WikiDer > Gurker Dom
Kathedrale Mariä Himmelfahrt Virgin Domkirche Maria-Himmelfahrt | ||||
| Platz | Domplatz 11, 9342 Gurk | |||
| Konfession | katholische Kirche | |||
| Gewidmet | Maria | |||
| Koordinaten | 46° 52′ N, 14° 18′ O | |||
| Eingebaut | 1140-122- | |||
| Die Architektur | ||||
| Stilperiode | Romanische Architektur, Barock | |||
| Detailkarte | ||||
| ||||
Das Gurker Dom (Dom zu Gurk) ist in der Kärnten Platz Gurk in Österreich.
Die Kathedrale ist zwischen 1140 und 1200 in Romantik Stil gebaut Säulenbasilika und ist aufgrund der relativ geringen Veränderungen eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Europa. Die Kirche hat eine doppelte Turmfront, eine Galerie, a Krypta und drei Apsiden. Die von 100 Säulen getragene Krypta ist der älteste Teil der Kirche. Im Jahr der Weihe 1174 wurde hier das Grab des Heiligen errichtet Emma (Gemma oder Hemma) von Gurk untergebracht.
Die heutige Pfarr- und ehemalige Domkirche Mariä Himmelfahrt liegt am östlichen Ortsrand von Gurk und ist in diesem spärlich bebauten Tal der Gurk mit seinen 60 Meter hohen Türmen schon von Weitem zu erkennen. Angrenzend an den Dom befindet sich der Gurker Stift, in dem bis 1792 das Domkapitel und dann zeitweise verschiedene Orden untergebracht waren.
Geschichte
Geschichte
An der Stelle der Kathedrale stand in vorchristlicher Zeit ein Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin epona. Im Südwesten Säule aus dem Kirchenschiff ist ein Stein mit ihrem eingeritzten Namen. Vermutlich wurden hier in römischer Zeit auch römische Götter verehrt. Bei Ausgrabungen wurde 1926 ein Altarfragment gefunden.
Die später heiliggesprochene Emma van Gurk ließ in Gurk die Johanneskerk errichten und gründete im selben Jahr ein Nonnenkloster mit Mariakerk. Das Frauenkloster wurde bereits 1070 aufgehoben, nachdem Erzbischof Gebhard van Papst Alexander II erhielt die Erlaubnis, ein Bistum in Kärnten zu gründen. Der zum Kloster gehörende Besitz gelangte damit in den Besitz der Erzdiözese Salzburg und zwei Jahre später gründete der Erzbischof es Suffraganbistum Aufstehen. Günther van Krappfeld war der erste Bischof, der geweiht wurde.
Die erste urkundliche Erwähnung von Gurk als Pfarrei stammt aus dem Jahr 1162. Die Pfarrkirche war die Johanneskerk, die im Auftrag von Gemma erbaut wurde. Dieses Halle Kirche mit einem rechteckigen Chor, um Apsis und ein kleiner Dachdecker war von einem Friedhof umgeben, der 1842 geräumt wurde. Die Kirche selbst wurde 1892 abgerissen.
Geschichte aktuelle Kathedrale
Im Jahr 1140 wurde unter Bischof Roman I. (1131–1167) mit dem Bau der heutigen Kathedrale begonnen. Die Frage, ob die ehemalige Klosterkirche an derselben Stelle stand, ist bis heute ungeklärt, sie befand sich aber wohl westlich des Neubaus. Noch vor der Fertigstellung der Kirche wurde das Grab der Heiligen Gemma in die 1174 fertiggestellte Krypta verlegt. Es Hochaltar der Kirche wurde im Jahr 1200 geweiht, der Dom und die Abteigebäude folgten vor 1220. Das Netzrippengewölbe in der Querschiff wurde 1446 erbaut, um 1500 folgte im Chor ein Sternrippengewölbe und 1591 ein Netzrippengewölbe im Langhaus. Der Propst Vizdom (1617–1632) ließ die romanischen Abteigebäude abreißen und den Kapitelsaal errichten. Er verließ auch die Barock Altäre der Kathedrale bauen. Die barocke Bekrönung der Türme erfolgte 1678. Eine radikale Umgestaltung des Doms wurde von Propst Otto Kochler geplant. Er ließ Gemmas Grabmal umbauen und den Kreuzaltar und die Kanzel bauen. Der Propst wurde jedoch wegen der hohen Schulden, die er gemacht hatte, um seine Aufgaben erfüllen zu können, abgesetzt. Von da an arbeitete er als Zimmermann am Bau der Kirche.
1788 zog das Domkapitel nach Klagenfurt, die Kathedrale wurde ein Pfarrkirche und kokathedrale. In den Jahren 1924-1933 wurde das Gebäude einer gründlichen Restaurierung unterzogen. Während der Zweiter Weltkrieg das Gebäude blieb unbeschadet, lediglich die sechs Glocken mussten der Kriegsindustrie übergeben werden. In den 1950er Jahren wurde die barocke Dekoration der Kirche erneuert.
Besucht am 25. Juni 1988 Papst Johannes Paul II der Gurker Dom.
Innere
- Die äußere Vorhalle hat eine Tonnengewölbe und ist fast vollständig mit Wandmalereien von 1340 bedeckt. An den Seitenwänden befinden sich immer vier Reihen biblischer Szenen, von denen die untere Reihe nicht vollständig erhalten ist. Die Nordwand hat Szenen aus dem Altes Testament und die Südwand und ein Teil der Westwand 26 Bilder aus dem Neues Testament. Das Gewölbe zeigt einen Sternenhimmel mit dem Lamm Gottes in der Mitte.
- Der Hochaltar wurde von dem Bildhauer Michael Hönel in den Jahren 1625-1632 erbaut und 1654 von Johann Seitlinger vergoldet. Sie hat eine Höhe von 16 Metern und eine Breite von knapp 9 Metern und füllt fast die gesamte Apsis aus. Der Altar enthält 72 Statuen und 82 Engelsköpfe. Das mensa des Altars stammt noch vom romanischen Hochaltar.
- Auch die beiden Seitenaltäre in den Seitenapsiden sind Werke von Michael Hönel. Die Gemälde (1638) stammen von dem Gurker Maler Johann Seitlinger. Der nördliche Seitenaltar zeigt die Steinigung des Heiligen Stephen, der südliche die kreuzigung von Peter.
- Das pieta der Kreuzaltar für den Eingang zum Hochchor entstand 1740 als letztes Werk von Georg Raphael Donner. Der Altar stellt die Beweinung Christi durch Maria mit tragenden Engeln dar und wurde aus 18 Tonnen Blei gegossen. Dahinter erhebt sich ein Holzkreuz. Es Rokoko Tabernakel von Donners Schüler Balthasar Moll wurde 1766 hinzugefügt. Die Mensa hat ein Relief von Christus im Grab. Seit 1995 steht neben dem Kreuzaltar ein Bischofsthron aus weißem italienischem Marmor.
- Die beiden Pfeileraltäre (1670) rechts und links des Kreuzaltars zeigen das Gemälde der Gottesmutter und die Statuen der Heiligen Patrick und Thomas Becket (links) und das Gemälde des Heiligen Augustinus mit den Statuen der Heiligen Oswald und Sigismund (rechts).
- Die Kanzel von 1740-1741 zeigt deutlich das Programm der program Gegenreformation. Oben ist das Symbol der Heiliger Geist. Auf dem Resonanzboden stehen die Allegorien der Kirche, des Glaubens und der Hoffnung, ein Engel trägt eine Tiara, während ein zweiter Satan und eine ketzerische spuckende Schlange mit der Kreuzlanze schlägt. Ein als Prediger verkleideter Mann mit weißem Kragen stürzt in die Tiefe. Am Rand des Resonanzbodens sind verschiedene Reliefs von Georg Raphael Donner mit verschiedenen biblischen Szenen angebracht. Die Kanzel hat ein Bleirelief des Guten Hirten.
- Die Orgelempore wurde 1730 errichtet, wofür damals die Apsis der Bischofskapelle weichen musste. Der Klassizist Orgelgehäuse wurde 1779 gebaut.
Übersicht Kirchenglocken
| Nein. | Name | Gießjahr | Gießkanne, Tränke | Gewicht (kg) | Durchschnittlich (mm) | Schlagton HT1//8 |
| 1 | Stumerin (Maria) | 1958 | Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck | 2.727 | 1.630 | ha0 −2 |
| 2 | hemma | 1.513 | 1.360 | d1 −2 | ||
| 3 | Peter und Paul | 1.138 | 1.240 | e1 −2 | ||
| 4 | Augustinus | 643 | 1.020 | G1 −2 | ||
| 5 | Josef | 300 | 820 | ha1 −2 | ||
| 6 | Magdalena | 173 | 680 | d2 −2 |
Bischofskapelle
Die Bischofskapelle befindet sich in der Westempore zwischen den beiden Türmen. Es wurde unter Bischof Walther (1200-1213) erbaut. Nach einem Brand wurde die Kapelle bis 1264 wieder aufgebaut und mit romanisch-gotischen Fresken geschmückt.
Krypta
Die Krypta unter Chor und Querschiff war der erste Teil der Kathedrale, der 1174 fertiggestellt wurde. Sie ist eine der größten Krypten im deutschsprachigen Raum und misst etwa 20 mal 20 Meter. Der Raum wird von 100 Säulen getragen und hat a Kreuzbeingewölbe. Auf der südöstlichen Säule befindet sich das Grab der Heiligen Gemma in einem schönen schmiedeeisernen Tor. Die Gewölbe hier sind wunderschön mit feinem Stuck verziert. Das Grab ist von einem Altartisch aus rotem Marmor mit einer Reliefskulptur von Gemmas Tod umgeben. In einer Ecke der Krypta befindet sich der Gemma-Stein (Hemma-stein). Der Legende nach soll Gemma auf diesem Stein gesessen haben, als sie den Bau der Kathedrale überwachte. Bis ins 17. Jahrhundert stand dieser Stein vor dem Dom und man sagt, dass ein Wunsch erfüllt wird, wenn man auf dem Stein sitzt.
Bilder
Detail Fresko Vestibül
Hauptaltar
Kanzel

Fresko Offenbarung des Herrn

Kreuzaltar

Grabdenkmal Gemma van Gurk in der Krypta

Altar mit Landschaftsbild von Johannes von Nepomuk (Krypta)
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Siehe die Kategorie Gurker Dom von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |