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Breslauer FV 06
Breslauer FV 06
Breslauer FV 06
NameBreslauer Fußballverein 1906 e. V.
Etabliert6. Juni1906
Abgesetzt1945
StadionAn den Ostwitzer Friedhofen
Kapazität6.000
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball

Breslauer FV 06 war ein DeutscheFußballverein aus Breslau, dem heutigen polnischen Breslau ist.

Geschichte

Der Verein wurde am 6. Juni 1906 als SC Pfeil Breslau. 1912 wurde der Klub Meister in der zweiten Liga und stieg damit in die höchste Spielklasse auf, der Klub schied als Letzter ab, stieg aber nicht ab, es wurde ein Play-off gegen den Meister der zweiten Liga gespielt, Breslauer SpVgg 05. Im Juli 1913 fusionierte der Verein mit SV Corso 1905 Breslau und nahm den Namen Breslauer FV 06 Auf. Der fusionierte Verein gewann das Spiel gegen die Breslauer SpVgg und durfte in der folgenden Saison in die höchste Spielklasse zurückkehren. Von 1920 bis 1922 belegte der Verein immer den dritten Platz. Danach beendete der Verein mehrere Jahre in der Mitte.

1925 fusionierte der Verein mit SV Stern 1920 Breslau und nahm den Namen Breslauer FV Stern 06 Auf. 1927 wurde der Verein erstmals Meister und qualifizierte sich damit für die Mittelschlesische Endrunde, wo der Verein das Finale mit 9:0 gewann won VfR Oels. In dem Südostdeutsche Endrunde wurde der Verein zusammen mit dem Breslauer Sportfreunde Gruppensieger. Beide Vereine spielten im Finale um den Titel, das die Sportfreunde mit 5:0 gewannen. Als Vizemeister qualifizierte sich der Verein für die Endrunde um den deutschen Meistertitel. In der ersten Runde hat der Verein VfB Leipzig und verlor 3:0. Nach zwei mittelmäßigen Plätzen nahm der Verein 1930 an der mittelschlesischen Endrunde teil, wo man im Finale gegen die Breslauer Sportfreunde unterlag. Danach wurde der Name wieder in Breslauer FV 06 geändert.

Die nächste Teilnahme an der südostdeutschen Endrunde war 1931. Der Verein beendete zusammen mit Breslau SC 08 auf Platz zwei und gewann das Testspiel mit 6:3. Danach musste der Verein noch gegen VfB Liegnitz um einen Platz im deutschen Finale. Der Verein gewann 2:0 und verlor das Rückspiel 0:1. Die Tordifferenz zählte nicht und es würde ein drittes entscheidendes Spiel geben, gegen das der VfB Liegnitz protestierte. Am Ende wurde mit Kopf oder Zahl entschieden und Liegnitz übernahm dort die Führung. 1932 wurde der Verein erneut Meister, musste sich aber in der Endrunde mit dem vierten Platz begnügen.

1933 wurde der Verein zusammen mit SC Hertha Breslau Zweiter und gewann dann einen Platz in der südostdeutschen Endrunde, wurde dort aber nur Fünfter. Nach dieser Saison wurde die Liga grundlegend umstrukturiert. Das NSDAP an die Macht kam und der Südostdeutsche Fußball-Bund und alle Wettbewerbe verschwanden. Das Gauliga Schlesien kam als Ersatz, für den sich nur vier Klubs aus Breslau qualifizierten. Als Vizemeister war der Verein dafür qualifiziert.

In der ersten Saison sind sie nur knapp dem Abstieg entgangen. Die folgenden Saisons beendete der Verein in der Mitte, bis der Verein in 1937/38 stand wieder kurz vor dem Abstieg. Zusammen mit SC Vorwärts Breslau der Klub landete auf einem Abstiegsplatz, wurde aber durch ein besseres Torverhältnis gerettet.

Im 1939/40 de Gauliga wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und der Verein wurde Gruppensieger und spielte das Finale um den Titel Vorwärts-RaSpo Gleiwitz. Zu Hause verlor der Verein 2-5 und in Gleiwitz mit 9-1. 1941 wurde die Gauliga aufgelöst und der Verein ging in die neue Gauliga Niederschlesien abspielen. Nach einem Platz in der Tabellenmitte belegte der Verein 1943 den dritten Platz. In der folgenden Saison wurde die Gauliga in mehrere Gruppen aufgeteilt und der Verein wurde Letzter. Für die letzte Saison der Gauliga ging der Verein eine Kriegsfusion mit Breslauer SpVgg Komet 05 um eine vollwertige Mannschaft zu bilden, aber der Wettbewerb wurde abgebrochen, bevor der Verein ein Spiel bestritten hatte.

Nach dem Ende der Zweiter Weltkrieg Deutschland musste Schlesien an Polen abtreten. Das Deutsche wurden vertrieben und Breslaus Name wurde in Wrocław geändert. Alle deutschen Fußballvereine in der Region wurden aufgelöst.

Ehrentafel

Meister Mittelschlesien

1927, 1933

Breslauer Meister

1927, 1932