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Bruno Loerzer
Bruno Lörzer
Bruno Lörzer
Geboren22. Januar 1891
Berlin, Deutsches Kaiserreich
Verstorben22. August 1960
Hamburg, Bundesrepublik Deutschland
RuheplatzFriedhof Nienstedten, Hamburg, Deutschland, Feld 21, Grab in der linken Ecke[1][2]
LandschaftFlagge des Deutschen Reiches Deutsches Kaiserreich
Flagge von Deutschland (3-2 Seitenverhältnis).svgWeimarer Republik
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland
TeilCross-Pattee-Heraldry.svgLuftstreitkräfte
Luftwaffe eagle.svgLuftwaffe
Dienstjahre1911 - 1920
1935 - 1945
RangLuftwaffe Kragenspiegel Generaloberst 3D.svgWight Lw OF9 GenOberst h 1945.svg
Generaloberst
Einheit4. Badisches Infanterie-Regiment Prinz Wilhelm Nr. 112[3]
Feldflieger Abteilung Nr. 25[3]
Artillerie-Flieger-Abteilung 203[3]
Führerreserve (OKL)[3]
20.12.1944 -
29. April 1945[4]
AuftragJagdpersonal 26
Jagdgeschwader 53
März 1937 – März 1938
Inspektor der Jagdflieger
1. April 1938 –
31. Januar 1939
2.Flieger-Division
1. Februar 1939 –
11. Oktober 1939
II. Drachenkorps
11. Oktober 1939 –
23. Februar 1943
Koch des Luftwaffen-Personalamts
23. Februar 1943 -
20. Dezember 1944[4]
Schlachten/KriegeErster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

AuszeichnungenSiehe Dekorationen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg
Bruno Loerzer 4. von links unter anderen Piloten 1934

Bruno Lörzer (Berlin, 22. Januar1891 - Hamburg, 22. August1960) war Kampfpilot in der Erster Weltkrieg und General der Luftwaffe in dem Zweiter Weltkrieg.

Erster Weltkrieg

Loerzer trat am 13. September 1911 in die preußische Armee ein und wurde während der Erster Weltkrieg Pilot. Bis Mitte 1915 flog er zusammen mit Hermann Göring als Aufklärungspilot. Bis Januar 1917 kämpfte er bei drei verschiedenen Jagdstaffeln und schoss zwei französische Flugzeuge ab. Im Oktober 1917 feierte er seinen 20. Sieg und erhielt die Auszeichnung Gießen Sie le Merite. Im Februar 1918 wurde er Kommandant der Jagdgeschwader III. Sein Bruder Fritz erzielte unter seinem Kommando 11 Siege.

Göring und Lörzer

Als Anführer von Jasta 26 und drei andere Jagdstaffeln er erreichte mit seinem Züchter D.VII 44 Siege.

Zwischenkriegszeit

Nach 1918 kämpfte Loerzer in Freikorps in dem Baltische Staaten. Am 31. März 1920 wurde er als Kapitän aus dem Reichswehr gekündigt. In dem Weimarer Republik er war der Anführer der Reichsverband der deutschen Luftfahrzeughalter, eine zivile Vereinigung von Piloten.

Unter dem Nationalsozialisten Als Freund von Hermann Göring wurde er Vorsitzender des Deutscher Luftsportverband und Reichsluftsportführer. 1935 wurde er Oberst und 1937 Kommodore der Luftwaffe. 1938 wurde er Inspektor für Kampfflugzeuge.

Zweiter Weltkrieg

Zu Beginn des Krieges war Loerzer Generalmajor und Kommandant der 2. Fliegerdivision. Im Oktober 1939 wurde er Kommandierender General, am 1. Januar 1940 Generalleutnant und am 19. Juli wurde er General der Flieger. Im Februar 1943 wurde er Chef der Luftwaffe. All dies war ihm zu viel und am 20. Dezember 1944 wurde sein Kommando zurückgezogen und am 29. April 1945 wurde er entlassen.

Militärkarriere

Dekorationen