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Bisdom Gurk
Diözese Gurk
Größe nach 1131 (grau)
Pfarreien in Kärnten mit zweisprachiger Liturgie

Es Bistum Gurk-Klagenfurt (heute auch „Katholische Kirche Kärntens“) ist ein Bistum, das Teil der Kirchenland Salzburg in Österreich. Der Bischofssitz befindet sich in Klagenfurt. Das Gebiet der Diözese umfasst heute die Provinz Kärnten. Im südlichen Teil der Diözese leben eine beträchtliche Anzahl von Slowenischsprachige. Deshalb sind die zentralen diözesanen Einrichtungen zweisprachig. In 69 Gemeinden in Südkärnten ist Slowenisch neben Deutsch die Liturgiesprache.

Geschichte

Das Bistum wurde 1072 als erstes eigenständiges Bistum Salzburg gegründet. Sitz des Bischofs war Gurk. Ein Erzbischof Gebhard nicht mehr existierendes Nonnenkloster (Feder Gurk), die von Gräfin Hemma van Gurk wurde gegründet. Hemma gilt daher als einer der Gründer des Bistums. Wurde der erste Bischof Gunther von Krappfeld gewidmet. Der Bischof von Gurk würde vom Erzbistum Salzburg und für den Erzbischof as abhängen Pfarrer Handlung. Erst 1131 wurde eine kleine Diözese gebildet. Durch eine groß angelegte Urkundenfälschung wurde versucht, der Abhängigkeit Salzburgs zu entkommen, was jedoch fehlschlug. Ein langwieriges Verfahren für die Diözese wurde über die Konzil von Basel.

Sitz der Bischöfe von Gurk war jahrhundertelang Schloss Straßburg (bis 1783), danach für kurze Zeit Burg Pöckstein. Im Kontext der kaiserlichen Kirchenreformen Joseph II 1787 wurde der Bischofssitz nach Klagenfurt verlegt und das Bistum erheblich vergrößert: 96 erwarb das Erzbistum Salzburg, Erzdiözese Görz 56 Jahre alt, von der Bistum Laibach 5 Jahre alt geworden und von der Diözese Lavant 1 Pfarrei abgetreten. Als 1859 der Sitz des Bistums Lavant nach Marburg an der Drau wurde umgeleitet, das Lavanttal kam an das Bistum Gurk; seitdem fallen die Bistumsgrenzen von Gurk mit den Grenzen des Landes Kärnten zusammen.