Blechhammer (Blachownia), wo die Oberschlesischen Hydrierwerke Benzin aus Kohle herstellten, war das größte Zwangsarbeitslager der "Organisation Schmelt". "Organisation Schmelt" war ein großer Industriekomplex im ehemaligen Bundesland (Landkreis) koźle (Ned. Cosel) in Oberschlesien, bestehend aus Dutzenden verschiedener Lager mit bis zu 50.000 (hauptsächlich jüdischen) Zwangsarbeitern. Das Lager Blechhammer wurde 1940 gegründet.
Im April 1944 wurde die Organisation Schmelt aufgelöst. Blechhammer fungierte dann als Außenlager von Auschwitz. In Blechhammer, im Dorf gelegen Sławięcice, wurde auf einem neuen Chemiewerk errichtet. Von April 1944 bis Januar 1945 waren die Lagerhäftlinge mit dem Bau der Fabrik beschäftigt. Anschließend wurde das Lager evakuiert. Das Lager hatte 3.985 männliche Häftlinge (17. Januar 1945) und etwa 180 weibliche Häftlinge (30. Dezember 1944).[1]
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |