Rijsenburg, Driebergen - das waren die Glanzjahre der Priesterberufungen. 1962 wurde er schließlich Präsident von Dijnselburg. Die wohlhabenden Jahre der Priesterberufe waren nun vorbei. 1967 wurde er zum ersten Rektor der Katholisch-Theologische Universität Utrecht, in dem inzwischen die philosophischen und theologischen Zweige des Priesterstudiums - also 'Dijnselburg' und 'Rijsenburg' - zusammengeführt worden waren.
Bischof
Am 21. Mai 1969 wurde er zum Bischof von ernannt Groningen ernannt. Möllers Bischofsweihe in Zuidlaren am 28. Juni 1969 auffallend, auch weil ihm statt des normalen ein hölzerner Hirtenstab ausgehändigt wurde Stab aus Silber- und Goldschmiedearbeiten. Der neue Bischof hatte als Motto "Pax et Bonum“ – von ihm selbst übersetzt als „Frieden und Freude' - gewählt. Er wurde in einer äußerst turbulenten Zeit Bischof. Innerhalb der katholischen niederländischen Kirchenprovinz ist eine mächtige Neo-Modernist Bewegung, die in diesen Jahren das Bild der niederländischen Kirche dominierte. Es muss auch vor diesem Hintergrund platziert werden. Seminare waren in diesen Jahren meist fortschrittliche Institutionen.
Möller würde als Bischof eine gemäßigte Haltung einnehmen. Das Diözesanpastoralrat der Diözese unter seiner Herrschaft sogar eine weniger dominante und mitentscheidende Stellung hatte als unter Möllers Vorgänger Petrus Antonius Nierman. Möller gab sowohl männlichen als auch weiblichen Seelsorgern Raum. Gegen Ende seiner Regierungszeit beantragte Möller - gezwungen durch einen sehr gravierenden Priestermangel - in Rom sogar eine Erweiterung ihrer Befugnisse (zB Trauzeugen bei kirchlichen Trauungen und Krankensalbung). Rom gab Möllers Bitten nicht statt.
Als er 1998 das 75. Lebensjahr erreichte, beantragte Möller – damals der dienstälteste niederländische Bischof – wie gewohnt sein Amt niederzulegen. Aus Rom kam die Bitte, bis zur Ernennung eines Nachfolgers zu bleiben. Möller ging es gesundheitlich schlecht. Unter anderem durchlief er eine Nierentransplantation. Im Krankenhaus wachte der Philosoph in Möller nach Jahren als Bischof wieder auf: Er sagte fröhlich, dass er nun endlich Zeit habe Martin HeideggersSignal und Zeit lesen zu gehen. Komplikationen nach dieser Operation führten schließlich zu seinem Tod am 26. April 1999, bevor ein Nachfolger für die Diözese bekannt gegeben werden konnte. Ein bedeutender Gelehrter - unter den niederländischen Bischöfen war er der Experte auf dem Gebiet der Ethik - und ein geliebter Bischof starb. Er wurde auf dem begraben R. K. Friedhof in Groningen.
Pastorale Briefe
- Der Friede Christi (1977)
- Bildung zu glauben (1978)
- Die Aufgabe der Christen (1979)
- Kirche als Gemeinschaft (1981)
- Gedanken zum Heiliger Geist (1982)
- Wo der Geist ist, da ist Freiheit (1984)
- Die Feier des Sonntags (1986)
- Katechese in der Pfarrei: Chancen für die Zukunft (1987)
- Teilnahme an Ökumenismus: ein pastorales Wesentliches (1988)
- Erziehung zum Glauben (1990)
- Krankenpflege in der heutigen Kultur (1996)
- Die Organisation der professionellen Seelsorge (1998)
Externe Links
- Biographisches Wörterbuch der Niederlande - Biographie
- (und) Bischof Johann Bernard Wilhelm Maria Möller, www.catholic-hierarchy.org
| Vorgänger: Petrus Antonius Nierman | Bischof von Groningen 1969-1999 | Nachfolger: Wim Eijk |