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Das Brittenpassage ist ein Kunstwerk im Amsterdam Süd. Der gesamte Komplex hat einen geplanten Fertigstellungstermin im Jahr 2022. Diese Passage dient künftig als Unterführung für die Schiphol-Linie und U-Bahnlinie 50 und 51 westlich von Bahnhof Amsterdam Süd. Die Passage ist nach dem benannt Benjamin Brittenstraat, die zum Durchgang mündet.
Die Bauarbeiten für den 70 Meter langen, 15 Meter breiten und 2 Meter dicken Betonbaukörper mit Seitenwänden finden auf einem Gelände zwischen dem südlichen Gleis der Nationalstraße 10 und die Arnold Schönberglaan zwischen den Gustav-Mahler-Platz und der Parnassstraße.
Bauen
2018 wurde mit den Vorbereitungen für den Bau des ersten Teils begonnen. Die Anlieferung des Baumaterials musste über den Parnassusweg erfolgen, wo die Amstelveen-Linie (Stadtbahn) fuhr; Lieferungen konnten nur nachts erfolgen. Die Konstruktion musste durch eingeschraubte unterstützt werden Pfahlgründung von 68 Pfählen von 26 Metern Länge. Diese Pfähle wurden über den mit Stahlplatten verkleideten Gustav Mahlerplein transportiert. Die Amstelveen-Linie wurde daraufhin verlegt und der sogenannte Amstelveenboog Brücke 1631 wurde am 3. März 2019 außer Dienst gestellt, Schienen wurden entfernt. Baumaterial könnte dann auch tagsüber geliefert werden. Im Sommer wird das Deck in umgekehrter U-Form unter die Schienen geschoben. Dazu müssen der südliche Teil des Rijksweg 10 sowie das Gleis und ein Teil des Bahnhofs gesperrt werden. Die größte Arbeit findet während Pfingsten 2019 (8.-10. Juni). Für die Arbeiten müssen übrigens auch die Bahnsteige des Bahnhofs gekürzt werden. Das erste Deck wird unter die Gleise 2 und 3 der Station Zuid gelegt. Um das Gelände, auf dem das 230 Meter lange Kunstwerk steht, ist ein Schild angebracht Straßen der Welt von Jeroen Swolfs ist sichtbar.
Gleichzeitig mit dem Bau des ersten Decks wurde mit der Gestaltung der Baustelle für den zweiten Teil begonnen. Dieser wird auf der Nordseite des Bahnhofs gebaut und ist für Gleis 4 (das nördlichste Gleis) und U-Bahnlinie 50 und 51. Dort ist die Baustelle schmaler und musste mit Spundwänden abgegrenzt werden, die wegen drohender Lärmbelästigung in den Boden geschoben wurden (statt Rüttel- oder Rammpfählen). Schließlich wird der Teil gebaut, der die Spurverbreiterung trägt; das wird auf der südseite sein.
Obwohl von einem Arbeitsstreik im (Spät-)Sommer 2019 betroffen, wurde der Koloss am ersten November-Wochenende 2019 in Stellung gebracht. Dazu musste der Deichkörper, auf dem Eisenbahn und Bundesstraße liegen, ausgehoben werden, woraufhin die 3.000 Tonnen Wiegeplattform aufgestellt, woraufhin der Deichkörper umgebaut wurde. Gleichzeitig mussten Bahngleise, Fahrbahnbelag und Fahrbahnmarkierungen entfernt und ersetzt/ersetzt werden. Dabei handelte es sich um eine Verschiebung von ca. 2.500 m3 Boden.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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