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EIN Boudoir[budoˈaːr]? war einer in der Achtzehntes Jahrhundert besonders in Frankreich beliebter, meist elegant eingerichteter Raum, in den sich die Hausherrin zurückziehen konnte. Ursprünglich war das Boudoir der Raum neben dem Schlafzimmer der Frau, in dem sie sich waschen und anziehen konnte. In diesem Sinne war das Boudoir das weibliche Äquivalent des Männlichen Kabinett.
Das Wort stammt aus dem Französischen bulder, was "Schmollen" bedeutet. Wörtlich übersetzt bedeutet es so viel wie "schmollendes Zimmer".
Das Boudoir hat eine starke erotisch Konnotation. Im 1795 schrieb Marquis de Sade seine erotische Arbeit La Philosophie dans le boudoir ou Les instituteurs immoraux über die Defloration des fünfzehnjährigen Mädchens Eugenie. Über Napoleon Die Geschichte besagt, dass er einmal – schnell in ein Boudoir geschossen – die Worte gesprochen hat: Ich bin nicht hergekommen, um eine Rede zu halten.
Andere Bedeutungen
- In der Malerei ist der Begriff Boudoir-Stil der Anmutige Rokoko-Stil wie die von Malern wie François Boucher angegeben.
- Boudoir ist auch der Name von a Parfüm vom englischen Modedesigner Vivienne Westwood.
- Der Cookie, der auf Niederländisch ist "langer Finger"heiß, heißt auch auf Französisch Boudoir erwähnt.
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