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Bernhard Stempfle (München, 1882 - Dachau, 1. Juli1934) war Priester und Journalist, der Adolf Hitler geholfen zu schreiben mein Kampf. Er wurde während der Nacht der langen Messer ermordet.
Stempfle wurde 1904 Priester. Er wurde Mitglied der Hieronymiten-Orden in Italien. In den Jahren vor der Erster Weltkrieg er schrieb für die Corriere della Sera und mehrere andere deutsche und italienische Zeitungen. Nach Kriegsausbruch kehrte er nach München zurück.
1919 begann er für die Münchner Beobachter schreiben: über den zerstörerischen Einfluss der Juden Atheismus und die Notwendigkeit, Juden zu verfolgen. Die Zeitung wurde 1918 von der . herausgegeben antisemitischThule-Gesellschaft gekauft, umbenannt in 1919 Völkischer Beobachter und wurde 1920 von der NSDAP gekauft.
1920 war Stempfle Anführer der geheimen Anti-Republikaner Organisation Kanzler (Orca) und 1923 Chefredakteur der antisemitisch Zeitung Miesbacher Anzeiger. Er war ein führender Journalist innerhalb der populären antisemitischen Bewegung im Katholizismus Bayern. Er war ein direkter Vertrauter Hitlers. Laut Hitlers Fotograf Heinrich Hoffmann, Stempfle besuchte regelmäßig München und gehörte Hitlers an innerer Kreis. Er half Hitler beim Schreiben mein Kampf.
Stempfle muss in Ungnade gefallen sein, denn im Juni 1934, nach einer Deportation nach KZ Dachau, sein lebloser Körper in den Wäldern von . gefunden Harlaching.