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Blockparty heißt eine Partei, die in a kommunistischer Staat mit dem kommunistisch Partei kooperiert. Im "Block" schließen sich die Blockparteien der kommunistischen Partei an. Die kommunistische Partei hat in einem solchen Block immer die Oberhand. Für die Mitglieder einer Blockpartei kann die Mitgliedschaft für eine Karriere in Gesellschaft und Beruf attraktiv sein, ohne der kommunistischen Partei beizutreten.
Blockparteien in der DDR
Der berühmteste Block war der Antifaschistisch-demokratischer Block (1945) in der Sowjetische Besatzungszone in Deutschland. Später wurde der Block Teil der Nationale Front in dem DDR. In der DDR bestimmte der Block, welche Partei wie viele Sitze in den Parlamenten bekam; der wähler hat nur a Einheitsliste von allen Parteien und Massenorganisationen. Obwohl die führende kommunistische Partei auch Mitglied des Blocks war, wurden nur die anderen Parteien "Blockparteien" genannt. Ein bekanntes Schimpfwort für sie war "Blockflöte".
1945 gehörten dem Block folgende Parteien an:
- Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Kommunisten
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Demokratische Sozialisten
- Christlich-Demokratische Union (CDU), Christen und Konservative
- Liberaldemokratische Partei Deutschlands (LDP oder LDPD), Liberale
1946 fusionierte die SPD in der sowjetischen Besatzungszone auf Druck der sowjetischen Verwaltung über Deutschland (SMAD) mit der KPD und dem Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED).[1] 1948 gründete die SED auf Initiative der SMAD zwei neue Parteien, um die bürgerlichen Parteien CDU und LDP zu gewinnen: die DBD und die NDPD.[2] Seitdem sind die Blockparteien:
- SED
- CDU
- LDPD
- Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD), Landwirte
- Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NDPD), für "minderjährige" Mitglieder der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und ehemalige Soldaten
Zum Block gehörten auch Massenorganisationen, die die Führungsrolle der SED akzeptierten. Viele ihrer Offiziere waren Mitglieder der SED:
- Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB), Gewerkschaft
- Kostenlose Deutsche Jugend (FDJ), Jugend
- Kulturstadt (KB), Intellektuelle und Bastler
- Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFB), Frauen
- Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB), Landwirte
Nach der Wende von 1989 bestanden die Parteien des Blocks weiter. Die SED entwickelte sich schließlich zu die Verbindungschlossen sich die anderen Parteien einer der großen Parteien Westdeutschlands an: CDU und DBD zur CDU, LDPD und NDPD zur FDP.
Blockparteien in anderen kommunistischen Ländern
In dem Sovietunion und in einigen anderen kommunistischen Staaten gab oder gibt es nur eine Partei, die kommunistische. Andere kommunistische Staaten der Ostblock hatte ein Blocksystem wie die DDR, nämlich Bulgarien, Polen und Tschechoslowakei.
Das Volksrepublik China neben der regierenden kommunistischen Partei gibt es acht "demokratische Parteien". Auch in Vietnam und Nord Korea es gibt außer den kommunistischen Parteien.
Blockparteien in nichtkommunistischen kommunistischen Ländern
Australien
Seit den 1920er Jahren ist die wichtigste Mitte-Rechts-Kraft in der australischen Politik auf Bundesebene eine Allianz von Parteien, die als Coalition bekannt ist: Ursprünglich bestand sie aus der Nationalist Party und der Australian Land Party, heute umfasst sie die Nachfolger dieser Parteien, die Liberal Party of Australia und der National Party of Australia. Die Bildung der Koalition wurde durch den Aufstieg der Mitte-Links-Australischen Arbeiterpartei ausgelöst, die nach wie vor der wichtigste politische Gegner der Koalition ist. Die beiden Parteien der Koalition erhalten Unterstützung von unterschiedlichen Basen, wobei die Liberalen in den Städten und die Nationalen in den ländlichen Gebieten ihre Stimmen erhalten. Die Regelungen auf bundesstaatlicher und territorialer Ebene variieren, von der Fusion staatsliberaler und nationaler Parteien bis hin zu Wahlallianzen nach föderaler Art und im Falle Westaustraliens zu einem lockereren Verhältnis.
Bulgarien
Das BSP und andere linke Parteien in Bulgarien sind seit 1991 Mitglieder des linken Wahlbündnisses Koalition für Bulgarien.
Deutschland
Das Christlich Demokratische Union Deutschlands nimmt nicht an Wahlen teil Bayern, wo ihr Platz von den konservativeren und katholischen eingenommen wird Christlich-Soziale Union in Bayern. Sie bilden ein gemeinsames CDU/CSU-Block in der Bundestag.
Hongkong
Hongkongs pro-demokratisches Lager hat bei Kommunalwahlen eine Wahlkoalition gebildet. Wenn die Koordination nicht fehlschlägt, werden die Parteien im Lager nicht bei Kommunalwahlen antreten.
Ungarn
Christliche Demokratische Volkspartei ist der Koalitionspartner der Regierungspartei Fidesz, und steht zusammen mit Fidesz auf einer gemeinsamen Wahlliste.
Mexiko
Im Mexiko waren dort während der Herrschaft des Institutionelle Revolutionäre Partei (PRI, 1929-2000) de partidos paleros (Satellitenpartys) Authentische Party der mexikanischen Revolution und der Sozialistische Volkspartei. Diese halfen der PRI-Regierung, den Anschein eines wettbewerbsfähigen demokratischen Systems zu erwecken. Tatsächlich unterstützten beide Satellitenparteien die Regierung voll und ganz und nominierten die PRI-Kandidaten für die Präsidentschaft Mexikos bis 1988.
Neuseeland
ACT [[Neuseeland]], eine rechtsgerichtete libertäre Partei, und United Future, eine zentristische Partei, nominieren ihre Führer in den Wahlkreisen Epsom bzw. Ōhāriu, die normalerweise von der National Party, ihrem Führer und ihren Kandidaten in diesen Wahlkreisen unterstützt werden. Den Abgeordneten der Minderheitenparteien werden dann Kabinettsposten angeboten und ihre Parteien fungieren als Koalitionspartner in einer nationalen Regierung.
Literatur
- Andreas Herbst, Winfried Ranke, Jürgen Winkler: So funktionierte die DDR. voll. 1, Rowohlt: Hamburg 1994, s.v. "Politik blockieren".
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |